
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
50667 Köln
T +49 221 221 21119
F +49 221 221 22629
info@wallraf.museum
Direktor: Dr. Marcus Dekiert
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Das Wallraf zeigt, wie modern und aktuell die europäische Kunst vom 13. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts einst war und heute noch ist. In der Mittelalter- Sammlung ist die weltberühmte „Muttergottes in der Rosenlaube" von Stefan Lochner zu bewundern. Auf der zweiten Etage beeindrucken der große flämische Maler Peter Paul Rubens und der wichtigste niederländische Künstler Rembrandt van Rijn. Im dritten Stock ist Deutschlands umfangreichste Sammlung impressionistischer Kunst zu sehen.
Tizian und Tintoretto in der Druckgraphik – Kunst, Kalkül, Kommerz
3. Mai – 28. Juli 2013
Die beiden berühmtesten Maler Venedigs im 16. Jahrhundert -Tizian und Tintoretto - haben die Druckgraphik bewusst zum Zwecke der Vervielfältigung ihrer Bildideen eingesetzt. Neben einheimischen Holzschneidern wie Niccolò Boldrini stand Tizian in engem Kontakt mit dem Kupferstecher Cornelis Cort, der eine Vielzahl seiner Gemälde, darunter „Das Martyrium des Heiligen Laurentius“, in qualitätvoller Manier wiedergegeben hat. Das malerische Werk Tintorettos hingegen wurde durch Meisterstiche von Agostino Carracci über Venedig hinaus bekannt gemacht. Die in der Ausstellung gezeigten Holzschnitte und Kupferstiche legen Zeugnis ab von dem Kalkül, den Ruhm der beiden Künstler durch die künstlerische Qualität der Reproduktionsgraphik weiter zu verbreiten und damit deren Marktwert zu sichern.
Der Diplomat von Venedig. Tintorettos Bildnis des Paolo Tiepolo
3. Mai – 15. September 2013
Die Kabinettpräsentation im ersten Saal der Barockabteilung stellt eine neue Dauerleihgabe der Bundesrepublik Deutschland vor: das bislang unbekannte, lebensgroße Porträt des bedeutenden venezianischen Staatsmannes Paolo Tiepolo (1523-1585). Dieses soeben restaurierte Werk von Jacopo Tintoretto (1519-1594) wird im Kontext anderer venezianischer Renaissancegemälde des Wallraf gezeigt. Weitere Exponate beleuchten die einstige Funktion des prachtvoll gerahmten Gemäldes als Schmuck im Arbeitszimmer von Bundeskanzler Willy Brandt. Aus Privatbesitz wird eine – kleinere –Kopie des Bildes zu Gast sein, die wohl als Brücke zwischen diesem offiziellen Staatsporträt und mehreren anderen Bildnissen des Paolo Tiepolo diente.
Von Mensch zu Mensch. Wilhelm Leibl & August Sander
17. Mai – 11. August 2013
Mit dieser Schau setzt das Wallraf eine Serie von Ausstellungen fort, in denen auf unterschiedlichste Weise Fotografie und Malerei miteinander konfrontiert wurden: „Hotel California“ (2007) und „Auf Leben und Tod“ (2010/11). In Kooperation mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, wurde ein Dialog zwischen zwei Meistern des Menschenbildes erarbeitet, deren Biographie eng mit Köln verbunden ist: Wilhelm Leibl (1844-1900) und August Sander (1876-1964). Das Werk dieser beiden Künstler berührt und kreuzt sich auf vielfältige Weise, in motivischer, ästhetischer und technischer Hinsicht.
Führungen
Mittwoch, 19. Juni , 16:30 Uhr
Donnerstag, 20. Juni , 19:00 Uhr
Sonntag, 23. Juni , 11:30 Uhr
Sonntag, 23. Juni , 15:00 Uhr
Mittwoch, 26. Juni , 16:30 Uhr
Sonntag, 30. Juni , 11:30 Uhr
Mittwoch, 3. Juli , 16:30 Uhr
Donnerstag, 4. Juli , 19:00 Uhr
Sonntag, 7. Juli , 11:30 Uhr
Mittwoch, 10. Juli , 16:30 Uhr
Sonntag, 14. Juli , 11:30 Uhr
Donnerstag, 18. Juli , 19:00 Uhr
Mittwoch, 24. Juli , 16:30 Uhr
Sonntag, 28. Juli , 11:30 Uhr
Sonntag, 28. Juli , 15:00 Uhr
Donnerstag, 1. August , 19:00 Uhr
Sonntag, 4. August , 11:30 Uhr
Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist in der Regel kostenlos.
Hier können Sie eine individuelle Führung buchen.
