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Hier finden Sie alle Veranstaltungen, die in den Museen der Stadt Köln angeboten werden.

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Jeder Tag, an dem eine Veranstaltung stattfindet, ist farbig hinterlegt.

Sonntag, 20. April

17:00 Uhr
Film: LESgenden im Rahmen der Hirschfeld-Tage NRW.
Museum Ludwig
LESgenden – Lesben bewegen was
Deutschland 2013, 60‘, die Doku-Reihe LESgenden ist eine Produktion von phenomenelle, der Journalistin Sandra Doedter und Sistas Inspiration, mit anschließendem Gespräch
Sie sind „lebenslang liebenswürdig“, eine nosy rosy, machen Seiten mit Sinn und schreiben satirische Lesbengesänge. Vier Lesben, die etwas beweg(t)en, – vier Beispiele für zahllose Initiativen, die Lesben sichtbarer mach(t)en. Interviews machen LESgenden sichtbar. So ergibt sich ein humorvoller Einblick in die Entwicklung der Frauen- und Lesbenbewegung, in ihre ernsthaften und ihre skurrilen Seiten.
Gezeigt werden Folgen aus der 1. Staffel. Im anschließenden Gespräch diskutieren die Macherinnen mit den LESgenden Ulrike Anhamm (lespress) und Carolina Brauckmann (Songwriterin) und dem Publikum.
Eine Veranstaltung von phenomenelle, Sistas Inspiration, Sandra Doedter und homochrom
Eintritt frei
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig
Veranstalter: Filmforum NRW

19:30 Uhr
Film: homochrom im Rahmen der Hirschfeld-Tage NRW.
Museum Ludwig
ANDERS ALS DIE ANDERN
Deutschland 1919, 51‘,DVD, Stummfilm mit Musik und dt. Zwischentiteln, Regie: Richard Oswald,
homochrom zeigt im Rahmen der Hirschfeld-Tage NRW den ersten schwulen Film der Weltgeschichte, den Dr. Magnus Hirschfeld mitgeschrieben und in dem er zudem mitgespielt hat.
Als die Nationalversammlung 1919 nach dem ersten Weltkrieg erklärte, es werde keine Zensur geben, drehten Regisseur Richard Oswald und der Sexualforscher Dr. Magnus Hirschfeld mehrere "sozialhygienische" Aufklärungsfilme. Einer davon war ANDERS ALS DIE ANDERN, der erste Film der Welt, der Homosexualität offen angeht. Dieser wurde Oswalds größter Erfolg – und sein größter Skandal. Die Geschichte über den Violinisten Paul Körner (Conrad Veidt) und seinen Schüler (Fritz Schulz), die wegen des Schwulenparagraphen 175 vom Stricher Franz Bollek (Reinhold Schünzel) erpresst werden, war einer der Gründe, warum 1920 die Zensur doch wieder eingeführt wurde. Zwar waren die Schauspieler im Anschluss weiterhin erfolgreich (Conrad Veidt spielte in Klassikern wie DAS CABINET DES DR. CALIGARI und CASABLANCA; Fritz Schulz spielte in Hitchcocks BERÜCHTIGT und schuf 1933 die Originalfassung von VICTOR UND VICTORIA), doch der Film ANDERS ALS DIE ANDERN wurde verboten und die Kopien zerstört. Im Gegensatz zu anderen verschollenen Filmen hat jedoch eine kürzere Schnittfassung in der Ukraine überlebt. So konnte der erste schwule Film der Welt in den 1970ern mit neuen Zwischentiteln und Standbildern verlorener Szenen rekonstruiert werden.
Eine Veranstaltung von homochrom
Eintritt: 3,00 €
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig
Veranstalter: Filmforum NRW

Mittwoch, 23. April

11:00 Uhr
Kurs: Kombiniere: Kombiniertes Gemälde!.
Museum Ludwig
Gemälde sind ja eigentlich flach. Im Museum Ludwig halten sich aber nicht alle Künstler daran: Manchmal ragt etwas aus dem Bild heraus oder ein Ding dockt einfach von außen an. Dann ist das Bild gar nicht mehr flach! In der Werkstatt schauen wir, was in oder an unser Bild passt.
Technik: Gestalten mit Karton, Collage, Malen
Zielgruppe: Kinder ab 8 Jahren
Referent: Susanne Lang M. A.
Kosten: 10,5 €
Material: 2 €
Treffpunkt: Kasse
Anmeldung bis: 15.04.2014 Details und Buchung (nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)
Veranstalter: Museumsdienst Köln

