James Dean (1931-1955)

by Roy Schatt, © Roy Schatt

Dean spielte die Hauptrolle in drei Spiel- und 32 Fernsehfilmen, und er trat gelegentlich im Theater auf. Außerdem machte er zwei Werbespots — der erste 1950 für Pepsi-Cola war sein Filmdebut, und der zweite, der nach Abschluss der Dreharbeiten für Giganten gemacht wurde, war sein letzter Leinwandauftritt. Als sein erster Film Jenseits von Eden im März 1955 Premiere hatte, stand Dean im Brennpunkt des Interesses. Marilyn Monroe, Marlene Dietrich und Eva Marie Saint nahmen im Gegensatz zum Hauptdarsteller des Films, der die öffentliche Anerkennung verstörend fand, daran teil. Vor dem Beginn der eigentlichen Dreharbeiten für seinen zweiten Spielfilm ... denn sie wissen nicht, was sie tun kehrte Dean zu der Farm in Fairmount, Indiana, zurück, wo er aufgewachsen war. Er wurde von Dennis Stock begleitet, einem jungen Fotografen im Auftrag der anspruchsvollen Illustrierten Life, für Dean ein Zeichen dafür, dass er „angekommen” war. Da er wusste, dass Freundschaften mit Fotografen von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung seines Images wären, kultivierte er seine Beziehung unter anderm zu Roy Schatt und Phil Stern.

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Eine Ausstellung der National Portrait Gallery London  

Sie waren fast so wichtig für ihn wie Elia Kazan, Nicholas Ray und George Stevens, die Regisseure seiner drei Spielfilme.

Dean wurde ein begeisterter Rennfahrer und belegte während der Dreharbeiten zu ... denn sie wissen nicht, was sie tun und vor Drehbeginn der Giganten in verschiedenen kalifornischen Straßenrennen einen der ersten fünf Plätze. Er kaufte einen silbernen Porsche 550 Spyder, von dem es nur fünf Stück in den USA gab, und taufte ihn „Little Bastard”. Da er an einem Rennen in Salinas im Norden von Los Angeles teilnehmen wollte, fuhr er mit seinem Mechaniker in dem Wagen dorthin, um ihn unterwegs zu testen. Seine Freunde Bill Hickman und Sandford Roth folgten dem Porsche, wobei Roth einen Foto-Essay über Dean für die Zeitschrift Collier’s fertigstellen wollte. Am Vortag des Rennens kollidierte Deans Porsche mit einem Ford, und der Schauspieler erlag an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Instinktiv begann Roth Bilder von dem blutigen Schauspiel zu machen. Während der kurzen Spanne seines Erwachsenenlebens hatte Dean zumeist nichts gegen den prüfenden Blick der Kamera einzuwenden. Dass sie Gelegenheit bekam, seinen jähen Tod festzuhalten, scheint da nur konsequent.