2. November bis 24. November 2018

Selma Gültoprak

EVERYTHING AND THE OPPOSITE, TOO.

Das Friedrich-Vordemberge-Stipendium für Bildende Kunst der Stadt Köln geht in diesem Jahr an die Künstlerin Selma Gültoprak. Die mit der Auszeichnung verbundene Ausstellung EVERYTHING AND THE OPPOSITE, TOO. in der artothek – Raum für junge Kunst wird von der Beigeordneten für Kunst und Kultur, Susanne Laugwitz-Aulbach eröffnet.

Selma Gültopraks Werk kreist um gesellschaftliche Fragestellungen, die sie aus dem Umfeld, in dem sie lebt, entwickelt. Sie nimmt ihre Umgebung aufmerksam und kritisch wahr, isoliert Details oder Phänomene und entwickelt ihre visuelle Präsenz im künstlerischen Kontext zu eigenständigen Objekten oder Installationen. Der Bezug zu ihrem Ursprung bleibt nachvollziehbar, erhält jedoch einen neuen Bedeutungsrahmen, der beim Betrachten irritiert. Ohne belehrend zu werden und oft humorvoll nimmt Selma Gültoprak mit ihren Arbeiten Positionen ein, die zum Nachfragen und Nachdenken anregen.

Von der Überlagerung, Verbindung und Umkehrung von Geschichte und Geschichten und den ambivalenten Verhältnissen darin geht es in den neuen Werken von Selma Gültoprak, die in der Ausstellung EVERYTHING AND THE OPPOSITE, TOO. gezeigt werden.

Der Titel der Ausstellung EVERYTHING AND THE OPPOSITE, TOO. kann als Kommentar gelesen werden, als leerer Besitz, als eine Art von Nichts, sogar als Verleugnung - oder eben umgekehrt: als Wende, als Aufstand, als Gefühl. Das Transitorische, das Atmosphärische, das Unsichtbare wird in der Ausstellung zum sichtbaren, zum möglichen Gegenstand.