
Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
T +49 221 221 26165
F +49 221 221 24114
info@museum-ludwig.de
Direktor: Dr. Philipp Kaiser
Meisterwerke der Moderne. Die Sammlung Haubrich im Museum Ludwig
4. August 2012 – 31. August 2013
Wie eine Botschaft aus einer besseren Welt erschien es den Kölnern, als Josef Haubrich 1946 seine Schätze der Stadt übergab. Diese Kunst hatte man schon verloren geglaubt. Nun zog sie in einer triumphalen Wanderausstellung durch Deutschland und Europa. Heute ist die Sammlung im Museum Ludwig untergebracht. Sie gilt als eine der besten des Expressionismus in Europa, berücksichtigt aber auch Neue Sachlichkeit und andere Tendenzen der klassischen Moderne. Das Museum Ludwig hat in mehrjähriger Forschungsarbeit die Genese der Sammlung untersucht, die Herkunft (Provenienz) erforscht und einen umfangreichen Katalog mit neuen Fotografien und Texten erstellt. Mit Hilfe einer eigens geschaffenen Stelle für Provenienzforschung gelang es so, den oft verzweigten Weg von über 140 Werken in die Sammlung Haubrich im Museum Ludwig aufzuzeigen. Ab 4. August 2012 ist die Sammlung endlich wieder in ihrem Zusammenhang zu sehen. Bei der Vorbereitung der Ausstellung und des Katalogs entdeckte das Museum drei bemalte Gemälde-Rückseiten wieder, von denen zwei, Ernst-Ludwig Kirchners „Fränzi in Wiesen“ und Alexej von Jawlenskys „Variation“, noch nie ausgestellt worden sind. Die Neupräsentation wird diese Doppelbilder besonders herausstellen. Die Sammlung Haubrich enthält unter anderem Werke von Hans Arp, Ernst Barlach, Max Beckmann, Marc Chagall, Otto Dix, Max Ernst, Lyonel Feininger, George Grosz, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Oskar Kokoschka, Wilhelm Lehmbruck, August Macke, Paula Modersohn-Becker, Emil Nolde.
Gerhard Richter: Elbe, November u.a.
12. März – 8. September 2013
Anlässlich einer großen Retrospektive in London, Berlin und Paris waren einige Werke von Gerhard Richter (*1932 Dresden) aus der Sammlung des Museum Ludwig lange Zeit auf Reisen. Nun zeigt das Museum seine Bestände wieder, darunter sein berühmtes Bild Ema - Akt auf einer Treppe und 48 Porträts, mit denen Richter 1972 im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig vertreten war. Ergänzt werden die Werke der Sammlung durch die zwei grafischen Zyklen Elbe und November und weiteren Leihgaben des Künstlers und von Privatsammlern. In der Druckserie Elbe verdichten sich die Bildebenen durch mehrfachen Farbauftrag mit der Gummiwalze. So entsteht der Eindruck von unergründlicher Tiefe. Als der Künstler 1961 die DDR verließ, vertraute er die Blätter einem Freund an. Als sie nach dem Mauerfall wieder auftauchten, war er berührt, dass er manches, was sich dort angedeutet hatte, inzwischen in seinen Abstrakten Bildern der 1980er Jahre fortgeführt hatte.
Führungen
Mittwoch, 17. Juli , 16:30 Uhr
Sonntag, 21. Juli , 11:30 Uhr
Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist in der Regel kostenlos.
Hier können Sie eine individuelle Führung buchen.
Sonstige Veranstaltungen
Dienstag, 11. Juni , 19:00 Uhr
Vortrag: Von "Elbe" an den Rhein. Brüche und Koninuitäten im Werk von Gerhard Richter
Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.
Mit der Katalogisierung seines Bildes „Tisch“ von 1962 als Werk Nr. 1, hat Gerhard Richter die dezidierte Trennung von seinem Dresdener Frühwerk vollzogen. Allerdings ist dieser Neuanfang keineswegs so radikal wie immer angenommen. Die 1957 entstandene Serie „Elbe“ ist ein eindrucksvolles erstes Beispiel für Richters kontinuierliche Auseinandersetzung mit Realismus und Abstraktion. Die „November“-Blätter von 2008 zeigen wie Richter auch fünf Jahrzehnte später noch verwandte Techniken einsetzt.
