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Köln

Zu einem zentralen Treffpunkt wurde im Sommer 1937 der “Lunapark” an der Burgenlandstraße in Humboldt. Hier trafen sich die “Kalker Navajos” mehrmals in der Woche, wobei sich oft auch Gleichgesinnte aus Poll hinzugesellten.

Nach Aussage des Jugendlichen Adolf W. vom 11. August 1937 nannten sich die ca. 20 "jungen Burschen", die ihren Treffpunkt im Sommer 1937 im Lunapark hatten, "Kalker Navajos". Sie trugen die "bekannte Navajokleidung" und unternahmen Sonntags Fahrten nach Rösrath zum Ammerländchen.

Erstmalig gerieten die Kalker Navajos in die Verfolgungsmaschinerie der Gestapo, als sie am 10. Juli 1937 einen HJ-Kasten in Brand stecken, in dem eine Navajokarikatur ausgestellt war.

Die Jugendliche Margarethe L. gab im September 1937 vor der Gestapo zu Protokoll, dass diese Gruppe von Ernst S. gegründet worden sei. Diese Angabe bestätigte der Jugendliche Heinrich S. im Oktober 1937 vor der Gestapo und ergänzte, dass auch Theodor S. zu den Gründern der Kalker Navajos gehört habe.