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Museum Ludwig

Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
T +49 221 221 26165
F +49 221 221 24114
info@museum-ludwig.de

Direktor: Dr. Philipp Kaiser

Museum Ludwig

Ende der 60er Jahre trug das Ehepaar Ludwig die größte Pop Art Sammlung außerhalb der USA zusammen und schenkte einen Großteil der Stadt Köln. Auf dieser Basis wurde 1976 das Museum Ludwig gegründet. Neben der Pop Art gaben die Ludwigs noch eine umfangreiche Sammlung der Russischen Avantgarde aus der Zeit von 1906 bis 1930 sowie mehrere hundert Arbeiten Pablo Picassos als Dauerleihgabe in das neue Museum, das mit 180 Originalwerken und 730 Grafiken inzwischen über die drittgrößte Picasso-Sammlung weltweit verfügt.

Meisterwerke der Moderne. Die Sammlung Haubrich im Museum Ludwig
4. August 2012 – 31. August 2013

Wie eine Botschaft aus einer besseren Welt erschien es den Kölnern, als Josef Haubrich 1946 seine Schätze der Stadt übergab. Diese Kunst hatte man schon verloren geglaubt. Nun zog sie in einer triumphalen Wanderausstellung durch Deutschland und Europa. Heute ist die Sammlung im Museum Ludwig untergebracht. Sie gilt als eine der besten des Expressionismus in Europa, berücksichtigt aber auch Neue Sachlichkeit und andere Tendenzen der klassischen Moderne. Das Museum Ludwig hat in mehrjähriger Forschungsarbeit die Genese der Sammlung untersucht, die Herkunft (Provenienz) erforscht und einen umfangreichen Katalog mit neuen Fotografien und Texten erstellt. Mit Hilfe einer eigens geschaffenen Stelle für Provenienzforschung gelang es so, den oft verzweigten Weg von über 140 Werken in die Sammlung Haubrich im Museum Ludwig aufzuzeigen. Ab 4. August 2012 ist die Sammlung endlich wieder in ihrem Zusammenhang zu sehen. Bei der Vorbereitung der Ausstellung und des Katalogs entdeckte das Museum drei bemalte Gemälde-Rückseiten wieder, von denen zwei, Ernst-Ludwig Kirchners „Fränzi in Wiesen“ und Alexej von Jawlenskys „Variation“, noch nie ausgestellt worden sind. Die Neupräsentation wird diese Doppelbilder besonders herausstellen. Die Sammlung Haubrich enthält unter anderem Werke von Hans Arp, Ernst Barlach, Max Beckmann, Marc Chagall, Otto Dix, Max Ernst, Lyonel Feininger, George Grosz, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Oskar Kokoschka, Wilhelm Lehmbruck, August Macke, Paula Modersohn-Becker, Emil Nolde.

Gerhard Richter: Elbe, November u.a.
12. März – 8. September 2013

Anlässlich einer großen Retrospektive in London, Berlin und Paris waren einige Werke von Gerhard Richter (*1932 Dresden) aus der Sammlung des Museum Ludwig lange Zeit auf Reisen. Nun zeigt das Museum seine Bestände wieder, darunter sein berühmtes Bild Ema - Akt auf einer Treppe und 48 Porträts, mit denen Richter 1972 im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig vertreten war. Ergänzt werden die Werke der Sammlung durch die zwei grafischen Zyklen Elbe und November und weiteren Leihgaben des Künstlers und von Privatsammlern. In der Druckserie Elbe verdichten sich die Bildebenen durch mehrfachen Farbauftrag mit der Gummiwalze. So entsteht der Eindruck von unergründlicher Tiefe. Als der Künstler 1961 die DDR verließ, vertraute er die Blätter einem Freund an. Als sie nach dem Mauerfall wieder auftauchten, war er berührt, dass er manches, was sich dort angedeutet hatte, inzwischen in seinen Abstrakten Bildern der 1980er Jahre fortgeführt hatte.

Führungen

Mittwoch, 17. Juli , 16:30 Uhr
Sonntag, 21. Juli , 11:30 Uhr

Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist in der Regel kostenlos.

Hier können Sie eine individuelle Führung buchen.

Saul Steinberg. The Americans
23. März – 23. Juni 2013

Das Museum Ludwig zeigt erstmals seit ihrer Entstehung zur Weltausstellung in Brüssel im Jahre 1958 die raumgreifende Wandarbeit The Americans von Saul Steinberg (1914-1999). Ergänzt wird die Präsentation durch thematisch verwandte Zeichnungen aus den fünfziger Jahren und zahlreiche Zeitschriftenillustrationen des Künstlers. Der in Rumänien geborene Zeichner und Karikaturist Steinberg emigrierte nach einem Architekturstudium in Mailand in den frühen vierziger Jahren nach New York, wo er vor allem mit seinen Covergestaltungen für die Zeitschrift „New Yorker“ bekannt wurde. Für die in Brüssel stattfindende Expo 1958 – die erste Weltausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg – gestaltete er eine großformatige Collagearbeit aus freistehenden Wandtableaus für den amerikanischen Pavillon. Die acht Tafeln, welche addiert eine Gesamtlänge von über siebzig Metern aufweisen, zeigen ein humorvoll-kritisches Panorama des amerikanischen Alltags zwischen großstädtischer Hektik und scheinbar ländlicher Idylle. Fotografisch reproduzierte Zeichnungen bilden die Hintergrundfolie für Auftritte zahlreicher collagierter Figuren, die mal vereinzelt, mal in dichter Reihung die Bildvordergründe dominieren. Die Ausstellung, zu der ein zweisprachiger Katalog mit zahlreichen Abbildungen erscheint, entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Saul Steinberg Foundation, New York.

Führungen

Sonntag, 23. Juni , 11:30 Uhr
Sonntag, 23. Juni , 15:00 Uhr

Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist in der Regel kostenlos.

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Phil Collins
18. April – 21. Juli 2013

Durch die Instrumentalisierung von Popkultur, des Low-Budget-Fernsehens und der Unterhaltungsindustrie führt Phil Collins (*1970 in Runcorn, UK) vor, wie Strategien populärer Medien in einem anderen Kontext kritisch eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht dabei immer der direkte Kontakt zu seinen Mitmenschen, die zu Protagonisten der Filme, Fotografien oder Soundarbeiten werden. Sein großes Interesse an Musik, Film und Theater führt ihn zu subkulturellen Strömungen, die in vielen Fällen wenig mit den populären Tendenzen zeitgenössischer Kunst zu tun haben, und befähigt ihn umso mehr zu einer Kritik an den Medien und der Masse. Collins reist in entlegene Orte, häufig Gebiete des politischen Konflikts, wo sich Wandlungsprozesse vollziehen, die sein Interesse geweckt haben. Vor Ort versucht er durch Zeitungsannoncen und Castings eben die Individuen zu erreichen und für seine Arbeiten zu gewinnen, die auch Selbstzweck in dieser häufig sehr emotional aufgeladenen Auseinandersetzung sehen. Zu seinen bisherigen Kollaborateuren zählen unter anderem Personen, deren Leben von Reality-TV-Sendungen zerstört wurde (The Return of the Real, 2006), die Erlebnisse über eine Teleshopping-Sendung erworben haben (This Unfortunate Thing Between Us, 2011) und The Smiths-Fans aus der ganzen Welt (The World Won’t Listen, 2005). Seine Arbeiten sind dabei aber nie verurteilend, vielmehr spiegeln sie Collins eigene Faszination für die Formate und Formen der Unterhaltungsindustrie, deren Umgang mit dem Individuum und ihrer Ausprägungen und Folgen. Für seine Ausstellung im Museum Ludwig wird eine neue Arbeit in Köln produziert, bei der er auf die Partizipation der Bewohner Kölns angewiesen ist und wofür er mit verschiedenen Musikern aus ganz Deutschland kollaborieren wird.

Wolfgang-Hahn-Preis 2013: Andrea Fraser
21. April – 21. Juli 2013

Die 1965 in Billings, Montana geborene und in Los Angeles lebende Künstlerin Andrea Fraser ist die designierte Wolfgang-Hahn-Preisträgerin 2013. Sie erhält den Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig am 20. April 2013. Am gleichen Abend eröffnet eine Überblicksausstellung zu Andrea Frasers Werk. Andrea Frasers Performances sind der Institutionskritik zuzuordnen. Seit den 80er Jahren inszenierte sie sogenannte „Gallery Talks“. In den letzten zehn Jahren unterzog Fraser ihre eigene Arbeit und die Institutionskritik einer Revision, die sie in vielen wichtigen Aufsätzen dargelegt hat. Institutionskritik als eine urteilssichere (Selbst-)Befragung der Kunstwelt habe durch die Finanzkrise und deren Auswirkungen eine noch größere Dringlichkeit erhalten, betont Fraser 2005. Nach Frasers letzter Überblicksausstellung in Europa, im Jahr 2003 im Hamburger Kunstverein, wird die große Ausstellung im Museum Ludwig diese kritische Neuausrichtung der Künstlerin aufgreifen. Frasers frühe Arbeiten werden ebenso dokumentiert sein wie ihre Aktualisierungen in neuen Arbeiten beleuchtet werden. Darüber hinaus wird die Ausstellung das Augenmerk auf Andrea Fraser als Performerin legen. Sie wird ihre jüngste abendfüllende Performance „Men on the Line“, die 2012 in Los Angeles Premiere hatte, erstmals in Europa aufführen. Auch werden zwei ältere Performances im Rahmen der Eröffnung von Fraser selbst vorgeführt werden. „May I Help You“ von 1991 wird darüber hinaus für die Besucher während der Ausstellung von Schauspielern im Museum aufgeführt.