Dr. Dietmar Elger ist Kunsthistoriker und Leiter des Gerhard Richter Archivs in Dresden.
Saul Steinberg. The Americans
23. März – 23. Juni 2013
Das Museum Ludwig zeigt erstmals seit ihrer Entstehung zur Weltausstellung in Brüssel im Jahre 1958 die raumgreifende Wandarbeit The Americans von Saul Steinberg (1914-1999). Ergänzt wird die Präsentation durch thematisch verwandte Zeichnungen aus den fünfziger Jahren und zahlreiche Zeitschriftenillustrationen des Künstlers. Der in Rumänien geborene Zeichner und Karikaturist Steinberg emigrierte nach einem Architekturstudium in Mailand in den frühen vierziger Jahren nach New York, wo er vor allem mit seinen Covergestaltungen für die Zeitschrift „New Yorker“ bekannt wurde. Für die in Brüssel stattfindende Expo 1958 – die erste Weltausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg – gestaltete er eine großformatige Collagearbeit aus freistehenden Wandtableaus für den amerikanischen Pavillon. Die acht Tafeln, welche addiert eine Gesamtlänge von über siebzig Metern aufweisen, zeigen ein humorvoll-kritisches Panorama des amerikanischen Alltags zwischen großstädtischer Hektik und scheinbar ländlicher Idylle. Fotografisch reproduzierte Zeichnungen bilden die Hintergrundfolie für Auftritte zahlreicher collagierter Figuren, die mal vereinzelt, mal in dichter Reihung die Bildvordergründe dominieren. Die Ausstellung, zu der ein zweisprachiger Katalog mit zahlreichen Abbildungen erscheint, entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Saul Steinberg Foundation, New York.
Führungen
Sonntag, 26. Mai , 15:00 Uhr
Sonntag, 2. Juni , 15:00 Uhr
Mittwoch, 5. Juni , 16:30 Uhr
Sonntag, 9. Juni , 11:30 Uhr
Sonntag, 9. Juni , 15:00 Uhr
Sonntag, 16. Juni , 11:30 Uhr
Sonntag, 16. Juni , 15:00 Uhr
Sonntag, 23. Juni , 11:30 Uhr
Sonntag, 23. Juni , 15:00 Uhr
Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist in der Regel kostenlos.
Hier können Sie eine individuelle Führung buchen.
Sonstige Veranstaltungen
Dienstag, 28. Mai , 19:00 Uhr
Vortrag: Die abstrakte Stadt
KunstBewusst Vortrag von Christoph Niemann anlässlich der Ausstellung "Saul Steinberg. The Americans".
Den deutschen Illustrator Christoph Niemann und den Zeichnungskünstler Saul Steinberg (1914-1999) verbindet mehr als die Tatsache, dass ihre Illustrationen häufig auf dem Titel der legendären Zeitschrift "The New Yorker" erschienen sind. Eine Faszination für das alltägliche Amerika; die Großstadt, ihre Architekturen und Zeichensysteme als Inspirationsquelle, aber auch der spielerisch-humorvolle Ansatz oder die Vorliebe für Collageverfahren – es lassen sich vielfältige Anknüpfungspunkte finden. Niemann, der Steinberg als den größten seiner "Helden" bezeichnet, nähert sich dessen Werk von seiner eigenen gestalterischen Perspektive her. So lotet auch er im kreativen Schreibtischkampf die Balance zwischen zeichnerischem Spiel und Abstraktion aus.
Christoph Niemann ist vielfach ausgezeichneter Illustrator und Autor.
Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.
Samstag, 15. Juni , 11:00 Uhr
Kurs: Karikatur und Collage
Saul Steinberg: Karikatur und Collage
Saul Steinberg (1914-1999) wurde durch seine satirischen Zeichnungen bekannt. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem raumgreifenden Wandbild „The Americans“, das der Künstler 1958 für die Expo schuf. Humorvoll, aber auch kritisch spiegeln die großformatigen Arbeiten verschiedene Facetten der amerikanischen Alltagskultur wider. Im Kurs lassen wir uns von Steinbergs raffinierter Technik inspirieren und erschaffen eigene Werke mit den Techniken Zeichnung und Collage.