Sonstige Veranstaltungen
Donnerstag, 20. Juni , 19:00 Uhr
Vortrag: Linz am Rhein und Linz an der Donau – über Zufälle und ihre kunsthistorische Folgen
Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.
Der Vortrag beleuchtet die „Linzer Jahre“ von August Sander und liefert gleichzeitig Einblicke in ein künstlerisches Gefüge im frühen 20. Jahrhundert in Österreich. Dabei werden die Ergebnisse eines mehrjährigen Forschungsprojektes zu Sander auch mit Fragen nach der Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung von aktuellen künstlerischen Projekten gekoppelt.
Martin Hochleitner ist Direktor des Salzburg Museums sowie Professor für Kunstgeschichte und kuratorische Praxis an der Kunstuniversität Linz.
Die Klecksographie – Zwischen Fingerübung und Seelenschau
9. August – 13. Oktober 2013
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen mehrere, erst kürzlich für die Graphische Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud erworbene Klecksographien. Bereits Leonardo da Vinci hatte die jungen Künstler aufgefordert, sich durch Wolkengebilde in ihrer Formgebung anregen zu lassen. An diese Inspirationstheorie anknüpfend, entstand um 1850 der Begriff ‚Klecksographie’. Als besondere Zeichentechnik wurde sie durch den Naturwissenschaftler Justinus Kerner (1786-1862) und seinen Künstlerfreund Franz von Pocci (1807-1876) populär. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts spielte die Klecksographie eine wichtige Rolle in der Psychoanalyse (Rorschachtest). Neben Zeichnungen aus dem Kerner-Kreis werden auch Wolkenstudien von Johann Anton de Peters in der Ausstellung zu sehen sein, die in das Thema des zufälligen Formensehens und -identifizierens einführen.
Führungen
Donnerstag, 22. August , 15:00 Uhr
Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist in der Regel kostenlos.

Kurse und Veranstaltungen
Donnerstag, 27. Juni, 19 Uhr
Vortrag: Prof. Horst Bredekamp: Zur Bildpolitik Karls des Großen (Vortrag in der Fritz Thyssen Stiftung!!), für Erwachsene
Vortrag zum Dank an die langjährige und fundierte Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung. Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.
Ort: Fritz Thyssen Stiftung (ehemaliges Amerika Haus), Apostelnkloster 13-15
Achtung: Begrenzte Plätze, eine vorherige Anmeldung bei den Freunden ist erforderlich!
Die Bildpolitik Karls des Großen hatte einen außerordentlichen Einfluss auf die Entwicklung Europas, weil die unterschiedlichen Auffassungen gegenüber dem Status des religiösen Bildes zur Trennung zwischen Westeuropa und Byzanz führten. Ob Karl der Große in der konkreten Bildpraxis einem definierten Kalkül folgte, das von der Schrift und der Buchmalerei über die Elfenbeinarbeiten bis zur Großplastik und der Inszenierung des eigenen Körpers reichte, ist jedoch nach wie vor umstritten. Mit Blick auf das Jahr 2014, in dem zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen dem Tod Karls des Großen im Jahr 814 gedenken werden, soll diese Frage erneut aufgegriffen werden.
Horst Bredekamp ist einer der bedeutenden deutschen Kunsthistoriker dieser Zeit.
Sonntag, 14. Juli, 14 Uhr
Kurs: Auf der Suche nach dem Blau, für Kinder ab 5 Jahren
Malen
Blau ist nicht gleich Blau, oder? Die Reise führt in Sommerlandschaften. Dort suchen wir das Blau in all seinen Schattierungen und Formen. Später im Atelier malen wir unsere Lieblingslandschaft - jetzt mit geschärftem Blick für Licht und Atmosphäre für das passende Blau. Kosten: 9 €
Material: 2 €
Anmeldung bis: 11.07.2013
Details und Buchung
Freitag, 2. August, 11 Uhr
Kurs: Abenteuer mit den Seeräubern - Ein Hörerlebnis, für Kinder ab 5 Jahren
Experimentieren, Rollenspiel
In Arnold Böcklins Überfall von Seeräubern überschlagen sich die Ereignisse: Gewitter, tosendes Meer, Feuer, Sturm auf eine befestigte Stadt, fliehende Bewohner ... Mit Instrumenten und Kostümen vertonen wir das Bild und machen die Szene lebendig wie im Theater! Kosten: 10,5 €
Material: 2 €
Anmeldung bis: 24.07.2013
Details und Buchung
Freitag, 16. August, 11 Uhr
Kurs: Die Vier Jahreszeiten, für Kinder ab 5 Jahren
Malen
