szmtag szmtag
museenkoeln.de Veranstaltungen
A A A

Hier finden Sie alle Veranstaltungen, die in den Museen der Stadt Köln angeboten werden.

Filtern Sie nach Institut und / oder wählen Sie im Kalender eine Woche.
Jeder Tag, an dem eine Veranstaltung stattfindet, ist farbig hinterlegt.

Mittwoch, 16. April

20:00 Uhr
Film: PhilharmonieLunch / Stummfilm mit Livemusik.
Museum Ludwig
EXPRESS 300 MEILEN
Japan 1928, 82‘, 35mm, mit japanischen Zwischentiteln und deutschen Untertiteln, Regie: Kenjiro Saegusa
Am Klavier: Günter A. Buchwald
Die 1930 entwickelte Lokomotive „Express 300 Meilen“ war seinerzeit das Flagschiff der japanischen Eisenbahngesellschaft: Nicht nur, dass sie die schnellste Lokomotive war. Sie war auch die mit der größten Reichweite. Sie konnte 300 Ortsdistrikte ohne Auftanken durchqueren, was einer Reichweite von 500 Kilometer entsprach. Das Eisenbahnministerium beauftragte einen Regisseur, einen Werbefilm zu drehen, der die technische Leistung der Lokomotive darstellen sollte. Das Ergebnis war allerdings ein Actionfilm.
Der Lokomotivführer Shintao rettet mit seiner Lokomotive „Express 300 Meilen“ und durch eigenes halsbrecherisches Handeln einen anderen Passagierzug. Er verhindert dessen Crash mit einer dritten Lok, die sich verselbständigt hatte. Unter den geretteten Passagieren erblickt er eine Frau namens Omiyo. Wenig später verhindert er deren Selbstmord, als sie sich vor einen Zug werfen will, und nimmt sie in seine Wohnung auf. Plötzlich taucht der auf, der die junge Frau in den (versuchten) Selbstmord getrieben hat: ein gnadenloser Zirkusdirektor, der Omiyo als Kind gekauft hat und sie als sein ausbeutbares Eigentum betrachtet, ohne das er nicht leben kann. Es kommt zur unausweichlichen Konfrontation und abermals rast der Expresszug durch die Nacht…
Dieser als Werbefilm geplante Actionfilm zieht den Zuschauer unweigerlich in seinen Bann. Die Szenen sind rasant geschnitten und lassen den Puls und die Spannung bis in die letzte Szene steigen. Vorahnungen der Angst, der Liebe und Leidenschaft sind mit gelungenen Bildsymbolen dargestellt und technisch umgesetzt, wie man dies nur aus europäischen Avantgardefilmen der 1920er Jahre kennt.
Eine Veranstaltung der KölnMusik gemeinsam mit Kino Gesellschaft Köln
Eintritt: 12:30 Uhr frei, 20:00 Uhr: 8,50 € / 8,00 € erm., / 7,00 € für Abonnenten der KölnMusik mit Abo-Ausweis

Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig
Veranstalter: Filmforum NRW

Donnerstag, 17. April

19:00 Uhr
: Filmreihe: Filmblicke auf die Fotografie.
Museum Ludwig
PRIVILEGE
GB 1967, 103‘, 35mm, deutsche Fassung, Regie: Peter Watkins, mit: Paul Jones, Jean Shrimpton,
im Vorprogramm: PHOTOKINA UND DIE JUGEND, Ausschnitt aus „Hierzulande – Heutzutage“ vom 12.10.1970, präsentiert in Zusammenarbeit mit dem WDR
Mit einer Einführung von Daniel Kothenschulte (Filmkritiker und -kurator)
Der Liedermacher Horst Koch singt über Protest und Politik und im „Action-Center“ lassen Kölner Jugendliche zu angesagter Popmusik die Joints kreisen – was ist los mit der heilen Konsumwelt der photokina 1970? Konsumentennachwuchswerbung lautet das Zauberwort, oder auch: Der Versuch, die Jugend mit ihren eigenen Mitteln an die Fotografie heranzuführen. Um die Integration jugendlicher Protestformen kümmert sich auch das Management von Steven Shorter, dem (Anti-)Helden in Peter Watkins Mockumentary PRIVILEGE. Massenhysterie, Blitzgewitter, sorgfältig kalkulierte Imagebildung durch Fotografie und Fernsehen – Watkins Vision einer durch und durch medialisierten Welt wurde Ende der 1960er Jahre noch als hysterisch verurteilt, heute scheint das Szenario trotz einiger Überzeichnungen doch erstaunlich vertraut.
Eine Veranstaltung des Filmforum NRW e.V.
Eintritt: 5,50 € (Einführung und Filmprogramm)