Führungen

Sonntag, 23. Juni , 16:30 Uhr
Sonntag, 30. Juni , 16:30 Uhr
Sonntag, 7. Juli , 16:30 Uhr
Sonntag, 14. Juli , 16:30 Uhr
Sonntag, 21. Juli , 16:30 Uhr

Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist in der Regel kostenlos.

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Sonstige Veranstaltungen

Freitag, 21. Juni , 19:00 Uhr
Performance: Europapremiere: "Men on the Line" (2012) von Andrea Fraser
Europapremiere der Performance "Men on the Line", 2012 von und mit Andrea Fraser, Freitag, 21.06.2013, 19.00 Uhr In englischer Sprache Anlässlich der Ausstellung „Andrea Fraser. Wolfgang-Hahn-Preis 2013“ Ort: Kino im Museum Ludwig (Vortragssaal), 1. Etage Eintritt frei Aus Anlass der Verleihung des Wolfgang-Hahn-Preises an Andrea Fraser richtet das Museum Ludwig der Künstlerin eine Überblicksausstellung aus, die den Schwerpunkt auf ihre Performances legt. Im Rahmen der Ausstellung wird Andrea Fraser ihre jüngste abendfüllende Performance "Men on the Line" von 2012 als Europapremiere aufführen. Für dieses Werk hat Fraser eine Radio-Talkshow des in Los Angeles ansässigen Radio-Senders KPFK von 1972 recherchiert und transkribiert. Vier Männer unterhalten sich über ihr Engagement für Feminismus und bringen ihre Motivation dafür zum Ausdruck. In ihrer Performance verkörpert Andrea Fraser alle vier Männer – inklusive jedes Zögerns, Räusperns und jeder Sprechpause – und schafft damit eine eindringliche Interpretation eines Stücks Zeit- und Geschlechtergeschichte. Die Veranstaltung wird gemeinsam präsentiert von der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig in der Vortragsreihe „Kunst im Kontext“ und den Freunden des Wallraf-Richartz-Museums und Museum Ludwig eV. In der Reihe “Kunst Bewusst“ mit Unterstützung der der Fritz Thyssen Stiftung. Die Plätze sind begrenzt, rechtzeitiges Erscheinen wird empfohlen. Am Sonntag, den 23. Juni um 18 Uhr hält Andrea Faser eine Lecture im Rahmen der Reihe „Kunst im Kontext“ der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig.

Sonntag, 23. Juni , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch

Sonntag, 30. Juni , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch

Sonntag, 7. Juli , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch

Dienstag, 9. Juli , 19:00 Uhr
Vortrag: Helmut Draxler: „Teil des Problems“
Vortrag „Teil des Problems“ von Helmut Draxler im Rahmen der Reihe KunstBewusst: Kritische Kunstpraktiken sind immer auch Teil jener Verhältnisse, gegen die sie sich wenden. Ihre innere Gespaltenheit lässt sich jedoch nicht nur als Hindernis für eine wahrhaft kritische Positionierung lesen, sondern ebenso als die Bedingung ihrer Möglichkeit als künstlerische Praxis. Diese Bedingung selbst zu adressieren, zu artikulieren und zu verkörpern, stellt das zentrale Motiv der Arbeit von Andrea Fraser dar. Es basiert nicht auf einer Logik der Überschreitung und der Entlarvung von Entfremdung, sondern auf einer Methodik der projektiven Überidentifizierung, die noch die rezeptive Aneignung der einzelnen Arbeiten innerhalb des jeweiligen institutionellen Settings unheimlich macht.

Sonntag, 14. Juli , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch

Sonntag, 21. Juli , 16:00 Uhr
Performance: "May I help You?", 1991
Aufführung der Performance "May I help You?", 1991 (Andrea Fraser) durch Schauspielerinnen in Deutsch

Kathryn Andrews
25. Mai – 25. August 2013

Die kalifornische Künstlerin Kathryn Andrews (geb. 1973 in Mobile, Alabama) beschäftigt sich in ihren konzeptuellen Skulpturen auf vielfältige Art und Weise mit den Bedingungen der Aufführung und Präsentation. Die performative Qualität kommt vielleicht am deutlichsten in der Ereignishaftigkeit ihrer Geburtstags-Skulpturen zum Ausdruck, polierten Stahlabschrankungen, die einmal im Jahr mit Luftballons versehen werden. Andere Arbeiten wiederum inkludieren gemietete Filmrequisiten, welche nur auf Zeit ein ansonsten unvollständiges Werk komplettieren. Die Verknüpfung einer erzählerischen und einer temporalen Dimension bringt eine Komplexität hervor, die mit der direkten und an der Pop Art angelehnten Bildsprache kollidiert. Kathryn Andrews Interesse, ihre Skulpturen in Relation zu Werken anderer Künstler zu präsentieren, wird auch in ihrer ersten institutionellen Ausstellung am Museum Ludwig Rechnung getragen.

Führungen

Mittwoch, 14. August , 16:30 Uhr
Sonntag, 18. August , 11:30 Uhr
Mittwoch, 21. August , 16:30 Uhr
Sonntag, 25. August , 11:30 Uhr

Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist in der Regel kostenlos.

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Jo Baer
25. Mai – 25. August 2013

Das Museum Ludwig widmet der amerikanischen Künstlerin Jo Baer (*1929 in Seattle, lebt seit 1984 in Amsterdam) die erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland. Baer gilt als Wegbereiterin des Minimalismus und erreichte einen ersten Höhepunkt ihrer Karriere mit der Teilnahme an der documenta IV 1968 und einer Retrospektive im Whitney Museum of American Art 1975. Ausgehend von einem großen Kern an Zeichnungen, der von bedeutsamen Werken auf Leinwand ergänzt wird, wird die Ausstellung sich auf die minimalistische Periode der Künstlerin von 1960-1975 konzentrieren und den Bogen bis zu ihrem aktuellen figurativen Werk schlagen.

Führungen

Samstag, 22. Juni , 15:00 Uhr
Samstag, 29. Juni , 15:00 Uhr
Samstag, 6. Juli , 15:00 Uhr
Samstag, 13. Juli , 15:00 Uhr
Samstag, 20. Juli , 15:00 Uhr
Mittwoch, 24. Juli , 16:30 Uhr
Samstag, 27. Juli , 15:00 Uhr
Sonntag, 28. Juli , 11:30 Uhr
Samstag, 3. August , 15:00 Uhr
Samstag, 10. August , 15:00 Uhr
Samstag, 17. August , 15:00 Uhr
Samstag, 24. August , 15:00 Uhr

Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist in der Regel kostenlos.

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Führungen

Mittwoch, 26. Juni, 16.30 Uhr
Max Beckmann - Bilder einer aus den Fugen geratenen Welt (1933-1945), für Erwachsene

Donnerstag, 27. Juni, 15 Uhr
Kunst querbeet

Sonntag, 30. Juni, 11.30 Uhr
Max Beckmann - Bilder einer aus den Fugen geratenen Welt (1933-1945), für Erwachsene

Mittwoch, 3. Juli, 16.30 Uhr
Die Sammlung Haubrich, für Erwachsene

Kurse und Veranstaltungen

Donnerstag, 20. Juni, 10 Uhr
Film: Schulvorführung: Ouaga Saga
Burkina Faso 2004, 85 Min, 35mm, OF franz. m. dt. UT, Regie: Dani Kouyaté, ab 12 Jahren
In Anwesenheit von Dani Kouyaté
Jugendliche aus einem Armenviertel in Ouagadougou träumen von einem eigenen Kino, landen aber nach kleineren Gaunereien zunächst einmal im Gefängnis. Humorvoll erzählte Geschichte aus dem Alltag einer westafrikanischen Großstadt mit Fantasy-Elementen. Dani Kouyaté: „Ouaga Saga ist eine Hommage an die Stadt Ouagadougou und an ihre Liebe zum Kino – ein modernes und joviales Märchen und eine Einladung zu ein wenig Verrücktheit und Optimismus“.
Die Vorführung im Filmforum ist öffentlich. Um Anmeldung von Schulklassen wird gebeten (bei FilmInitiativ / mail@filminitiativ.de / Tel. 0221 – 46 96 243).
Eintritt: 3,00€ (SchülerInnen), 6,50 € / 5,00 € erm. (andere)

