• PRESSE
  • Museum
    • Geschichte
    • Architektur
    • Publikationen
    • Team
    • Presse
    • Partner
    • Fördervereine
    • Kunststiftung im Museum Ludwig, Köln
    • Editionen
  • Besucherinformationen
    • Öffnungszeiten, Eintritt und Anreise
    • Besuch mit Schulklassen
    • Touristische Angebote
    • Raumplan
    • Kunst- und Museumsbibliothek
    • Audioguide
    • Kinderaudioguide
    • Barrierefreiheit
    • Newsletter
  • Ausstellungen
    • Meisterwerke der Moderne. Die Sammlung Haubrich im Museum Ludwig
    • Gerhard Richter. Elbe, November u.a.
    • Saul Steinberg. The Americans
    • Phil Collins. In every dream home a heartache
    • Andrea Fraser. Wolfgang-Hahn-Preis 2013
    • Vorschau
    • Archiv
  • Sammlung
    • Expressionismus
    • Russische Avantgarde
    • Picasso und der Kubismus
    • Bauhaus und De Stijl
    • Dada und Surrealismus
    • Abstrakter Expressionismus
    • Abstraktion in Europa
    • Nouveau Réalisme und Fluxus
    • Pop Art
    • Minimal und Conceptual Art
    • Malerei heute
    • Skulpturen und Installationen der Gegenwart
    • Medienkunst
    • Grafische Sammlung
    • Fotografische Sammlungen
  • Programm
    • Kalender
    • Führungen
    • Vorträge und Veranstaltungen
    • Programm für Kinder
    • Ateliers für Erwachsene
    • Schule im Museum
    • Kunst:Dialoge
    • museumsfest 2013
    • KulturTrio
    • Langer Donnerstag
    • Filmbar 2013
    • Filmforum
    • Filmmusik - Meilensteine und Experimente
    • Junge Nacht 2013
    • King Ludwig
  • English
Logo Museum Ludwig

Museum: Geschichte

Zur Geschichte des Museum Ludwig
von 1976 bis heute

Prof. Peter Ludwig, 1995

Prof. Peter Ludwig, 1995

Mit der Unterzeichnung eines Schenkungsvertrages zwischen dem Ehepaar Ludwig und der Stadt Köln wurde am 5. Februar 1976 das Museum Ludwig gegründet. Der Vertrag beinhaltete, dass Peter und Irene Ludwig 350 Werke moderner Kunst stiften und die Stadt Köln im Gegenzug ein eigenes „Museum Ludwig“ für die nach 1900 entstandenen Exponate schaffen sollte. Das von den Kölner Architekten Peter Busmann und Godfrid Haberer konzipierte und 1986 eröffnete 'Doppelmuseum' nahm sowohl das Wallraf-Richartz-Museum als auch das Museum Ludwig auf. 1994 fiel die Entscheidung für eine Trennung der beiden Institute und somit für die alleinige Nutzung des Gebäudes an der Bischofsgartenstraße durch das Museum Ludwig.

Zeitleiste

5. FEBRUAR 1976
Gründung des Museum Ludwig mit Unterzeichnung des Schenkungsvertrages Peter und Irene Ludwig

1977
Gründungsjahr der Sammlung für Fotografie und Video (Ankauf von Werken aus der Sammlung Gruber)

1986
Eröffnung des Neubaus von Busmann und Haberer

1988
Stiftung der Eheleute Günther und Carola Peil

1994
Schenkung Peter und Irene Ludwig (Picasso)

NOVEMBER 2000
Kasper König wird neuer Direktor

1. NOVEMBER 2001
Ausstellung zur Wiedereröffnung des Hauses - „Museum unserer Wünsche“

Die Sammlung des Museum Ludwig beinhaltet die wichtigsten Stationen und Positionen der Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwartskunst. Den Grundstock legte der Kölner Jurist Dr. Josef Haubrich (1889-1961). Direkt nach dem 2. Weltkrieg, im Mai 1946, schenkte er der Stadt Köln seine Kollektion von Werken des Expressionismus (Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Otto Mueller) und anderer Vertreter der Klassischen Moderne (Marc Chagall, Otto Dix). Im Oktober 1946 wurde in der alten Kölner Universität erstmals eine Auswahl von 100 Bildern präsentiert.

