
Vermächtnis der Römer
2000 Jahre Metropole am Rhein
Im Jahre 50 n. Chr. erhob der römische Kaiser auf Drängen seiner Kaiserin Agrippina ihre Heimatstadt, eine Ubier Siedlung am Rhein, zur römischen Kolonie und gab ihr den Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA). Über vier Jahrhunderte spielte das römische Köln eine bedeutende Rolle in Politik, Wirtschaft und Kultur an der Rheingrenze des Imperium Romanum. Monumentale Steinbauten, Tempelanlagen, befestigte Straßen und Plätze sowie Theater und Thermen prägten das Stadtbild. Vor feindlichen Übergriffen der Germanen schützte eine mächtige Stadtmauer mit hohen Toren und Türmen. Die sichtbaren Überreste dieser vergangenen Welt können Sie noch heute im Kölner Stadtbild entdecken.
Römisch – Germanisches Museum
Über der römischen Stadtvilla mit dem weltberühmten Dionysosmosaik erbaut, bewahrt das Römisch-Germanische Museum einzigartige Zeugnisse der römischen Vergangenheit Kölns. Das Museum, direkt neben dem Dom, genießt international hohes Ansehen und zählt bis heute zu den bestbesuchten Museen in Deutschland. Zahlreiche Funde zum römischen Alltagsleben führen Sie mitten in die römische COLONIA CLAUDIA ARA AGRIPPINENSIUM. Die Sammlung schöpft aus dem archäologischen Erbe der Stadt und ihres Umlandes von der Urgeschichte bis zum frühen Mittelalter. Glanzpunkte Ihres Besuchs sind die weltweit größte Sammlung römischer Gläser und eine herausragende Kollektion an römischem Schmucks Römische Architekturteile, Mosaiken und Wandmalereien, Inschriften, Porträts, darunter Bildnisse des Kaiserpaares Augustus und Livia, Keramik und vieles mehr vermitteln Ihnen eine Vorstellung der Stadtentwicklung des römischen Köln. Europäischen Rang hat die faszinierende Sammlung aus der Zeit der Völkerwanderung.
Archäologische Zone / Jüdisches Museum
Eine der größten archäologischen Zonen Europas entsteht in Köln!
Die Stadt und das Land Nordrhein-Westfalen errichten auf und unter dem Rathausplatz eine Museumslandschaft auf einer Fläche von insgesamt circa 10.000 Quadratmetern, davon sind etwa 7.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche.
Von den gewaltigen Ruinen des römischen Statthalterpalastes bis zu den fragilen Resten eines der bedeutendsten jüdischen Stadtquartiere Europas erleben Sie hier bei einem faszinierenden Rundgang das weltliche Herzstück der Kölner Stadtgeschichte. Dabei begegnen sich auch dem jüdischen Kulturerbe, dem als integrativer Bestandteil der Archäologischen Zone ein Museumsbau auf dem Rathausplatz gewidmet sein wird.
Praetorium - römischer Statthalterpalast
Das Praetorium war der Amtssitz des Statthalters in Köln, der Hauptstadt der römischen Provinz Niedergermanien. Es handelte sich um den bedeutendsten offiziellen Bau der Stadt und den wichtigsten römischen Palast am Rhein. Erhalten sind Reste aus allen Epochen des Baus von der Zeit um Christi Geburt an.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Archäologischen Zone
Römischer Abwasserkanal
Einer der Hauptabwasserkanäle, der durch die Stadtmauer in den Rhein führte, ist unterirdisch erhalten.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Archäologischen Zone
Mikwe - Jüdisches Ritualbad
Die Mikwe ist das jüdische Ritualbad, dessen Schacht 17 Meter tief bis zum Grundwasserspiegel hinunter reicht. Die ersten Bauphasen datieren in die Zeit vor 800. Nach 1096 wurde die Mikwe so umgebaut wie sie heute erhalten ist. Von einem kleinen Umkleideraum aus stieg man die Treppe innerhalb des Schachtes bis zum Wasserspiegel hinunter. Wandnischen nahmen Handtücher und Kerzen auf.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Archäologischen Zone
Porticus
Neben einer imposanten Bogenstellung aus dem 1. Jahrhundert befinden sich hier herausragende Zeugnisse des ehemaligen jüdischen Viertels. Die Überreste des Hospitals, der Bäckerei und des Warmbades bilden ein einzigartiges Bauensemble, das erstmals seit 1969 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Der Zugang erfolgt durch den Eingang des Historischen Rathauses.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Archäologischen Zone
Programmbausteine für Gruppen
Stadtspaziergang durch das römische Köln
Das römische Köln verfügte bereits vor etwa 2000 Jahren über Annehmlichkeiten wie fließendes Wasser, gepflasterte Straßen und Abwassersysteme. Bei diesem spannenden Stadtrundgang werden die Nachlässe des römischen Kölns entdeckt und die Atmosphäre der damaligen Zeit wieder zum Leben erweckt.
Info
RegioColonia e.V., Hohe Pforte 22, Telefon +49.(0)221.965-4595, www.regiocolonia.de
Thematischer Spaziergang entlang der römischen Stadtmauer
Bei dieser Führung werden historische Geschichten über die römische Stadtmauer erzählt und Fragen beantwortet, zum Beispiel wie der Sarg der Stadtgründerin Agrippina in die Mauer gekommen ist.
Info: RegioColonia e.V., Hohe Pforte 22, Telefon +49.(0)221.965-4595, www.regiocolonia.de
Römische Grabkammer in Köln-Weiden
Sie gilt als die am besten erhaltene Grabkammer nördlich der Alpen. Von einer wohlhabenden Familie aus dem 2. Jahrhundert erbaut, erlaubt sie einen Einblick in römische Bestattungsriten.
Info: Gruppenanmeldungen: Aachener Straße 1328, Telefon +49.(0)2234.73399 (Außenstelle Römisch-Germanisches Museum)
Römische Grabkammer in Köln-Weiden
Sie gilt als die am besten erhaltene Grabkammer nördlich der Alpen. Von einer wohlhabenden Familie aus dem 2. Jahrhundert erbaut, erlaubt sie einen Einblick in römische Bestattungsriten.
Info: Gruppenanmeldungen: Aachener Straße 1328, Telefon +49.(0)2234.73399 (Außenstelle Römisch-Germanisches Museum)
Das Ubiermonument
Im Keller eines Wohnhauses befinden sich die Ruinen eines der ältesten erhaltenen Quaderbauten Europas aus dem frühen 1. Jahrhundert n. Chr. Es wurde auf dem Gebiet der Ubier gebaut und später in den Bau der römischen Stadtmauer miteinbezogen.
Info: An der Malzmühle 1, Telefon +49.(0)221.221-22394, www.museenkoeln.de/ archaeologische-zone



