2. September bis 19. Oktober 2004

Mireille Schellhorn – Solitude

„In meinen Arbeiten konzentriere ich mich auf die Atmosphäre von ‚Nicht-Orten‘ im Öffentlichen Raum. ‚Nicht-Orte‘ finden sich zum Beispiel in verlassenen Parkanlagen, Unterführungen oder Passagen. In diesen Zwischenräumen halten sich Menschen nur kurz auf und nehmen die Orte nicht wirklich wahr. So bleiben diese Randbereiche unbeachtet, sich selbst überlassen. Sie wirken ruhig, langsam und still. 

Die Atmosphäre dieser ‚Nicht-Orte‘ beschreibe ich mit dem Begriff ‚Lost‘. ‚Lost‘ bedeutet für mich diffus, trist, leer und kalt. Diese Stimmung vermittelt sich sowohl über den Raum als auch über das Licht. An den ‚Nicht-Orten‘ ist das Licht intensiv, hell oder überstrahlend.“ 

Mireille Schellhorn 2004