Kosten: € 70,00 (erm. € 45,00); Material: € 10,00 Kosten: 70 €
Kosten: € 70,00 (erm. € 45,00); Material: € 10,00
Material: 10 €
Ermäßigung für Studenten: 45 €
Anmeldung bis: 07.06.2013
Details und Buchung
Sonntag, 16. Juni , 11:00 Uhr
Kurs: Karikatur und Collage
Saul Steinberg: Karikatur und Collage
Saul Steinberg (1914-1999) wurde durch seine satirischen Zeichnungen bekannt. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem raumgreifenden Wandbild „The Americans“, das der Künstler 1958 für die Expo schuf. Humorvoll, aber auch kritisch spiegeln die großformatigen Arbeiten verschiedene Facetten der amerikanischen Alltagskultur wider. Im Kurs lassen wir uns von Steinbergs raffinierter Technik inspirieren und erschaffen eigene Werke mit den Techniken Zeichnung und Collage.
Kosten: 70 €
Material: 10 €
Ermäßigung für Studenten: 45 €
Anmeldung bis: 07.06.2013
Details und Buchung
Phil Collins
18. April – 21. Juli 2013
Durch die Instrumentalisierung von Popkultur, des Low-Budget-Fernsehens und der Unterhaltungsindustrie führt Phil Collins (*1970 in Runcorn, UK) vor, wie Strategien populärer Medien in einem anderen Kontext kritisch eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht dabei immer der direkte Kontakt zu seinen Mitmenschen, die zu Protagonisten der Filme, Fotografien oder Soundarbeiten werden. Sein großes Interesse an Musik, Film und Theater führt ihn zu subkulturellen Strömungen, die in vielen Fällen wenig mit den populären Tendenzen zeitgenössischer Kunst zu tun haben, und befähigt ihn umso mehr zu einer Kritik an den Medien und der Masse. Collins reist in entlegene Orte, häufig Gebiete des politischen Konflikts, wo sich Wandlungsprozesse vollziehen, die sein Interesse geweckt haben. Vor Ort versucht er durch Zeitungsannoncen und Castings eben die Individuen zu erreichen und für seine Arbeiten zu gewinnen, die auch Selbstzweck in dieser häufig sehr emotional aufgeladenen Auseinandersetzung sehen. Zu seinen bisherigen Kollaborateuren zählen unter anderem Personen, deren Leben von Reality-TV-Sendungen zerstört wurde (The Return of the Real, 2006), die Erlebnisse über eine Teleshopping-Sendung erworben haben (This Unfortunate Thing Between Us, 2011) und The Smiths-Fans aus der ganzen Welt (The World Won’t Listen, 2005). Seine Arbeiten sind dabei aber nie verurteilend, vielmehr spiegeln sie Collins eigene Faszination für die Formate und Formen der Unterhaltungsindustrie, deren Umgang mit dem Individuum und ihrer Ausprägungen und Folgen. Für seine Ausstellung im Museum Ludwig wird eine neue Arbeit in Köln produziert, bei der er auf die Partizipation der Bewohner Kölns angewiesen ist und wofür er mit verschiedenen Musikern aus ganz Deutschland kollaborieren wird.
