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Rauferei im Königsforst

Kölner „Navajos“ beim „Abkochen“, vermutlich um 1936/37im Königsforst

Auf dem Rückweg von einer Wanderung im Königsforst trifft ein Trupp von zehn bis zwölf Jugendlichen aus dem Kölner Severinsviertel (Treffpunkt: "An der Eiche") am Bahnhof Königsforst auf eine Gruppe HJ-Mitglieder, die die Wandergruppe auffordert, "die bunten Halstücher auszuziehen", was auch, so der Gruppenangehörige Heinrich B. später in seiner Vernehmung vor der Gestapo, "die meisten von uns befolgten".

Allerdings sei Jakob H. hierbei "mit dem Streifendienst der HJ in eine Raufferei" geraten. Das war laut B. alles: "Nachdem wir die Halstücher ausgezogen hatten, sind wir nach Köln zurückgefahren. Hierzu muss ich noch bemerken, dass die Halstücher, womit wir bekleidet waren, zur einheitlichen Kluft gehören und zum Tragen verboten sind."



 
Gruppen
Navajos (An der Eiche)

Lexikon
HJ-Streifendienst (SRD)