Robert Adams
* 1937, USA

Viele der Fotografien von Adams sind Aufnahmen der Landschaft um Denver, die zeigen, wie die Schönheit der Natur durch menschliche Besiedlung verunstaltet wurde. Die Serie „What We Bought: The New World 1970-1974“ spiegelt den Schock wieder, den Adams erlebte, als er nach einigen Jahren in seine Heimat zurückkehrte und sah, wie sich die verschmutzten Vororte in die bisher unberührte Natur ausgeweitet hatten. Statt die Schönheit des amerikanischen Westens zu zeigen, lenken diese Schwarzweißbilder unsere Aufmerksamkeit auf Telegrafenmasten, Parkplätze, Shopping-Malls und Werbung. Adams stellt fest: „Die Bilder halten fest, was wir erwarben, was wir bezahlten und was wir nicht kaufen konnten. Sie dokumentieren die Verfremdung gegenüber uns selbst und wiederum gegenüber der Welt der Natur, die wir zu lieben vorgaben.“ Adams gehörte zu einer Gruppe von Fotografen, die die Landschaftsfotografie in den 1970er Jahren neu definierten. 1975 nahm er an der einflussreichen Ausstellung „New Topographics: Photographs of a Man-Altered Landscape“ teil.

Robert Adams, From What We Bought: The New World (Scenes From the Denver Metropolitan Area) 1970-74, Gelatin silver prints, 146 x 152 mm, credit: Yale University Art Gallery, The Janet and Simeon Braguin Fund, © Robert Adams

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