16:30 Uhr
Führung: Dix, Däubler und der Dom.
Museum Ludwig (Öffentliche Führung)
Zielgruppe: Erwachsene
Referent: Christiane Regge
Treffpunkt: Kasse
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig

19:00 Uhr
Film: »ifs-Begegnung« Junger deutscher Film mit Stephan Lacant .
Museum Ludwig
FREIER FALL
D 2013, 100’, Regie/Buch: Stephan Lacant, Buch: Karsten Dahlem, mit: Hanno Koffler, Katharina Schüttler, Max Riemelt
Anschließend Gespräch mit Regisseur und Autor Stephan Lacant
In welcher Ausbildungs- und Arbeitssituation finden sich junge Filmemacher zurzeit wieder? Von welchen Filmen träumen sie, welche davon können sie realisieren und was sind ihre künstlerischen Vorbilder? In ihrer neuen Reihe »ifs-Begegnung« Junger deutscher Film präsentiert die ifs internationale filmschule köln Kurz- und Langfilme von Absolventen deutscher Filmhochschulen. Im anschließenden Gespräch mit den Filmemachern werden prägende Erlebnisse während und nach der Studienzeit thematisiert sowie Erzähl- und Gestaltungsweisen im aktuellen deutschen Film hinterfragt. Den Beginn macht Regisseur und Autor Stephan Lacant, der sein Drehbuch zu FREIER FALL gemeinsam mit Karsten Dahlem im Autorenprogramm der ifs weiterentwickelte.
Marc ist ein verheirateter junger Polizist. Sein Leben scheint in geordneten Bahnen zu verlaufen – im Beruf ist er erfolgreich, seine Frau Bettina erwartet ein Kind, die Doppelhaushälfte ist von den Eltern vorfinanziert. Doch dann lernt er bei einer Fortbildung Kay kennen. Der bringt ihm beim gemeinsamen Lauftraining ein neues Gefühl von Leichtigkeit bei – und wie es ist, Gefühle für einen Mann zu entwickeln. Hin- und hergerissen zwischen der ihm vertrauten Welt und dem Rausch der neuen Erfahrung gerät ihm sein Leben zusehends außer Kontrolle. Im freien Fall kann Marc es niemandem mehr recht machen. Am wenigsten sich selbst.
Der Spielfilm FREIER FALL eröffnete 2013 die Berlinale-Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ und erfuhr im selben Jahr eine erfolgreiche Kinoauswertung. Es folgten der NDR-Regiepreis beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern 2013, der Günther-Rohrbach-Filmpreis 2013 für Regie und Produktion sowie aktuell die Vornominierung für den Deutschen Filmpreis 2014 in der Kategorie Spielfilm.
Eine Veranstaltung der ifs internationale filmschule köln
Eintritt: frei

Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig
Veranstalter: Filmforum NRW

Donnerstag, 24. April

15:00 Uhr
Führung: Pierre Huyghe.
Museum Ludwig (Öffentliche Führung)
Treffpunkt: Kasse
Veranstalter: Museumsdienst Köln

19:00 Uhr
Film: WDR-Dokwerkstatt: GLAUBE LIEBE LUST – SEXUALITÄT IN DEN WELTRELIGIONEN.
Museum Ludwig
Deutschland 2013, 2 x 45 Min (Teil 2 und 3), Regie: Hilka Sinning und Heinz Greuling
Anschließend Gespräch mit den Filmemachern Hilka Sinning und Heinz Greuling sowie NDR-Redakteur Werner Grave und Produzentin Birgit Schulz. Begrüßung: Matthias Kremin (WDR, Leitung Kultur und Wissenschaft), Moderation: Maria Dickmeis (WDR, Leitung Religion und Bildung).
Jeder weiß es, seit Anbeginn der Menschheit: Liebe, Lust, Sexualität und Begehren können leicht außer Kontrolle geraten. Wie nur lässt sich die Macht der Sinne beherrschen und in geordnete Bahnen lenken? Darüber wachen vor allem die Religionen, mit Regeln, Ritualen, Ge- und Verboten. Wie wirken sich die Vorschriften der großen Weltreligionen in der heutigen, säkularisierten Zeit auf Liebe, Ehe und Sexualverhalten aus? Werden sie als Halt erkannt? Oder frönen wir lieber dem „anything goes“?
Hilka Sinning und Heinz Greuling gehen in ihrer dreiteiligen Dokumentation GLAUBE LIEBE LUST – SEXUALITÄT IN DEN WELTRELIGIONEN diesen spannungsgeladenen Fragen nach: Warum hat es eine streng gläubige, aber äußerst selbstbewusste Geschäftsfrau in Istanbul schwer, einen Partner zu finden? Wie geht ein junger Mönch in Bangkok mit seinen Lustgefühlen um? Nach welchen Regeln darf und muss ein orthodoxes jüdisches Ehepaar in Jerusalem miteinander schlafen? Wie lebt ein muslimischer Mann in Beirut seinen ständigen Ehebruch, ohne seiner Religion untreu zu werden? Und warum hält ein schwules Paar in Köln am katholischen Glauben fest, obwohl die Kirche ihre Beziehung als sündhaft ablehnt? Viele Fragen, erstaunliche Antworten, ein komplexes Spiel zwischen Erotik, Macht und kulturellen Bedürfnissen – eine Weltreise zwischen Liebestaumel und Tabus.
Eine Veranstaltung des WDR
Eintritt: frei

Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig
Veranstalter: Filmforum NRW

Freitag, 25. April

18:00 Uhr
Film: Kurdische Filmtage Köln: ASYA | DER IMKER.
Museum Ludwig
ASYA
TK 2012, 8‘, Blu-ray, kurdisch (kurmancî) mit dt.+türk. UT, Regie: Mizgîn Müjde Arslan, mit: Songül Turan, Remziye Turan
Asya darf nicht in die Schule gehen, weil sie auf ihre jüngeren Geschwister aufpassen muss. Eines Tages findet sie einen Kristall auf dem Boden. Jeder ist neugierig was es damit auf sich hat.
DER IMKER
CH 2013, 107‘, Blu-ray, kurdisch mit dt. UT, Regie: Mano Khalil
Nach UNSER GARTEN EDEN erzählt Mano Khalil die berührende Geschichte von Ibrahim Gezer. Die Wirren des türkisch-kurdischen Krieges haben ihm alles genommen: seine Frau und Kinder, seine Heimat und mit seinen über fünfhundert Bienenvölkern auch die Lebensgrundlage. Geblieben ist ihm nur seine Liebe zu den Bienen und das unerschütterliche Vertrauen in den einzelnen Menschen, egal welcher Herkunft. Nach einer langen und entbehrungsreichen Odyssee hat der Imker dank seiner Leidenschaft für die Bienenzucht in der Schweiz zurück zum Leben gefunden.
Eine Veranstaltung von YXK - Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan - Verband der Studierenden aus Kurdistan
Eintritt: 7,00 €

Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig
Veranstalter: Filmforum NRW

20:45 Uhr
Film: Kurdische Filmtage Köln: SIWARE SIN / MAVI RING / DER BLAUE TRANSPORTER.
Museum Ludwig
TK 2012, 87‘, Blu-ray, türkisch / kurdisch (kurmancî) mit engl. UT, Regie: Ömer Leventolu, nach einem Buch von Fuat Kav, mit: Ezgi Çelik, Nazmi Kirik, Kemal Ulusoy, Diyar Dersim, Giyasettin Sehir
Der Inhalt des Filmes erzählt die Ereignisse des 4. August 1989. Es ist der 35. Tag des Hungerstreiks der Inhaftierten im Gefängnis von Eskisehir. Zu nächtlicher Stunde werden die Gefangenen aus ihren Zellen gezerrt und in einen, für diesen Transport speziell angefertigten und blau gestrichenen, Gefangenentransporter gepfercht. In den überfüllten Zellen des Transporters beginnt für sie eine Reise ins Ungewisse. Sie wissen weder Dauer, noch Ziel, noch was mit ihnen dort passieren wird. Während es für die Gefangenen eine Reise in den Tod ist, führt der wachhabende Leutnant seinen ganz persönlichen Rachefeldzug durch. Für die junge Ärztin Pinar, die den Transport begleitet, bedeutet die Reise einen Wendepunkt in ihrem Leben, der ihr eine neue Sicht auf die Machtverhältnisse, den Menschen und das Leben bringt.
Eine Veranstaltung von YXK - Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan - Verband der Studierenden aus Kurdistan
Eintritt: 7,00 €

Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig
Veranstalter: Filmforum NRW

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Individual guided tours, courses, children’s birthday events and other tours can be booked via the Museumsdienst Köln:

www.museenkoeln.de/museumsdienst


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Arbeitskreis des Museum Schnütgen

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