Donnerstag, 20. Juni, 19 Uhr
Film: Filmmusik: Meilensteine und Experimente / Double Feature
BERBERIAN SOUND STUDIO
Großbritannien 2012, 94 Min, 35mm, OmU, Regie: Peter Strickland, Musik: Broadcast, mit: Toby Jones, Antonio Mancino, Fatma Mohamed
Mit einer Einführung von Sven von Reden, StadtRevue
Ein schüchterner Toningenieur aus England wird Mitte der 70er Jahre nach Italien eingeflogen, um seine Kunst bei der Produktion eines Horrorfilms unter Beweis zu stellen. Er erschafft eine ebenso brillante wie furchterregende Musique-Concrete-Soundlandschaft aus analog verfremdeten Alltagsgeräuschen. Doch dabei verliert er immer mehr den Halt in der Realität. Für die renommierte Filmzeitschrift Sight & Sound einer der zehn besten Filme des letzten Jahres. Den Soundtrack lieferte die britische Indie-Band Broadcast.
SUSPIRIA
Italien 1976, 92 Min, 35mm, engl. OF, Regie: Dario Argento, Musik: Goblin, mit: Jessica Harper,
Stefania Casini, Joan Bennett, Udo Kier, Alida Valli
Einer der avantgardistischsten Horrorfilme der letzen 50 Jahre – und eines der Vorbilder für den Film-im-Film in BERBERIAN SOUND STUDIO. Eine Freiburger Ballettschule entpuppt sich als Hexenhaus in Dario Argentos Meisterwerk aus dem Jahr 1976. Die Musik der italienischen Progrocker Goblin, die Sounds, die Farben und das Set-Design unterstützen weniger die Story, als dass sie ein Eigenleben führen. Das Ergebnis: eine barocke Sinfonie des Schreckens für Auge und Ohr. Gezeigt wird eine rare, bislang kaum gespielte 35mm-Kopie aus dem Archiv des Österreichischen Filmmuseums.
Eine Veranstaltung des Filmforum NRW e.V.
Eintritt: 5,50€ / Double Feature: 7,50€

Samstag, 22. Juni, 17 Uhr
Film: Ein Afrikanisch-Deutscher Dialog / Perspektivwechsel
Diskussion mit Kurzfilmen und afrikanischen Gästen
Die OrganisatorInnen des africologneFESTIVALs und des Afrika Film Festivals „Jenseits von Europa„ verfolgen gemeinsam die Vision, Köln zu einem überregional bedeutsamen Standort für zeitgenössische afrikanische Theater- und Filmkunst auszubauen. Sie haben deshalb afrikanische Kulturschaffende und VertreterInnen hiesiger Förderinstitutionen zu einem Dialog über Möglichkeiten und Grenzen dieser Idee eingeladen.
PROLOG: Les blancs s’amusent (6 min.), Bonne chance trophy (5 min.), Les enfants du guépard (6 min.), Le sermon de la brousse (10 min.), Kurzfilme aus der Elfenbeinküste über Weiße in Afrika, vorgestellt von Ko-Regisseur Luis Marquès.
DISKUSSION: Der Beitrag von Film und Theater zur Überwindung eurozentrischer Vorurteile über den afrikanischen Kontinent.
INPUTS: Dani Kouyaté (Theater- und Filmregisseur, Burkina Faso) und Wilfried N’Sondé (Schriftsteller und Theaterautor, Kongo / Berlin).
RESPONSES: Eberhard Neugebohrn (Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen) und weitere Gäste.
Im Anschluss Diskussion mit dem Publikum
Eintritt frei

Samstag, 22. Juni, 20 Uhr
Film: Sia, Le Rêve Du Python
Burkina Faso 2001, 90 Min, 35mm, OF bambara m.dt.UT, Regie: Dani Kouyaté
Die Filmgeschichte beruht auf der Legende von Wagadu, einem Mythos der Soninke aus dem 7. Jahrhundert, und einem Theaterstück, das der mauretanische Autor Moussa Diagana darüber verfasst hat: Die Machthaber des Soninke-Königreichs wählen jedes Jahr die schönste Jungfrau des Landes aus, um sie in einer abgelegenen Höhle einer heiligen Python-Schlange zu opfern. Nur so, heißt es, ließen sich böse Geister besänftigen. Aber ein junger Soldat will nicht, dass seine Braut Sia geopfert wird…
Eine politische Parabel zum Thema Machtmissbrauch mit überraschend aktuellen Bezügen. Mit Sotigui Kouyaté in der Rolle von Wakhané Sakho, dem Vater von Sia. Regisseur Dani Kouyaté erkärte dazu: „Mit diesem Film greife ich erneut auf den reichen Schatz der mündlichen Überlieferungen in Afrika zurück… Dabei erscheint es mir wichtig, endlich den Männern und Frauen Gehör zu verschaffen, die in den Überlieferungen und Legenden in aller Welt kaum zu Wort kommen.“
In Anwesenheit von Dani Kouyaté.
Im Anschluss: Festivalausklang mit afrikanischem Essen und Musik im Foyer des Filmforums
Eintritt 6,50 € / 5,00 € erm.

Donnerstag, 27. Juni, 18 Uhr
Kurs: Zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, für Erwachsene
Malen
Auf der Suche nach einer persönlichen Bildsprache haben die Künstler des 20. Jahrhunderts sich immer wieder vom Gegenstand gelöst und Form und Farbe zu einem eigenen Bildthema gemacht. Im Museum lassen wir uns zu eigenen Wegen der Abstraktion anleiten und setzen das Gesehene in Malerei um. Wir malen mit Ölfarben. Kosten: 54 €
Material: 10 €
Ermäßigung für Studenten: 31,5 €
Anmeldung bis: 17.06.2013 Details und Buchung (nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)

Donnerstag, 27. Juni, 19 Uhr
Film: Kurzfilme aus der WDR-Dokwerkstatt
Mein Leben – Dokmal.De
Wie sieht die Welt in den Augen der heute Vierzehn- bis Achtzehnjährigen aus? Wie erleben sie Träume, Konflikte, Freundschaften und Sehnsüchte? Der WDR präsentiert Festivalfilme, die sich auf neuem Terrain bewegen, mit jungen Geschichten fürs Kino und Filmen fürs Netz: www.dokmal.de führt ins Land der Filmbildung, mit dokumentarischen Stoffen die u.a. mit den Produzentinnen der Initiative dok you (Meike Martens, Janna Velber), in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien (khm) und der Internationalen Filmschule Köln (ifs) entwickelt wurden.
To be a BGirl
Deutschland 2013, 20 Min. Buch und Regie: Yasmin Angel
Jilou, ein BGirl war noch ganz jung als sie ihren ersten Breakdance-Battle bestritt. Inzwischen ist sie eine Klasse für sich. Mit dem Abi ist sie jetzt fertig und überlegt, was sie studieren soll. Bis zu ihrer Entscheidung nimmt sie uns in ihre Welt, nach Hause, zum Training und zu Battles, auf denen sie meist die einzige Frau unter Männern ist.
Herr Rücker
Deutschland 2009, 14 Min. Buch und Regie: Anna Wahle
Nicos Start an der neuen Schule ist schwierig. Er findet keine Freunde und fragt den Hausmeister, ob er sich nicht nützlich machen kann. Mittlerweile hilft er überall. Nico repariert Computer, verkauft am Kiosk und streicht Wände. Im Traum sieht er sich schon als der beliebte Hausmeister von morgen, dem die Schüler endlich dankbar sind.
Wir!
Deutschland 2012, 10 Min. Buch und Regie: Anna Wahle
Einfache Fragen wie "Wann warst Du zuletzt glücklich?" öffnen die Türen zu traurigen und schönen Geschichten. Das kann eine Liebesepisode oder die Versöhnung mit dem Vater sein. Irgendwo zwischen Duisburg und Bad Honnef antworten die Jugendlichen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven – und haben trotz aller Unterschiede ziemlich viel gemein.
Zuckere Welt
Deutschland 2011, 21 Min. Buch und Regie: Maike Bachhaus und Tessa Langhans
Manege frei für Madeleine und Anthony! Die Geschwister leben im „Circus Brunselli“. Sieben Kinder zählt die Familie, in der alle mitmachen – vom Zeltaufbau über die Tierpflege bis zum täglichen Auftritt. Harte Arbeit hinter der schillernden Zirkusfassade für Anthony und Madeleine, die ihre ganz eigenen Träume haben.
L. A. Calling
Deutschland 2013, 19 Min. Buch und Regie: Lenka Sikulova
Nabil und Bastian haben sich beim Segeln kennen gelernt. Das war vor zwei Jahren, seit damals sind sie unzertrennlich. Doch jetzt, im späten Sommer gilt es Abschied zu nehmen, denn Nabil will nach Los Angeles. Die beiden Freunde erleben die letzten gemeinsamen Tage.
Mit Gästen und Diskussionen präsentiert die WDR-Dokwerkstatt einmal monatlich besonders kreative, innovative und vielschichtige Produktionen, die von Filmgesprächen begleitet werden.
Eine Veranstaltung des WDR
Eintritt: frei