Mit Vivaldis Klängen im Ohr entdecken wir die Jahreszeiten und finden heraus, woran man ihn eigentlich erkennt, den Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Anschließend malen wir eine Landschaft zur Lieblingsjahreszeit. Kosten: 9 €
Material: 2 €
Anmeldung bis: 07.08.2013
Details und Buchung
Freitag, 30. August, 11 Uhr
Kurs: Malen mit Musik - Zu Besuch bei Monet und Satie, für Kinder ab 8 Jahren
Malen
Wer hört, sieht mehr: Mit den Klängen von Satie im Ohr sieht man plötzlich, wie sich das Licht im Bild von Monets Seerosen wandelt. Kein Wunder, dass Monet gar nicht aufhören konnte zu malen! - Im Anschluss versuchen wir es selbst: Im Atelier können wir uns als junge Künstler bei den Klängen von Satie ausprobieren. Kosten: 10,5 €
Material: 2 €
Anmeldung bis: 21.08.2013
Details und Buchung
Sonntag, 8. September, 14 Uhr
Kurs: Die Vier Jahreszeiten, für Kinder ab 5 Jahren
Malen
Mit Vivaldis Klängen im Ohr entdecken wir die Jahreszeiten und finden heraus, woran man ihn eigentlich erkennt, den Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Anschließend malen wir eine Landschaft zur Lieblingsjahreszeit. Kosten: 9 €
Material: 2 €
Anmeldung bis: 05.09.2013
Details und Buchung
Sonntag, 22. Dezember, 14 Uhr
Kurs: Mein Weihnachtsbild, für Kinder ab 5 Jahren
Malen und Basteln
Auf den Spuren der Weihnachtsgeschichte suchen wir das Christuskind im Wallraf und entdecken, wie verschieden seine Krippe aussehen kann. Anschließend darfst du dein eigenes Weihnachtsbild erfinden: Im Atelier stehen Farben und Goldpapier zum Malen und Basteln für dich bereit. Kosten: 9 €
Material: 2 €
Anmeldung bis: 19.12.2013
Details und Buchung
Kooperation mit Bonn und Düsseldorf
Museen in Bonn, Düsseldorf und Köln kooperieren
Ab sofort kooperieren das Kunstmuseum Bonn, das Düsseldorfer Museum Kunstpalast und das Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Besucherinnen und Besucher eines der drei Museen haben mit ihrer Eintrittskarte freien Eintritt in die zwei anderen Museen, wenn sie diese innerhalb von vier Wochen besuchen. Gleiches gilt jeweils für die Stadtmuseen von Bonn, Düsseldorf und Köln. Damit wird es Kunstinteressierten ermöglicht, innerhalb eines Monats gleich drei Museen mit einer Eintrittskarte zu besuchen. Diese Regelung hat auch Gültigkeit für Sonderausstellungen und beinhaltet den einmaligen Besuch jedes der beiden anderen Museen gleicher Art/Sparte innerhalb des Vierwochenzeitraums ab Ersteintritt. (Beispiel: Kauf der Karte am Samstag, 10. März 2012, letzter Geltungstag Samstag, 7. April 2012.)
Dieses Verfahren gilt nicht für Inhaber der Art:card bzw. von Jahreskarten o.ä. Erhält der Inhaber einer Art-Card / Jahreskarte bei Eintritt in seinem Stamm-Museum aufgrund der Jahreskarte eine gesonderte Eintrittskarte, so berechtigt diese nicht zum Eintritt in die jeweiligen Partnermuseen.
Die Kooperation der Städte läuft zunächst über zwei Jahre.
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 - 21 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen
Anfahrt und Verkehrsanbindung
Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn (vom Flughafen): "Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg)
U-Bahn: "Dom/Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg),
Straßenbahn: "Heumarkt"
Bus: "Rathaus"
Parkhäuser
Am Dom / An Farina / Groß St-Martin
Eintritt
Erwachsene: 10 €, ermäßigt 8 €
Eintrittspreis inkl. Sonderausstellungen, zusätzlich werden Familien- und Gruppentickets angeboten.
Freien Eintritt haben Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit Behinderungen, deren Schwerbehindertenausweis den Buchstaben „B" ausweist.
Informationen zur Barrierefreiheit
Eingang und Ausstellungsräume sind barrierefrei. Behindertentoilette vorhanden. Personenaufzug vorhanden.
Gastronomie
Wallraf-Richartz. Café-Restaurant im Museum
Dienstag bis Freitag 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 - 21Uhr
Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr
T +49 221 992 37-59
www.wallraf-richartz-cafe.de
Museumsshop
CEDON MuseumsShops GmbH
Katalogverkauf, Kunstliteratur und Art Shop
T +49-221.277-98957
wallraf@cedon.de
Leitung Kunstvermittlung
Dr. Stephanie Sonntag
Tel 0221/221-25551
stephanie.sonntag@stadt-koeln.de
Das Programm des Museumsdienstes im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud





















