![]() Eine Ausstellung der National Portrait Gallery London |
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Die großen Studios erhielten pro Jahr mehr als 32 Millionen Fanbriefe, in denen zumeist um Fotos gebeten wurde. Diese Portraits hatten wohl größeren Einfluss auf die Entstehung des Starkults und des damit zusammenhängenden Glamour als die Filme, für die sie warben.
Nach ihrem 1941 erfolgten Rückzug aus Hollywood manipulierte Greta Garbo weiterhin ihr Bild in der Öffentlichkeit bis ins hohe Alter. Sie ärgerte sich über Störungen ihres Privatlebens, tat aber merkwürdigerweise wenig, um sie zu unterbinden. Die anonyme, betont lässige Aufmachung, in der sie sich in späteren Jahren vor die Tür wagte, wurde eher zu einem Erkennungsmerkmal als zu einer Tarnung. Wie schon zuvor wuchs das Interesse der Öffentlichkeit an ihr, je mehr sie sich aus ihrem Blickpunkt zurückzog. In ihren letzten Jahren verfolgte Ted Leyson, freiberuflicher Fotograf und zugleich ein abgöttischer Verehrer Garbos, sie in New York fast täglich. Am 9. April 1990 machte er das vermutlich letzte Foto der rätselhaften Schauspielerin.