Unter den Besuchern dieser legendär gewordenen Ausstellung befand sich auch ein 21-jähriger Kunstgeschichtsstudent aus Mainz - Peter Ludwig. Er war von der Kunst sowie von dem Sammler und Stifter Haubrich gleichermaßen beeindruckt. Als Mensch, dem das Erleben zeitgenössischer Kunst in der Jugend durch das Naziregime verweigert worden war, fasste er nach dieser Begegnung den Entschluss, selber Kunst zu sammeln, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Durch die Schenkung Ludwigs gelangten 1976 Arbeiten der Russischen Avantgarde aus der Zeit zwischen 1905 und 1935 (Gontscharowa, Larionow, Exter, Popowa, Malewitsch, Rodtschenko) in einzigartiger Qualität und Quantität ins frisch gegründete Museum. Hinzu kam die außerhalb der USA umfassendste Sammlung amerikanischer Pop Art (Gemälde, Objekte, Environments von Lichtenstein, Rosenquist, Warhol und Wesselmann).

Prof. Irene Ludwig anlässlich der Picasso-Schenkung mit Oberbürgermeister Fritz Schramma im Rathaus Köln, 2001

Prof. Irene Ludwig anlässlich der Picasso-Schenkung mit Oberbürgermeister Fritz Schramma im Rathaus Köln, 2001

1957 bereicherte eine wichtige Gruppe von Werken Max Beckmanns als „Legat Georg und Lilly von Schnitzler“ die Bestände, 1958 konnte die Willy-Strecker-Sammlung mit bedeutenden Werken u.a. von Pablo Picasso, Henri Matisse, Oskar Kokoschka und Paul Klee angekauft werden. Zwischen den Jahren 1976 und 1988 stifteten die Eheleute Günther und Carola Peill nach und nach wichtige Teile ihrer Sammlung (Gemälde und grafische Arbeiten von Max Ernst, Alexej von Jawlensky, Willi Baumeister, Ernst Wilhelm Nay).

Prof. Peter Ludwig, 1994

Prof. Peter Ludwig, 1994

1994 übereigneten Peter und Irene Ludwig der Stadt Köln 90 Werke aus ihrem Picasso-Besitz und bedingten damit den Auszug des Wallraf-Richartz-Museums in ein eigenes Gebäude. Die Wiedereröffnung des Museum Ludwig am 31. Oktober 2001, ein Ereignis, das der Namensgeber leider nicht mehr erlebte, nahm Irene Ludwig zum Anlass, 774 weitere Arbeiten Picassos zu schenken. Damit verfügt das Museum Ludwig nach Barcelona und Paris über die drittgrößte Picasso-Sammlung weltweit. Sie bietet einen repräsentativen Querschnitt durch alle Gattungen, Materialien und Techniken.

Die Tradition des Sammelns und Stiftens lässt das Museum Ludwig immer wieder aufleben: Mit der großen Ausstellung zur Wiedereröffnung des Hauses – „Museum unserer Wünsche“ (11. November 2001 bis 28. April 2002) – wurde direkt an den Bürgersinn der Kölner und an alle Museumsbesucher appelliert, sich aktiv an der Gestaltung der Sammlung zu beteiligen und ausgewählte Kunstwerke anzukaufen, um sie dem Museum zu schenken.

 


Links

  • Übersicht Museum
  • Publikationen
  • Ausstellungen
  • Ausstellungsarchiv
  • Sammlung

© Museum Ludwig 2013 Impressum
Ein Museum der Stadt Köln