![]() Eine Ausstellung der National Portrait Gallery London |
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Sie regierte mehr als sechs Jahrzehnte, und ihr öffentliches Bild zeigte sie nach Möglichkeit so, wie sie von ihrem Volk gesehen werden wollte: als liebende Gattin und Mutter, als treue Witwe, als Herrscherin und — würdevoll bis ans Ende — als Großmutter der Nation. Die Fotografie hatte das Gesicht der Monarchin Millionen von Einwohnern des britischen Empires — ein Viertel der Weltbevölkerung, hieß es — zur Verfügung gestellt. Das letzte Foto der Königin zeigt sie feierlich aufgebahrt, wie im Leben von Portraits ihres Mannes umgeben. Die Fotografie war für das Königspaar wichtig gewesen. Die frühesten Fotos, die in Großbritannien zu sehen waren — aus Frankreich importierte Daguerreotypien —, wurden der Königin am 15. Oktober 1839 gezeigt, an jenem Vormittag, an dem sie (wie es das Protokoll vorschrieb) dem Mann, den sie liebte, einen Heiratsantrag machte.