Wolfgang-Hahn-Preis 2013: Andrea Fraser
21. April – 21. Juli 2013
Die 1965 in Billings, Montana geborene und in Los Angeles lebende Künstlerin Andrea Fraser ist die designierte Wolfgang-Hahn-Preisträgerin 2013. Sie erhält den Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig am 20. April 2013. Am gleichen Abend eröffnet eine Überblicksausstellung zu Andrea Frasers Werk. Andrea Frasers Performances sind der Institutionskritik zuzuordnen. Seit den 80er Jahren inszenierte sie sogenannte „Gallery Talks“. In den letzten zehn Jahren unterzog Fraser ihre eigene Arbeit und die Institutionskritik einer Revision, die sie in vielen wichtigen Aufsätzen dargelegt hat. Institutionskritik als eine urteilssichere (Selbst-)Befragung der Kunstwelt habe durch die Finanzkrise und deren Auswirkungen eine noch größere Dringlichkeit erhalten, betont Fraser 2005. Nach Frasers letzter Überblicksausstellung in Europa, im Jahr 2003 im Hamburger Kunstverein, wird die große Ausstellung im Museum Ludwig diese kritische Neuausrichtung der Künstlerin aufgreifen. Frasers frühe Arbeiten werden ebenso dokumentiert sein wie ihre Aktualisierungen in neuen Arbeiten beleuchtet werden. Darüber hinaus wird die Ausstellung das Augenmerk auf Andrea Fraser als Performerin legen. Sie wird ihre jüngste abendfüllende Performance „Men on the Line“, die 2012 in Los Angeles Premiere hatte, erstmals in Europa aufführen. Auch werden zwei ältere Performances im Rahmen der Eröffnung von Fraser selbst vorgeführt werden. „May I Help You“ von 1991 wird darüber hinaus für die Besucher während der Ausstellung von Schauspielern im Museum aufgeführt.
Führungen
Sonntag, 2. Juni , 16:30 Uhr
Sonntag, 9. Juni , 16:30 Uhr
Sonntag, 16. Juni , 16:30 Uhr
Sonntag, 23. Juni , 16:30 Uhr
Sonntag, 30. Juni , 16:30 Uhr
Sonntag, 7. Juli , 16:30 Uhr
Sonntag, 14. Juli , 16:30 Uhr
Sonntag, 21. Juli , 16:30 Uhr
Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist in der Regel kostenlos.
Hier können Sie eine individuelle Führung buchen.
Sonstige Veranstaltungen
Sonntag, 19. Mai , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch
Sonntag, 26. Mai , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch
Sonntag, 2. Juni , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch
Donnerstag, 6. Juni , 18:00 Uhr
Langer Donnerstag: Langer Donnerstag: Andrea Fraser
18 Uhr und 19 Uhr: Führung durch die Ausstellung Andrea Fraser
20 Uhr: Performance "May I Help You", 1991 von Schauspielerinnen in Deutsch
In Andrea Frasers choreografierten Performances bleibt nichts dem
Zufall überlassen: Die amerikanische Künstlerin, Preisträgerin des
Wolfgang-Hahn-Preis 2013, widmet sich existentiellen und gesellschaftlichen
Fragestellungen mit präzisen Analysen und setzt sich
dabei auch vor allem kritisch mit dem Kunstbetrieb und seinen
Akteuren auseinander. Auch das Museum als Institution wird von ihr
in Performances, Videos und Texten grundsätzlich hinterfragt.
Welche Künstlerbilder und -mythen bestimmen unsere Vorstellungen?
Welches sind die Motivationen von Sammlern, Kunst zu
kaufen oder zu stiften? Wie sind öffentliche Sammlungen entstanden,
was erzählen sie und ihre Gebäude über das bürgerliche
Engagement in den Städten? Wie kann das Wechselverhältnis
dieser Akteure auf dem Kunstfeld beschrieben werden? Galerieräume
und Museen dienen ihr dabei als Bühne, und so wird auch im
Museum Ludwig die Performance „May I Help You“, die erstmals
1991 aufgeführt wurde, in der Sammlung von Schauspielern
reinszeniert.
Freitag, 7. Juni , 19:00 Uhr
Vortrag: Staging Institutions: Andrea Fraser and the „Experiential“ Museum
Vortrag "Staging Institutions: Andrea Fraser and the 'Experiential' Museum" von Prof. Shannon Jackson, University of California, Berkeley
Im Kontext der Ausstellung und Verleihung des Wolfgang-Hahn-Preis 2013 an Andrea Fraser ist im Juni Shannon Jackson zu Gast im Museum Ludwig. Die Professorin für Theater, Dance and Performance Studies der University of California, Berkeley, nimmt die Institutionalisierung von Performances in den Blick und beleuchtet insbesondere Andrea Frasers Arbeiten.