Freitag, 28. Juni, 19 Uhr
Film: homochrom im Rahmen des CSD
DAS KUCKUCKSEI – TORCH SONG TRILOGY
USA 1988, 120 Min, 35mm, dt. Fassung, Regie: Paul Bogart, mit Harvey Fierstein, Matthew Broderick, Anne Bancroft
1972 hat Arnold Beckoff eine kurze Liebesaffäre mit dem bisexuellen Lehrer Ed, aber der verlässt ihn bald wieder, um eine Frau zu heiraten. Arnold ist am Boden zerstört. Ein Jahr später lernt der sarkastische “Damenimitator” das Model Alan kennen und findet mit ihm das große Glück. Selbst ein Wochenende im Landhaus von Ed und seiner neuen Frau kann daran nichts ändern. Im Gegenteil adoptiert das schwule Paar ein Kind. Doch Arnolds Mutter heißt sein Leben nicht gut und streitet mit ihm – auch über Alan – und dann schlägt das Schicksal noch einmal bei Arnold zu…
Die Vorlage für diesen großartigen Klassiker war ein dreiteiliges Broadway-Stück von Fierstein, deswegen der englische Titel "Torch Song Trilogy". Die Tragikomödie zählt zu den beliebtesten schwulen Filmen überhaupt – nur in Deutschland wurde er einer ganzen Generation vorenthalten, weil Warner nie eine DVD herausbrachte. Umso mehr freut es uns, dass wir DAS KUCKUCKSEI im Rahmen der CSDs in Düsseldorf und Köln von einer wieder aufgetauchten deutschen Filmkopie zeigen können. Eine äußerst seltene Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte!
Eine Veranstaltung von homochrom e.V.
Eintritt: 8,00€ / 6,00€ erm.

Freitag, 28. Juni, 21.15 Uhr
Film: Begierde
Großbritannien 1983, 93 Min, dt. Fassung, Regie: Tony Scott, mit Catherine Deneuve, David Bowie, Susan Sarandon:
Aus einem Vampirgeschlecht aus Ägypten stammend hat Miriam Jahrtausende überlebt, vom Blut ihrer Liebhaber. Im Gegenzug spendet sie ihnen ein ewiges Leben – bis zu dem Zeitpunkt, da sie das Interesse an ihnen verliert. So ergeht es auch gerade John, dessen Lebenserwartung ganz plötzlich unter 24 Stunden sinkt. In seiner Verzweiflung vertraut er sich Dr. Sarah Roberts an, doch die glaubt seine hanebüchene Geschichte nicht. Dennoch geht sie der Geschichte nach und lernt Miriam kennen, die Sarah für sich gewinnen will...
homochrom zeigt pünktlich zum 30. Jubiläum und im Rahmen des ColognePride den Fantasie-Thriller BEGIERDE, den Debütfilm des vor knapp einem Jahr verstorbenen Regisseurs Tony Scott (TOP GUN). Mit einer unglaublich spannenden Topbesetzung kreierte er damals einen vielschichtigen Film, der zu einem Klassiker des lesbischen Kinos wurde.
Eine Veranstaltung von homochrom e.V.
Eintritt: 8,00€ / 6,00€ erm.

Samstag, 29. Juni, 19 Uhr
Film: Das Salz Swanetiens / Jim Shvante
UDSSR / Georgien 1930, 60 Min, 35mm, stumm, Regie und Kamera: Michail Kalatosow,
Stummfilm mit Klavierbegleitung
Der Film ist ein ethnographischer Bericht über die isolierte Bergregion Swanetien im Kaukasus. In seinem schönen, herben und mitunter grausamen Werk, lässt uns Kalatosow eine archaische Gesellschaft betrachten und tut dies mittels Montage und visuell betonter Filmsprache, den klassischen Mitteln der sowjetischen Filmkunst. Beeindruckend ist die Kraft der entfesselten Kamera. Die Bildspannung erwächst aus dem Kontrast zwischen den grandiosen Aufnahmen der kaukasischen Bergnatur und den durch Armut und Aberglauben gekennzeichneten Dorfbewohnern. Die Thematik über den Sinn des Lebens widersprach in diesem Film den Dogmen des sozialistischen Realismus.
Eine Veranstaltung des Allerweltskino e.V. in Zusammenarbeit mit Irina Kurtishvili, Kuratorin der Filmreihe
Eintritt: 6,00€

Samstag, 29. Juni, 21 Uhr
Film: Die Kraniche ziehen / Letjat Zhuravli
UDSSR 1957, 90 Min, 35mm, OmU, Regie: Michail Kalatosow; Kamera: Sergej Urusevsky, mit: Tatjana Samoilowa, Alexej Batalow
DIE KRANICHE ZIEHEN wurde 1958 in Cannes mit dem Hauptpreis prämiert. Man sprach damals von einer „Kinorevolution“ in Russland. Der Film überraschte nicht nur durch seine Form, eine bewegte, unkonventionelle Kamera, die an die expressive Bildsprache des sowjetischen Stummfilms erinnerte, sondern auch durch seine Geschichte. Erzählt wird das Schicksal des Liebespaares Veronika und Boris, deren Heiratspläne der zweite Weltkrieg zunichte macht.
Für die Sowjetunion war es etwas Neues, beim Thema Krieg das persönliche Leid anstatt des heldenhaften Kampfes für das sozialistische Vaterland in den Mittelpunkt zu stellen. Nach einer Umfrage unter Cineasten der ehemaligen Sowjetrepubliken im Jahr 2001 wurde DIE KRANICHE ZIEHEN zum „besten sowjetischen Film aller Zeiten“ gewählt.
Eine Veranstaltung des Allerweltskino e.V. in Zusammenarbeit mit Irina Kurtishvili, Kuratorin der Filmreihe
Eintritt: 6,00€

Sonntag, 30. Juni, 17 Uhr
Film: Ich bin Kuba / Soy Cuba Ya Kuba
UDSSR / Kuba 1964, 140 Min, 35mm, OmU, Regie: Michail Kalatosow, Buch: Enrique Pineda Barnet, Yewgeni Yewtuschenko, Kamera: Sergej Urusevsky, mit: Sergio Corrieri, Salvador Wood, José Gallardo, Raúl García
Vier Episoden über die kubanische Revolution und ihre Folgen. Der Film beschreibt die Zeit in einer phänomenalen Bildsprache. ICH BIN KUBA erzählt von Rache und Niederlagen, von Sehnsüchten und sexueller Anziehung. Der Film stieß bei seinem Kinostart Mitte der sechziger Jahre auf Ablehnung beim kubanischen Publikum und nach den feierlichen Premieren verschwand der Streifen im Moskauer Filmarchiv. Der legendäre Klassiker wurde in den neunziger Jahren von Martin Scorsese und Francis Ford Coppola wiederentdeckt.
Eine Veranstaltung des Allerweltskino e.V. in Zusammenarbeit mit Irina Kurtishvili, Kuratorin der Filmreihe
Eintritt: 6,00€

Sonntag, 30. Juni, 20 Uhr
Film: Das rote Zelt / Krasnaya Palatka La Tenda Rossa
UDSSR / Italien 1970, 120 Min, DVD, OmeU, Regie: Michail Kalatosow, Drehbuch: Richard De Long Adams, Ennio De Concini, Kamera: Leonid Kalaschnikow, Musik: Enrico Morricone, Aleksandr Zatsepin, mit: Sean Connery, Peter Fintch, Claudia Cardinale, Hardy Krüger, Massimo Girotti, Mario Adorf
Die Filmgeschichte basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1928: Der tragische Absturz des Luftschiffs „Italia“ am Nordpol. Doch die Überlebenden können sich in ein Zelt retten, welches sie rot anstreichen, um vielleicht doch entdeckt zu werden. Das Drama in der Eiswelt dauerte 109 Tage. In seiner Erinnerung lässt der bekannte italienische Konstrukteur, General Umberto Nobile, die dramatischen Ereignisse wieder aufleben und löst das Rätsel seiner verunglückten Expedition. Ein mitreißender Abenteuerfilm mit internationaler Starbesetzung und außergewöhnlichem technischem Aufwand.
Eine Veranstaltung des Allerweltskino e.V. in Zusammenarbeit mit Irina Kurtishvili, Kuratorin der Filmreihe
Eintritt: 6,00€

Mittwoch, 3. Juli, 19.15 Uhr
Film: homochrom im Rahmen des ColognePride / Premiere: The right to love – An american family
USA 2012, 88 Min,digital, OmU, Regie: Cassie Jaye
In den USA ist die Situation für Schwule und Lesben noch etwas schärfer als bei uns. Während in Deutschland wenigstens Lebenspartnerschaften und Adoptionen möglich sind, machen in den USA christliche Gruppen und Anti-Gay-Organisationen gezielt homophobe Politik. So gelang es den Gegnern der Ehe-Gleichberechtigung, bei der 2008-Wahl in Kalifornien Proposition 8 durchzuboxen und die Ehe per Verfassung auf einen Mann und eine Frau zu beschränken – und das nachdem in 2008 kalifornische Schwule und Lesben ein halbes Jahr lang hatten heiraten können. Es war das erste Mal, dass im eigentlich gay-freundlichen und liberalen Kalifornien Rechte weggenommen wurden.
THE RIGHT TO LOVE folgt dem schwulen Paar Jay Foxworthy und Bryan Leffew, die seit 1998 verpartnert waren, 2006 zwei Kinder adoptierten und in jenem kurzen Zeitfenster rechtmäßig geheiratet haben (wie 18.000 andere Paare auch). In einem Klima von Diskriminierung, Ignoranz und Hass findet diese Regenbogen-Familie einen Weg, für ihren amerikanischen Traum zu kämpfen: mit Youtube-Videos, die ihre Alltäglichkeit darstellt und Mobbing-Opfer anspricht. Denn Jay hat selbst einen Selbstmordversuch überlebt.
Eine Veranstaltung von homochrom e.V.
Eintritt: 8,00€ / 6,00€ erm.