Veranstalter: Filmforum NRW

Sonntag, 20. April

17:00 Uhr
Film: LESgenden im Rahmen der Hirschfeld-Tage NRW.
Museum Ludwig
LESgenden – Lesben bewegen was
Deutschland 2013, 60‘, die Doku-Reihe LESgenden ist eine Produktion von phenomenelle, der Journalistin Sandra Doedter und Sistas Inspiration, mit anschließendem Gespräch
Sie sind „lebenslang liebenswürdig“, eine nosy rosy, machen Seiten mit Sinn und schreiben satirische Lesbengesänge. Vier Lesben, die etwas beweg(t)en, – vier Beispiele für zahllose Initiativen, die Lesben sichtbarer mach(t)en. Interviews machen LESgenden sichtbar. So ergibt sich ein humorvoller Einblick in die Entwicklung der Frauen- und Lesbenbewegung, in ihre ernsthaften und ihre skurrilen Seiten.
Gezeigt werden Folgen aus der 1. Staffel. Im anschließenden Gespräch diskutieren die Macherinnen mit den LESgenden Ulrike Anhamm (lespress) und Carolina Brauckmann (Songwriterin) und dem Publikum.
Eine Veranstaltung von phenomenelle, Sistas Inspiration, Sandra Doedter und homochrom
Eintritt frei
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig
Veranstalter: Filmforum NRW

19:30 Uhr
Film: homochrom im Rahmen der Hirschfeld-Tage NRW.
Museum Ludwig
ANDERS ALS DIE ANDERN
Deutschland 1919, 51‘,DVD, Stummfilm mit Musik und dt. Zwischentiteln, Regie: Richard Oswald,
homochrom zeigt im Rahmen der Hirschfeld-Tage NRW den ersten schwulen Film der Weltgeschichte, den Dr. Magnus Hirschfeld mitgeschrieben und in dem er zudem mitgespielt hat.
Als die Nationalversammlung 1919 nach dem ersten Weltkrieg erklärte, es werde keine Zensur geben, drehten Regisseur Richard Oswald und der Sexualforscher Dr. Magnus Hirschfeld mehrere "sozialhygienische" Aufklärungsfilme. Einer davon war ANDERS ALS DIE ANDERN, der erste Film der Welt, der Homosexualität offen angeht. Dieser wurde Oswalds größter Erfolg – und sein größter Skandal. Die Geschichte über den Violinisten Paul Körner (Conrad Veidt) und seinen Schüler (Fritz Schulz), die wegen des Schwulenparagraphen 175 vom Stricher Franz Bollek (Reinhold Schünzel) erpresst werden, war einer der Gründe, warum 1920 die Zensur doch wieder eingeführt wurde. Zwar waren die Schauspieler im Anschluss weiterhin erfolgreich (Conrad Veidt spielte in Klassikern wie DAS CABINET DES DR. CALIGARI und CASABLANCA; Fritz Schulz spielte in Hitchcocks BERÜCHTIGT und schuf 1933 die Originalfassung von VICTOR UND VICTORIA), doch der Film ANDERS ALS DIE ANDERN wurde verboten und die Kopien zerstört. Im Gegensatz zu anderen verschollenen Filmen hat jedoch eine kürzere Schnittfassung in der Ukraine überlebt. So konnte der erste schwule Film der Welt in den 1970ern mit neuen Zwischentiteln und Standbildern verlorener Szenen rekonstruiert werden.
Eine Veranstaltung von homochrom
Eintritt: 3,00 €
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig
Veranstalter: Filmforum NRW

Veranstaltungsorte

April 2014

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So

Mai 2014

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So

Juni 2014

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So

Juli 2014

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So

Veranstalter


Individual guided tours, courses, children’s birthday events and other tours can be booked via the Museumsdienst Köln:

www.museenkoeln.de/museumsdienst


Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig

Gesellschaft für Moderne Kunst

Gesellschaft für Völkerkunde zur Förderung des Rautenstrauch-Joest-Museums

Filmforum NRW

Arbeitskreis des Museum Schnütgen

Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig

Arbeitskreis Museum für Angewandte Kunst

Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums

Impressum | Presseservice