![]() Eine Ausstellung der National Portrait Gallery London |
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Im Jahr 1939 nahm sie die amerikanische Staatsbürgerschaft an und trat im Krieg vor amerikanischen Truppen in Nordafrika, Italien und Frankreich auf. Nach dem Krieg erhielt sie für ihre Zivilcourage höchste Auszeichnungen in Frankreich und in den USA und wurde weltweit als Film- und Showstar gefeiert. Als sie 1960 erstmals wieder nach Deutschland zurückkehrte, wurde sie bewundert aber auch noch des ‚Landesverrats‘ bezichtigt. Sie starb 1992 in Paris, wo sie seit 1976 zurückgezogen lebte.
Die bedeutendsten Fotografen von Cecil Beaton bis zu Edward Steichen und George Hoyningen Huene haben sie fotografiert. Dabei entstanden die Portraits häufig aus den Filmrollen, in denen Marlene Dietrich stets als Mittelpunkt einer Welt mit nur wenig vornehmen Männern agierte. Berühmt wurde ihr Ausspruch: „I have been photographed to death“.
Marlene Dietrich war allerdings nie passives Objekt der Inszenierungen, im Gegenteil: Sie kannte den Effekt ihrer Portraits genau und sie nahm mit perfekter Disziplin ihre Starrolle ein. Die fotografischen Stilisierungen von Marlene Dietrich als ‚Marlene Dietrich‘ waren Ergebnis grandioser Symbiosen in denen die Dargestellte als Akteurin verführerisch, distanziert oder voller Hingabe agierte und immer triumphierend die intelligentere Siegerin blieb.