Mittwoch, 3. Juli, 21.15 Uhr
Film: homochrom im Rahmen des WomenColognePride / Premiere: Stud Life
Großbritannien 2012, 87 Min, DVD, OmU, Regie: Campbell X, mit: T'Nia Miller, Kyle Treslove, Robyn Kerr
Die butche Lesbe JJ und der schwule Seb, der ständig an den falschen Orten nach Liebe sucht, arbeiten nicht nur zusammen als Hochzeitsfotografen, sie sind auch seit Ewigkeiten beste Freunde. Beim gemeinsamen exzessiven Feiern im urbanen Londoner Nachleben lernt JJ die feminine Elle kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, doch so einfach kommen die beiden nicht zusammen. Und als sie sich endlich näher kommen, muss JJ einsehen, dass sie die Diva Elle und Seb nur schwer unter einen Hut kriegen kann.
Rau und doch locker setzt sich die Low-Budget-Dramödie von Campbell X mit Sexualität, Geschlechtsidentitäten und schwul-lesbischem Leben auf Londons Straßen auseinander. In kleinen Videoblogs von JJ differenziert STUD LIFE diese Ansichten noch einmal und gewährt so einen Einblick.
Eine Veranstaltung von homochrom e.V.
Eintritt: 8,00€ / 6,00€ erm.

Freitag, 5. Juli, 19.30 Uhr
Film: IFFF - Preisträgerfilm des Int. Spielfilmwettbewerbs 2013: In the name of
Polen 2012, 96 Min, Blu-ray, OmU, Regie: Malgoska Szumowska, mit: Andrzej Chyra, Mateusz Kosciukiewicz, Maja Ostaszewska
Adam, ein katholischer Priester, der erst im Alter von 21 Jahren seine Berufung als Diener Gottes entdeckt hat, lebt in einem Dorf in der polnischen Provinz und hat dort vor allem mit schwer erziehbaren Heranwachsenden zu tun. Die eindeutigen Avancen von Ewa, einer blonden jungen Frau, lehnt er mit den Worten ab, er sei schon vergeben. Doch es ist nicht nur dem Zölibat geschuldet, dass er ihre Leidenschaft nicht erwidert. Adam weiß, dass er Männer liebt und die Hinwendung zum Priesterberuf auch eine Flucht vor der eigenen Sexualität gewesen ist. Als er Lukasz begegnet, dem merkwürdigen, schweigsamen Sohn einer einfachen Landfamilie, fällt ihm die selbst gewählte Enthaltsamkeit immer schwerer.
Mit ihrem bildgewaltigen, mit Symbolen aus der Passionsgeschichte aufgeladenen Film wagt sich Malgoska Szumowska an das weitgehend tabuisierte Thema der Homosexualität unter Priestern. Dabei erlebt die Hauptfigur, mit ihrer „verbotenen“ Lust konfrontiert, Momente des Glücks, aber auch der tiefsten Verzweiflung. Ein Film über die Verwirrung der Gefühle, Verdrängung und Einsamkeit – und die Möglichkeit, vielleicht doch zu sich selbst zu finden.
Auf der Berlinale 2013 wurde IN THE NAME OF mit dem Teddy Award für den Besten Spielfilm ausgezeichnet.
präsentiert von: IFFF - Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln
Eintritt: 7,00€ / 6,00€ erm., Reservierung unter: info@kinogesellschaftkoeln.de

Samstag, 6. Juli, 15 Uhr
Film: WomenPride: Jan's coming out
Großbritannien 2011, 75 Min, Blu-ray, OmU, Regie: Carolyn Reid, FSK 18
„The L Word“ machte Jan Walker nicht lesbisch, aber durch sie fand die 3-fache Mutter nach 23 Jahren Ehe den Mut, sich ihre Neigung einzugestehen und sich von ihrem Mann zu trennen. Begleitet von Regisseurin Carolyn Reid ging Jan auf lesbische Entdeckungstour und führte mit Promis witzige Gespräche über Coming-Out-Erfahrungen, Flirttipps und vieles mehr. Mit dabei sind die Schauspielerinnen Maile Flanagan (TRANSFORMERS 3), Jill Bennett und Cathy DeBuono (AND THEN CAME LOLA), bekannte Autorinnen, Comediennes, aber auch Barbetreiberinnen, Kreuzfahrtorganisatorinnen und unbekannte Frauen. Die Doku JAN'S COMING OUT behandelt umfassende Aspekte lesbischen Lebens auf amüsante und lockere Weise.
präsentiert von: homochrom e.V.
Eintritt: 7,00€ / 6,00€ erm., Reservierung unter: info@kinogesellschaftkoeln.de

Samstag, 6. Juli, 17 Uhr
Film: Neue russische Filme / Regisseur Mihail Pandoursky zu Gast: INCOGNITA
Bulgarien / Russland 2012, 116 Min, Blu-ray, OmU, Regie: Mihail Pandoursky, mit: Georgie Stavkos, Iva Gocheva, Stefan Danailov
Anton Horn, ein berühmter Dirigent, bereitet sich auf die Uraufführung seines neuen Werkes nach dem Prometheus-Mythos vor. Eines Tages entdeckt er in seinem Auto Dorothea, eine junge Frau, die aus einer Nervenheilanstalt geflohen ist. Dorothea verfügt über die Kunst, Musik „sehen“ zu können.
Anton verrät sie nicht und bringt sie bei einem befreundeten Professor unter, der ihr das Notenschreiben beibringt. Wenig später stellt sich heraus, dass Dorothea nicht nur die Musik „sehen” kann, die sie niederschreibt, sondern auch die Bilder, die dahinterstecken. Nach und nach weiht sie Anton in diese Welt voller unergründlicher mentaler Energien ein.
präsentiert von: cinema e.V.
Eintritt: 7,00€ / 6,00€ erm., Reservierung unter: info@kinogesellschaftkoeln.de

Samstag, 6. Juli, 19.30 Uhr
Film: Sofia’s last ambulance
Bulgarien / Deutschland / Kroatien 2012, 75 Min, Blu-ray, OmU, Regie: Ilian Metev
Produzent Ingmar Trost zu Gast
SOFIA’S LAST AMBULANCE ist ein Film über den Alltag eines Arztes, einer Krankenschwester und des Fahrers einer Ambulanz in Bulgariens Hauptstadt Sofia. Tag für Tag kämpfen Krassi, Mila und Plamen gegen das marode Gesundheitssystem, Korruption und eine Flut von Absurditäten. Dabei verdienen sie selbst kaum genug zum Leben. Ganze 13 Ambulanzen versorgen eine Bevölkerung von zwei Millionen Menschen. In Doppelschichten hetzen sie durch die Stadt, ohne Pausen Sie werden bedroht, und sie versuchen mit dem Wenigen, was sie haben, viel zu viele und viel zu große Löcher zu stopfen. Immer wieder kommen sie zu spät. Vor dem Hintergrund des Elends im ärmsten Mitgliedsland der EU führen uns die Protagonisten mit Leidenschaft, Selbstlosigkeit und Humor durch Sofia.
präsentiert von: W-film
Eintritt: 7,00€ / 6,00€ erm., Reservierung unter: info@kinogesellschaftkoeln.de

Samstag, 6. Juli, 21.15 Uhr
Film: Animation Lectures - Journey into Animation
Johannes Wolters, der Initiator von INDAC, dem deutschen Trickfilmverband, unternimmt eine Reise in die wunderbare Welt der Animation, die heimlich, still und leise die weltweite Filmproduktion erobert hat. Historische Einblicke, eine Übersicht über gegenwärtige Studios und einen Ausblick über die kommenden Entwicklungen dürften dem Publikum überraschende Einsichten, tolle Bilder und nachdenkliche Unterhaltung bieten.
präsentiert von: INDAC
Eintritt: 6,00€ (Einheitspreis), Reservierung unter: info@kinogesellschaftkoeln.de