Vortrag in englischer Sprache im Rahmen der Reihe “Kunst im Kontext” der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig.
Lecture in English.
Ort: Kino des Museum Ludwig (1. Etage)
Wir freuen uns über eine kurze Anmeldung unter gmk@gmk-koeln.de.
Sonntag, 9. Juni , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch
Sonntag, 16. Juni , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch
Freitag, 21. Juni , 19:00 Uhr
Performance: "Men on the Line" (2012) von Andrea Fraser
Europapremiere der Performance "Men on the Line" (2012) von Andrea Fraser
Sonntag, 23. Juni , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch
Sonntag, 30. Juni , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch
Sonntag, 7. Juli , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch
Dienstag, 9. Juli , 19:00 Uhr
Vortrag: Helmut Draxler: „Teil des Problems“
Vortrag „Teil des Problems“ von Helmut Draxler im Rahmen der Reihe KunstBewusst:
Kritische Kunstpraktiken sind immer auch Teil jener Verhältnisse, gegen die sie sich wenden. Ihre innere Gespaltenheit lässt sich jedoch nicht nur als Hindernis für eine wahrhaft kritische Positionierung lesen, sondern ebenso als die Bedingung ihrer Möglichkeit als künstlerische Praxis. Diese Bedingung selbst zu adressieren, zu artikulieren und zu verkörpern, stellt das zentrale Motiv der Arbeit von Andrea Fraser dar. Es basiert nicht auf einer Logik der Überschreitung und der Entlarvung von Entfremdung, sondern auf einer Methodik der projektiven Überidentifizierung, die noch die rezeptive Aneignung der einzelnen Arbeiten innerhalb des jeweiligen institutionellen Settings unheimlich macht.
Sonntag, 14. Juli , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch
Sonntag, 21. Juli , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch
Kathryn Andrews
25. Mai – 25. August 2013
Die kalifornische Künstlerin Kathryn Andrews (geb. 1973 in Mobile, Alabama) beschäftigt sich in ihren konzeptuellen Skulpturen auf vielfältige Art und Weise mit den Bedingungen der Aufführung und Präsentation. Die performative Qualität kommt vielleicht am deutlichsten in der Ereignishaftigkeit ihrer Geburtstags-Skulpturen zum Ausdruck, polierten Stahlabschrankungen, die einmal im Jahr mit Luftballons versehen werden. Andere Arbeiten wiederum inkludieren gemietete Filmrequisiten, welche nur auf Zeit ein ansonsten unvollständiges Werk komplettieren. Die Verknüpfung einer erzählerischen und einer temporalen Dimension bringt eine Komplexität hervor, die mit der direkten und an der Pop Art angelehnten Bildsprache kollidiert. Kathryn Andrews Interesse, ihre Skulpturen in Relation zu Werken anderer Künstler zu präsentieren, wird auch in ihrer ersten institutionellen Ausstellung am Museum Ludwig Rechnung getragen.
Führungen
Mittwoch, 14. August , 16:30 Uhr
Sonntag, 18. August , 11:30 Uhr
Mittwoch, 21. August , 16:30 Uhr
Sonntag, 25. August , 11:30 Uhr
Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist in der Regel kostenlos.
Hier können Sie eine individuelle Führung buchen.
Sonstige Veranstaltungen
Freitag, 24. Mai , 19:00 Uhr
Eröffnung: Ausstellungseröffnung: Kathryn Andrews
Jo Baer
25. Mai – 25. August 2013
Das Museum Ludwig widmet der amerikanischen Künstlerin Jo Baer (*1929 in Seattle, lebt seit 1984 in Amsterdam) die erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland. Baer gilt als Wegbereiterin des Minimalismus und erreichte einen ersten Höhepunkt ihrer Karriere mit der Teilnahme an der documenta IV 1968 und einer Retrospektive im Whitney Museum of American Art 1975. Ausgehend von einem großen Kern an Zeichnungen, der von bedeutsamen Werken auf Leinwand ergänzt wird, wird die Ausstellung sich auf die minimalistische Periode der Künstlerin von 1960-1975 konzentrieren und den Bogen bis zu ihrem aktuellen figurativen Werk schlagen.
