
![]() Eine Ausstellung der National Portrait Gallery London |
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Die Ereignisse des spanischen Bürgerkriegs veranlaßten
ihn 1937 zur Arbeit ‚Traum und Lüge Francos' und
1937 zu seinem wohl berühmtesten Bild ‚Guernica‘, der künstlerischen
Reaktion auf die brutale Zerstörung der Baskenstadt
Guernica durch deutsches Luftkrieg- Bombardement.
Den Namen ‚Picasso’ kennt jeder, ‚kein Picasso zu sein‘ hat
sich als volkstümliche Redewendung im abfälligen Urteil über Kunst und Künstler durchgesetzt. Picasso selbst wurde von den
berühmtesten Fotografen fotografiert und Brassai gehörte neben
anderen Fotografen zum engsten Freundeskreis. Man Ray fotografierte
Picasso als Denker, aber auch mondän in kurzen
Hosen, Robert Doisneau inszenierte Portraits von Picasso mit
Francoise Gilot, Bill Brandt portraitierte den Künstler als
Dämon, während Cecil Beaton sein eigenes Portrait im Spiegel
hinter Picasso auftauchen ließ. Berühmt wurde die Aufnahme
von Irving Penn, die Picasso mit Hut und durchdringendem
Blick zeigt aber auch die Fotografien von Lucien Clergue, der
den Künstler in vielen Situationen des Alltags, im Atelier oder
mit Freunden fotografierte. Auch wenn manche Bilder wie
Schnappschüsse aussehen, Pablo Picasso hat stets die Regie
geführt.