Sonntag, 7. Juli, 15 Uhr
Film: Der Lieblingsfilm von... Louwrens Langevoort
FITZCARRALDO
Deutschland 1982, 158 Min, 35mm, Regie: Werner Herzog, mit: Klaus Kinski, Claudia Cardinale, José Lewgoy
Der Film erzählt die Geschichte von Brian Sweeney Fitzgerald, der wie besessen seinen Wunsch verfolgt, inmitten des Dschungels eine Oper zu errichten. Um den Bau finanzieren zu können, kauft Fitzgerald - von den Peruanern „Fitzcarraldo“ genannt – mit dem Geld seiner Geliebten Molly ein Erschließungsrecht für Kautschuk-Gewinnung in einem auf dem Flussweg unerreichbaren Urwaldabschnitt, sowie einen alten Flussdampfer, mit dem er den Kautschuk transportieren will. Da der Fluss zwischen den Kautschuk-Feldern und dem Amazonas durch Stromschnellen unpassierbar ist, kommt Fitzgerald auf die Idee, über den benachbarten Fluss eine Stelle anzusteuern, an der nur ein kleiner, bewaldeter Bergrücken die Flüsse trennt. Hier will er das Schiff über den Berg ziehen, um es auf dem anderen Fluss oberhalb der Stromschnellen als Transportschiff zu benutzen.
„In diesem Film möchte ein einzelner Mensch dadurch glücklich werden, dass er sich und der Welt beweist, dass die Kraft der Musik alles überragt, wobei er die Verdammnis vieler in Kauf nimmt. Die Darstellung des unbedingten Strebens, Unmögliches schaffen zu wollen, ist das, was mich an diesem Film fasziniert, sowie die Tatsache, dass Musik Gesetze brechen, eine okkulte Macht über Menschen ausüben kann. Klaus Kinski fasziniert ebenso: als Charakter, der nahe an der Grenze zum Jenseits agiert. Claudia Cardinale als Komplizin versüßt die bittere Realität und ist als Muse menschlicher und sterblicher als ihr irrer Wegbegleiter. Ein höllisches Unternehmen, ein göttliches Geschehen, Triumph der Musik über Menschen und Götter.“ Louwrens Langevoort
Veranstaltet von: Köln Musik & Kino Gesellschaft Köln

Mittwoch, 10. Juli, 19 Uhr
Film: Meine Welt – Deine Welt
Kurze Dokumentarfilme von Jugendlichen
Was ist mir wichtig? Was kann ich? Was bewegt mich? Im Rahmen der dok you Schulfilmwoche 2013 trafen sich 40 Schüler aus ganz Köln, um sich gegenseitig filmisch ihre Welt zu zeigen. Entstanden sind ganz unterschiedliche Clips, kurze Videos und Filme, die ein Guckfenster in die Welt der jungen Macher öffnen und dem Zuschauer Gelegenheit geben, an dieser Welt und ihren Besonderheiten teilzunehmen.
Eine Veranstaltung von dok you in Zusammenarbeit mit der ifs internationale filmschule köln und der Kunsthochschule für Medien Köln. Organisiert vom kreativen Netzwerk SCREENAGERS und gefördert vom NRW Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Sport und Kultur.
Kooperierende Schulen: Gesamtschule Rodenkirchen, Katharina-Henoth-Gesamtschule und Willy-Brandt Gesamtschule Köln
Eintritt: 2,00€

Donnerstag, 11. Juli, 19 Uhr
Film: Keine Kameraden
Dokumentarfilm von Beate Lehr-Metzger, 68 Min, Blu-ray
Anschließend Diskussion mit der Filmemacherin
Ein Dokumentarfilm über das Massensterben Sowjetischer Kriegsgefangener im Winter 1941 /1942.
Eine Veranstaltung des Verein EL-DE-Haus - NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Eintritt: 7,00€, 5,00€ (erm.)

Freitag, 12. Juli, 19.30 Uhr
Film: Preview: Die Gentlemen baten zur Kasse - Die wahre Geschichte des legendären Postraubs
Deutschland 2013, 161 Min, Blu-ray, Regie: Carl-Ludwig Rettinger
Im August 2013 jährt sich zum 50. Mal der größte Eisenbahnraub aller Zeiten. Rund 50 Millionen Euro erbeuteten die Räuber damals durch beispiellose Kühnheit und Präzision. In Deutschland wurde der darauf basierende Dreiteiler DIE GENTLEMEN BITTEN ZUR KASSE zum Straßenfeger und der Hauptdarsteller Horst Tappert zur Fernseh-Ikone.
Jedoch: Für das britische Establishment war der dreiste Raub ein Schock. Noch heute ist der Fall eine offene Wunde bei Scotland Yard. Mehrere Mitglieder der Bande sind nie verhaftet worden, andere konnten nach Gefängnis-Ausbrüchen untertauchen, auch wurde ein Großteil der Beute nie sichergestellt.
Neue Recherchen ermöglichen einen völlig neuen Blick auf die Geschehnisse von damals.
Zusammen mit Archiv-Materialien von BBC- und ITV-Reportern ergänzt durch aktuelle Recherchen sowie Gesprächen mit überlebenden Bandenmitgliedern, ihren Angehörigen und alten Fahndern von Scotland Yard lassen die ein spannendes Stück Fernseh-Geschichte wieder aufleben.
Eine Veranstaltung von Arte, Lichtblick Film und der Cologne Conference mit anschließendem Empfang
Limitierte Platzanzahl, Eintritt nur mit vorheriger Anmeldung unter: contact@cologne-conference.de, Stichwort: Gentlemen
Die Cologne Conference findet vom 29.9. bis 4.10.2013 statt.

Mittwoch, 17. Juli, 8.30 - 13.45 Uhr
Film: „.mov 2013“ - das Kurzfilmfest für SchülerInnen
Anmeldung erforderlich
Zum sechsten Mal präsentiert das gemeinnützige Kölner Bildungsunternehmen KultCrossing auch in diesem Jahr an den beiden letzten Schultagen vor den Zeugnissen, am Mittwoch, 17. Juli, und Donnerstag, 18. Juli 2013, ab 8.30 Uhr das Kurzfilmfest für SchülerInnen „.mov“ im Filmforum im Museum Ludwig.
Für das diesjährige Thema „Ich & Du – Selbstfindung im Miteinander“ hat KultCrossing Filme von deutschen, britischen und irischen Filmschaffenden ausgewählt, die sich ernsthaft oder humorvoll mit dem Selbstsein, der Selbstfindung und dem Selbsterkennen auseinandersetzen.
Zur Planung und Durchführung des Kurzfilmfests „.mov“ kooperiert KultCrossing mit Wagenaar Projekt- und Medienkontor aus Emden. Gefördert wird „.mov“ von der RheinEnergieStiftung Kultur, RTL Television GmbH und der Sparkasse KölnBonn.
„.mov“ richtet sich an SchülerInnen aller Schulformen ab Jahrgangsstufe 9. Interessierten LehrerInnen wird empfohlen, ihre Klasse oder ihren Kurs rechtzeitig für einen der beiden Filmtage anzumelden (kontakt@kultcrossing.de), da das Kartenkontingent begrenzt ist.
Eine Veranstaltung von KultCrossing gemeinnützige GmbH
Eintritt: 2,00 € (pro SchülerIn), Lehrpersonen frei, Anmeldung erforderlich!
Kontakt: kontakt@kultcrossing.de

Donnerstag, 18. Juli, 8.30 - 13.45 Uhr
Film: „.mov 2013“ - das Kurzfilmfest für SchülerInnen
Anmeldung erforderlich
Zum sechsten Mal präsentiert das gemeinnützige Kölner Bildungsunternehmen KultCrossing auch in diesem Jahr an den beiden letzten Schultagen vor den Zeugnissen, am Mittwoch, 17. Juli, und Donnerstag, 18. Juli 2013, ab 8.30 Uhr das Kurzfilmfest für SchülerInnen „.mov“ im Filmforum im Museum Ludwig.
Für das diesjährige Thema „Ich & Du – Selbstfindung im Miteinander“ hat KultCrossing Filme von deutschen, britischen und irischen Filmschaffenden ausgewählt, die sich ernsthaft oder humorvoll mit dem Selbstsein, der Selbstfindung und dem Selbsterkennen auseinandersetzen.
Zur Planung und Durchführung des Kurzfilmfests „.mov“ kooperiert KultCrossing mit Wagenaar Projekt- und Medienkontor aus Emden. Gefördert wird „.mov“ von der RheinEnergieStiftung Kultur, RTL Television GmbH und der Sparkasse KölnBonn.
„.mov“ richtet sich an SchülerInnen aller Schulformen ab Jahrgangsstufe 9. Interessierten LehrerInnen wird empfohlen, ihre Klasse oder ihren Kurs rechtzeitig für einen der beiden Filmtage anzumelden (kontakt@kultcrossing.de), da das Kartenkontingent begrenzt ist.
Eine Veranstaltung von KultCrossing gemeinnützige GmbH
Eintritt: 2,00 € (pro SchülerIn), Lehrpersonen frei, Anmeldung erforderlich!
Kontakt: kontakt@kultcrossing.de

