![]() Eine Ausstellung der National Portrait Gallery London |
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Hitler bestimmte Heinrich Hoffmann zu seinem offiziellen Fotografen und schuf mit ihm in ihren gemeinsamen Sitzungen Kompositionen von größter Banalität, damit sie von den Millionen leichter akzeptiert werden konnten. Hitler war wie Filmstars und Bühnenschauspielerinnen auf „Sammelkarten” abgebildet, die in ganz Deutschland zugunsten der Parteikasse verkauft wurden, vermehrt um Hoffmanns zahlreiche Zusammenstellungen in Buchform, die den Führer in einer Vielzahl rührender Szenen zeigten. Es war eine bahnbrechende Strategie politischer Propaganda.
Man schätzt, dass Hoffmann und seine Assistenten von 1935 bis 1945 mehr als zweieinhalb Millionen Fotos von Hitler gemacht haben. Sein Bild dominierte das Leben der Deutschen. Vor dem Zeitalter der Massenmedien begriff er besser als jeder andere Politiker seiner Ära, wie die Fotografie Köpfe und Herzen manipulieren und überzeugen konnte. Anders als sein Zeitgenosse Stalin, dem es darum ging, Leute aus Bildern und somit der Geschichte zu entfernen, verstärkte Hitler die Durchschlagskraft seiner Rede durch seine visuelle Selbstdarstellung, ein entscheidendes Moment zur Sicherung der ergriffenen Macht.