Mit der Veranstaltung statements °4 können die Initiatorinnen und das Organisationsteam von statements Köln, Ulli Böhmelmann, Silke Brösskamp und Nicola Schudy, mehr als zufrieden sein. Zu der Veranstaltung mit dem Thema Autonome Skulptur, am 27. November 2018 um 19:00 Uhr, waren so viele Zuhörer*innen gekommen, dass trotz üppiger Bestuhlung des Ausstellungsraumes in der artothek - Raum für junge Kunst immer wieder zusätzliche Klappstühle hinzu gestellt werden mussten. Was verbirgt sich hinter statements Köln?

 

statements ist ein Vortrags- und Diskussionsforum von und für Künstler*innen und das Kunstfachpublikum. Für jede Veranstaltung wird ein künstlerisches Thema formuliert, das aktuelle Fragen aufwirft. (www.koeln-statements.com )

 

Die Tutorinnen des Mentoring-Programms in Rheinland-Pfalz (www.kunst-mentoring.de) bieten mit statements Köln zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern in Köln eine Plattform, auf der aktuelle Themen der Kunst anhand konkreter künstlerischer Arbeiten, eigener Kunstwerke diskutiert und aufgegriffen werden können. Es begann 2016 mit einer ersten Veranstaltung, deren Zuspruch so überwältigend war, dass aus einem ursprünglich einmalig geplanten Event im darauffolgenden Jahr 2017 eine Reihe entstand, welche nun (Ende offen) zwei Mal jährlich zur Fachdiskussion Kunst einlädt (Fortsetzung folgt, vorausgesetzt die Themen gehen nicht aus).

 

Die Themenauswahl soll eine spannende und sensible Ergänzung zum allgemeinen Kunstdiskurs sicherstellen. Das aktuell zurückliegende 4. Fachforum befasste sich, wie schon gesagt, mit dem Thema: Autonome Skulptur. Es werden möglichst Künstlerinnen und Künstler mit deutlich unterschiedlichen künstlerischen Positionen und Arbeitsweisen zum jeweiligen Thema präsentiert. Die anschließenden Diskussionen „auf Augenhöhe“ bieten dabei den Raum für den fachlichen und kollegialen Austausch. Hierbei ist auch der Dialog mit gestandenen Fachleuten aus der Kunstwelt, ob Galerist*in, Kurator*in oder Kunstprofessor*in oder etablierte*r und renommierte*r Künstlerkollege*in, willkommen und intendiert.

 

 

 

Für die einzelnen Präsentationen der künstlerischen Werke werden seitens der Initiatorinnen jeweils 8 Minuten empfohlen. Damit muss die Darstellung des eigenen künstlerischen Schaffens komprimiert werden. Eigene Ausstellungsprojekte werden möglichst konzentriert vorgestellt und so verdichtet, dass das Wesentliche des eigenen Sujet vermittelt wird. Das stellt durchaus eine Herausforderung dar.

Gesine Grundmann, Bastian Hoffmann und Gereon Krebber aus Köln als auch Vera Lossau aus Düsseldorf gelangen interessante Präsentationen, mit denen sie die äußerst aufmerksame Zuhörerschaft erfolgreich erreichten.

 

Das anschließende angeregte Fachgespräch moderierte die Kunsthistorikerin Barbara Hess aus Köln.