Freitag, 19. Juli, 20 Uhr
Film: Kurzfilme, Konzert und Party: Tanzende Bilder – Vom absoluten Film zum Musikclip der Gegenwart
Mit einer Einführung von Christian Meyer, choices
Anders als im narrativen Film geht es bei der Musikspur zu abstrakten Filmexperimenten weniger um die Erzeugung oder Verstärkung von Gefühlen, als um ein Spiel der Strukturen. Mal greift die Musik die Bewegung der Bilder bzw. den Filmschnitt auf, mal umspielt sie die Bildebene und mitunter wird sie sogar kontrastierend eingesetzt. Parallelen dieser Techniken findet man vom Absoluten Film der 20er Jahre bis zum Musikclip der Gegenwart. Das Kurzfilmprogramm zeigt verspielte und strenge, fröhliche und düstere Beispiele vom minimalistischen Formenspiel über strukturalistische Versuchsanordnungen zu psychedelischen Bild- und Klangteppichen.
Hans Richter: RHYTHMUS 21 (1921, 16mm, 2 Min)
Fernand Léger: BALLET MECHANIQUE (1924, 16mm, 15 Min)
Len Lye: RAINBOW DANCE (1936, 16mm, 5 Min)
Peter Kubelka: ARNULF RAINER (1960, 16mm, 6 Min)
John Whitney: PERMUTATIONS (1968, 16mm, 8 Min)
Kenneth Anger: INVOCATION OF MY DEMON BROTHER (1969, DigiBeta, 12 Min)
Holger Hiller: OHI HO BANG BANG (1988, DVD, 4 Min)
Michel Klöfkorn/Oliver Husain: STAR ESCALATOR/Sensorama (1998, Beta SP, 5 Min, Archiv Int. Kurzfilmtage Oberhausen)
Carsten Nicolai: UNI ACRONYM/alva noto ft. Anne-James Chaton (2011, Blu-ray, 7 Min, Archiv Int. Kurzfilmtage Oberhausen)
Gesamtlänge: 64 Min
Danach: SCHLAMMPEITZIGER
Ein Konzert zum 20-jährigen Bestehen
Mit Musikvideos von Ulrike Göken und Jo Zimmermann
Seit 1993 gewährt Jo Zimmermann aka Schlammpeitziger einem internationalen Publikum Einblicke in seinen privaten Kosmos. Der Musiker, Zeichner und Erfinder nicht enden wollender Songtitel mit dem derben, wiewohl feinsinnigen Humor hat einen unverwechselbaren Stil geprägt. Fester Bestandteil der Liveshows sind die Videos von Ulrike Göken. Ihre Filme sind überraschend, experimentell, lustig und
perfekt auf den Rhythmus der Musik abgestimmt. Das Konzert bietet einen Querschnitt durch das musikalische und visuelle Schaffen der beiden.
Anschließend: CAPATAZZ PARTY
– mit Korkut Elbay und Christian S
Eine Veranstaltung des Filmforum NRW e.V.
Eintritt: 5,50€ (Film), 8,-€ (Konzert), 4,-€ (Party), 10,-€ (kombi), Karten nur an der Kinokasse

Mittwoch, 24. Juli, 19 Uhr
Film: »ifs-Begegnung« mit ausgewählten Kurzfilmprojekten der Studierenden
Zum Semesterausklang präsentiert die ifs ein Kurzfilmprogramm, bestehend aus fiktionalen und dokumentarischen Arbeiten, die im letzten Jahr an der ifs entstanden sind – so z.B. Dokumentarfilme, die im Rahmen eines vierwöchigen Aufenthaltes in Südkorea, Kirgisien und in der Türkei gedreht wurden, Virale Clips zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit und fiktionale Kurzfilme der Studierenden des Studiengangs Film sowie des Fachschwerpunkts Editing Bild & Ton. Moderation: Susanne Grüneklee (ifs)
Eine Veranstaltung der ifs internationale filmschule köln
Eintritt: frei

Freitag, 26. Juli, 11 Uhr
Kurs: Vom Klecks zum Bild, für Kinder ab 8 Jahren
Technik: Malen, Frottage
Oft ist ein zufälliger Klecks nur ein Klecks. Wenn man ihn aber länger anschaut, ist er manchmal auch mehr: Dann lässt sich vielleicht ein zotteliger Büffel, eine seltsame Pflanze oder ein Gespenst darin erkennen? Künstler haben oft mit dem Zufall experimentiert und verschiedene Techniken entwickelt, die wir in der Werkstatt ausprobieren.
Bitte bringt etwas zu trinken und einen Pausensnack mit. Kosten: 10,5 €
Material: 2 €
Anmeldung bis: 16.07.2013 Details und Buchung

Freitag, 9. August, 11 Uhr
Kurs: Poppige Portraits, für Kinder ab 5 Jahren
Technik: Collage, Malen
Auf den Bildern im Museum sehen manche Leute echt schräg aus: Gelbe Haare, rote Punkte im Gesicht oder abstehende Kinnbärte kann man hier bewundern. Wie wirkt das, wenn je-mandem ganz grün, rot oder lila zumute wird? Oder wenn ihm riesige Ohren wachsen? In der Werkstatt malen und collagieren wir unsere ganz eigenen Portraits.
Bitte bringt etwas zu trinken und einen Pausensnack mit. Kosten: 10,5 €
Material: 2 €
Anmeldung bis: 30.07.2013 Details und Buchung

Sonntag, 11. August, 11 Uhr
Kurs: ROT ist nicht gleich ROT, für Kinder ab 5 Jahren
Technik: Malen
Mal ist es kreischend hell, mal hält es sich vornehm zurück und mal lugt es nur zaghaft hervor: das ROT. Beim Rundgang durch das Museum erforschen wir, wie es eingesetzt wird und wie unterschiedlich es dabei wirkt. In der Werkstatt entsteht ein eigenes rotes Bild: Ist es so knallrot wie die Feuerwehr oder ist es etwa so zartrot wie Rotkäppchens Bäckchen? Kosten: 9 €
Material: 2 €
Anmeldung bis: 08.08.2013 Details und Buchung

Freitag, 23. August, 11 Uhr
Kurs: Wilde Pinsel, für Kinder ab 5 Jahren
Technik: Malen
Manche Bilder im Museum Ludwig sehen so aus, als hätten die Pinsel darauf eine wilde Party gefeiert. Dabei haben sie schleichende, klecksende, tupfende, wischende, bunte und manchmal auch schwarze Farbspuren hinterlassen. Mal sieht das lustig aus, mal sieht das fast gefährlich aus. Auf jeden Fall machen sie Lust auf eigene Experimente in der Werkstatt.
Bitte bringt etwas zu trinken und einen Pausensnack mit. Kosten: 10,5 €
Material: 2 €
Anmeldung bis: 13.08.2013 Details und Buchung

Samstag und Sonntag, 14./15. September, 11 Uhr
Kurs: Pablo Picasso, für Erwachsene
Die umfangreiche Sammlung im Museum Ludwig ermöglicht uns einen genauen Einblick in die mehr als sieben Jahrzehnte von Picassos Schaffen. Er schuf immer wieder neue, überraschende, oft schockierende Kunstwerke. Nach der Bildbetrachtung lassen wir uns von den unterschiedlichen Ausdrucksformen Picassos zu eigenen bildnerischen Arbeiten anregen.
Technik: Malen
Kosten: € 70,00 (erm. € 45,00); Material: € 8,00 Kosten: 70 €
Kosten: € 70,00 (erm. € 45,00); Material: € 8,00
Material: 8 €
Ermäßigung für Studenten: 45 €
Anmeldung bis: 05.09.2013 Details und Buchung

jeweils Dienstag, 24. September bis 15. Oktober (4x), 14:30 Uhr
Kurs: Atelier "Faszination Farbe", für Erwachsene
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud / Museum Ludwig
Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten wir dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei. Anschließend entdecken wir beim eigenen Arbeiten die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.
Technik: Malerei
Kosten: € 60,00 (erm. 35,00); Material: € 7,00 Kosten: 60 €
Kosten: € 60,00 (erm. 35,00); Material: € 7,00
Material: 7 €
Ermäßigung für Studenten: 35 €
Anmeldung bis: 13.09.2013 Details und Buchung

jeweils Dienstag, 24. September bis 15. Oktober (4x), 17:30 Uhr
Kurs: Atelier "Faszination Farbe", für Erwachsene
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud / Museum Ludwig
Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten wir dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei. Anschließend entdecken wir beim eigenen Arbeiten die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.
Technik: Malen
Kosten: € 60,00 (erm. 35,00); Material: € 7,00 Kosten: 60 €
Kosten: € 60,00 (erm. 35,00); Material: € 7,00
Material: 7 €
Ermäßigung für Studenten: 35 €
Anmeldung bis: 13.09.2013 Details und Buchung