Führungen
Samstag, 25. Mai , 15:00 Uhr
Samstag, 1. Juni , 15:00 Uhr
Samstag, 8. Juni , 15:00 Uhr
Samstag, 15. Juni , 15:00 Uhr
Samstag, 22. Juni , 15:00 Uhr
Samstag, 29. Juni , 15:00 Uhr
Samstag, 6. Juli , 15:00 Uhr
Samstag, 13. Juli , 15:00 Uhr
Samstag, 20. Juli , 15:00 Uhr
Mittwoch, 24. Juli , 16:30 Uhr
Samstag, 27. Juli , 15:00 Uhr
Sonntag, 28. Juli , 11:30 Uhr
Samstag, 3. August , 15:00 Uhr
Samstag, 10. August , 15:00 Uhr
Samstag, 17. August , 15:00 Uhr
Samstag, 24. August , 15:00 Uhr
Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist in der Regel kostenlos.
Hier können Sie eine individuelle Führung buchen.
Sonstige Veranstaltungen
Freitag, 24. Mai , 19:00 Uhr
Eröffnung: Ausstellungseröffnung: Jo Baer
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, Feiertage 10 - 18 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen.
Anfahrt und Verkehrsanbindung
Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn (vom Flughafen): "Hauptbahnhof"
Bus, U-Bahn, Straßenbahn: "Dom/Hauptbahnhof"
Parkhäuser
Am Dom / Groß St. Martin
Eintritt
Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig und berechtigen zum Eintritt in die Sammlungsräume und in alle Sonderausstellungen.
Erwachsene: 10,00 € ermäßigt: 7,00 € (Kinder unter 14 Jahren, Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende gegen Vorlage eines gültigen Ausweises, InhaberInnen des Köln-Passes)
Familien: 20,00 €
Eintritt frei für Kinder unter 6 Jahre
Gruppen (ab 20 Personen): 7,50 € pro Person
Schulklassen sowie die begleitenden LehrerInnen: Eintritt frei in die Sammlung
4,00 € pro Schüler/Lehrer im Sonderausstellungsbereich
Am ersten Donnerstag im Monat gilt ab 17 Uhr ein reduzierter Eintrittspreis für die Sammlung und alle Sonderausstellungen von 7,00 € (ermäßigt: 3,50 €).
An diesen Abenden bieten wir jeweils ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Film, Lesungen, Künstlergesprächen und vielem mehr!
Alle KölnerInnen mit Wohnsitz in Köln haben jeweils am ersten Donnerstag im Monat von 10 bis 22 Uhr freien Eintritt in die Ständige Sammlung. Im Sonderausstellungsbereich fällt weiterhin der reguläre Eintrittspreis an.
Freien Eintritt haben Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit Behinderungen, deren Schwerbehindertenausweis den Buchstaben „B" ausweist
Audioguides
Gebühr von 3,00 €
für Dauer- und Sonderausstellungen. Kostenfrei von der Homepage des Museums auf PC und IPod herunterzuladen.
Informationen zur Barrierefreiheit
Das Museumsgebäude ist für den Besuch mit Rollstuhl oder Kinderwagen geeignet. Rollstühle stehen an der Kasse zur Verfügung. Führungen per tourguide für Gäste mit Hörbehinderung. Bitte wenden Sie sich an unser Kassenpersonal.
Gastronomie
Ludwig im Museum
Dienstag bis Sonntag 10 - 24 Uhr
Montags Ruhetag
T +49-221.168-75139
www.ludwig-im-museum.de
Museumsshop
Buchhandlung Walther König im Museum Ludwig: Katalogverkauf, Art Shop, Postkarten, Kunstliteratur
T +49-221-2059635
www.buchhandlung-walther-koenig.de
Leitung Kunstvermittlung
Angelika von Tomaszewski M.A.
Tel 0221/221-23705
museumsdienst@museum-ludwig.de