Sonntag, 6. Oktober, 14 Uhr
Kurs: Meeresgrund oder Planetengeröll?, für Kinder ab 5 Jahren
Malen
Wow, das ist wirklich ein tiefes Blau! Es erinnert an den Meeresboden, der über 100 Meter tief liegt. Es könnte aber auch eine nachtblaue Sternenlandschaft sein. Oder handelt es sich bei diesen Brocken vielleicht um riesige Schlumpfbakterien? An was erinnert es dich? In unserer Werkstatt hast du die Gelegenheit, dein eigenes blaues Bild zu malen. Kosten: 9 €
Material: 2 €
Anmeldung bis: 03.10.2013 Details und Buchung

jeweils Donnerstag, 10. Oktober bis 12. Dezember (8x), 18 Uhr
Kurs: Atelier "Zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion", für Erwachsene
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud / Museum Ludwig
Auf der Suche nach einer persönlichen Bildsprache haben die Künstler des 20. Jahrhunderts sich immer wieder vom Gegenstand gelöst und Form und Farbe zu einem eigenen Bildthema gemacht. Im Museum lassen wir uns zu eigenen Wegen der Abstraktion anleiten und setzen das Gesehene in Malerei um. Wir malen mit Ölfarben.
Kosten: € 144,00 (erm. € 84,00); Material: € 12,00
Bitte mitbringen: Borstenpinsel Kosten: 144 €
Kosten: € 144,00 (erm. € 84,00); Material: € 12,00
Material: 12 €
Ermäßigung für Studenten: 84 €
Anmeldung bis: 30.09.2013 Details und Buchung

Samstag und Sonntag, 12./13. Oktober, 11 Uhr
Kurs: Einfach drucken - experimentelle Drucktechniken, für Erwachsene
Neben der Monotypie gibt es zahlreiche Möglichkeiten, experimentelle Drucke herzustellen: Paul Klee, Jean Dubuffet oder Robert Rauschenberg bezogen Drucktechniken in ihre Malerei mit ein. Wir drucken mit Alltagsmaterialien, aber auch mit Sieben und Platten.
Technik: Acryl auf Leinwand
Kosten: € 70,00 (erm. € 45,00); Material: € 10,00 Kosten: 70 €
Kosten: € 70,00 (erm. € 45,00); Material: € 10,00
Material: 10 €
Ermäßigung für Studenten: 45 €
Anmeldung bis: 02.10.2013 Details und Buchung

Sonntag, 13. Oktober, 15 Uhr
Lesung: Bilder werden hörbar!, für Kinder ab 5 Jahren
Zu manchen Bildern im Museum lassen sich wunderbare Geschichten erzählen. Zum Beispiel von Lilli, die so gern herumkritzelt und entdeckt, dass manche Künstler das auch oft tun. Außerdem hören wir eine Geschichte für Kinder von Ionesco, in der es wortwörtlich drunter und drüber geht.

Dienstag, 22. Oktober, 11 Uhr
Kurs: Im Dickicht der Farben, für Kinder ab 5 Jahren
Malen
Auf manchen Bildern im Museum geht es wie im Dschungel zu: Die Farben überlagern sich wie dichtes Gestrüpp oder ziehen Farbspuren wie Schlingpflanzen darüber. Auf anderen Bildern sieht alles aus wie eine wilde Kritzelei! In der Werkstatt malen wir unseren eigenen Farbdschungel. Kosten: 10,5 €
Material: 2 €
Anmeldung bis: 14.10.2013 Details und Buchung

jeweils Dienstag, 5. November bis 10. Dezember (6x), 14:30 Uhr
Kurs: Faszination Farbe, für Erwachsene
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud / Museum Ludwig
Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten wir dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei. Anschließend entdecken wir beim eigenen Arbeiten die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.
Technik: Malen
Kosten: € 90,00 (erm. € 52,50); Material: 11,00 Kosten: 90 €
Kosten: € 90,00 (erm. € 52,50); Material: 11,00
Material: 11 €
Ermäßigung für Studenten: 52,5 €
Anmeldung bis: 25.10.2013 Details und Buchung

jeweils Dienstag, 5. November bis 10. Dezember (6x), 17:30 Uhr
Kurs: Faszination Farbe, für Erwachsene
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud / Museum Ludwig
Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten wir dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei. Anschließend entdecken wir beim eigenen Arbeiten die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.
Technik: Malen
Kosten: € 90,00 (erm. € 52,50); Material: € 11,00 Kosten: 90 €
Kosten: € 90,00 (erm. € 52,50); Material: € 11,00
Material: 11 €
Ermäßigung für Studenten: 52,5 €
Anmeldung bis: 25.10.2013 Details und Buchung

Sonntag, 17. November, 14 Uhr
Kurs: Vom Klecks zum Bild, für Kinder ab 8 Jahren
Malen
Manchmal ist ein zufälliger Klecks nur ein Klecks. Wenn man ihn aber länger ansieht, ist er manchmal auch mehr: Dann lässt sich vielleicht ein zotteliger Büffel, eine seltsame Pflanze oder ein Gespenst darin erkennen? Künstler haben oft mit dem Zufall experimentiert und verschiedene Techniken dabei entwickelt, die wir in der Werkstatt ausprobieren. Kosten: 9 €
Material: 2 €
Anmeldung bis: 14.11.2013 Details und Buchung

Samstag und Sonntag, 30. November und 1.Dezember, 11 Uhr
Kurs: Konsum!, für Erwachsene
Kurz vor dem Weihnachtsfest wird im Workshop die Frage gestellt, welche Aussagen die Kunst der Moderne, beispielsweise die Pop Art zu Konsum und Massenmedien hervorgebracht hat und welche Stellung zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler zum Thema Konsum einnehmen. Im Werkraum steht ein Experimentierfeld zur Verfügung, um eigene künstlerische Aussagen zum Thema zu treffen.
Technik: Siebdruck, Collage, Objekt
Kosten: € 70,00 (erm. € 45,00); Material: € 10,00
Kosten: 70 €
Kosten: € 70,00 (erm. € 45,00); Material: € 10,00
Material: 10 €
Ermäßigung für Studenten: 45 €
Anmeldung bis: 20.11.2013 Details und Buchung

Museen und Institutionen

Museum Ludwig
Wallraf-Richartz Museum & Fondation Corboud
Museum für Angewandte Kunst, Köln
Römisch-Germaisches Museum
Museum für Ostasiatische Kunst
Museum Schnütgen
Kölnisches Stadtmuseum
Rautenstrauch-Joest Museum
artothek
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Museumsdienst Köln
Archäologische Zone
Rheinisches Bildarchiv
Kunst- und Museumsbibliothek

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag, Feiertage 10 - 18 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen.

Anfahrt und Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn (vom Flughafen): "Hauptbahnhof"
Bus, U-Bahn, Straßenbahn: "Dom/Hauptbahnhof"
Parkhäuser
Am Dom / Groß St. Martin


Google-Maps

Eintritt

Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig und berechtigen zum Eintritt in die Sammlungsräume und in alle Sonderausstellungen.

Erwachsene: 10,00 € ermäßigt: 7,00 € (Kinder unter 14 Jahren, Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende gegen Vorlage eines gültigen Ausweises, InhaberInnen des Köln-Passes)
Familien: 20,00 €
Eintritt frei für Kinder unter 6 Jahre
Gruppen (ab 20 Personen): 7,50 € pro Person
Schulklassen sowie die begleitenden LehrerInnen: Eintritt frei in die Sammlung
4,00 € pro Schüler/Lehrer im Sonderausstellungsbereich

Am ersten Donnerstag im Monat gilt ab 17 Uhr ein reduzierter Eintrittspreis für die Sammlung und alle Sonderausstellungen von 7,00 € (ermäßigt: 3,50 €). 

An diesen Abenden bieten wir jeweils ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Film, Lesungen, Künstlergesprächen und vielem mehr!

Alle KölnerInnen mit Wohnsitz in Köln haben jeweils am ersten Donnerstag im Monat von 10 bis 22 Uhr freien Eintritt in die Ständige Sammlung. Im Sonderausstellungsbereich fällt weiterhin der reguläre Eintrittspreis an.

Freien Eintritt haben Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit Behinderungen, deren Schwerbehindertenausweis den Buchstaben „B" ausweist

Audioguides

Gebühr von 3,00 €
für Dauer- und Sonderausstellungen. Kostenfrei von der Homepage des Museums auf PC und IPod herunterzuladen.

Informationen zur Barrierefreiheit

Das Museumsgebäude ist für den Besuch mit Rollstuhl oder Kinderwagen geeignet. Rollstühle stehen an der Kasse zur Verfügung. Führungen per tourguide für Gäste mit Hörbehinderung. Bitte wenden Sie sich an unser Kassenpersonal.

Gastronomie

Ludwig im Museum

Dienstag bis Sonntag 10 - 24 Uhr
Montags Ruhetag

T +49-221.168-75139
www.ludwig-im-museum.de



Museumsshop

Buchhandlung Walther König im Museum Ludwig: Katalogverkauf, Art Shop, Postkarten, Kunstliteratur
T +49-221-2059635
www.buchhandlung-walther-koenig.de

Leitung Kunstvermittlung

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