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museenkoeln.de · JuniorMuseum · Ausstellung

Erwachsenwerden einmal anders

In unseren Städten leben Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammen. Ihr Wissen, ihr Können und ihre Ideen sind ein wertvolles Gut. Deshalb sollten sie miteinander sprechen. Und voneinander lernen. Das JuniorMuseum zeigt, wie das gehen kann. In einem Haus mit fünf Zimmern aus der ganzen Welt. Wie in einer Wohngemeinschaft.

Die Ausstellung zeigt Feste, in denen Kinder und Jugendliche den Schritt in die Welt der Erwachsenen machen. Wie bei der Kommunion zum Beispiel. Diese Feste sind oft schwer verständlich. Traditionen und Rituale spielen eine Rolle, die man erst einmal erklären muss. Das wird leichter, wenn man sich in den Zimmern umsieht. Sieht es bei Steve anders aus als bei Anna-Lena? Warum ist Naokos Schreibtisch so schmal? Was kocht Aminatas Familie heute mittag?

Natürlich gibt es Unterschiede, aber manches ist doch sehr ähnlich. Das entdeckt man auf drei Wegen. Man kann sich erstmal die Filme in den Zimmern ansehen. Darin erzählen Murat, Aminata, Anna-Lena, Steve und Naoko kurz aus ihrem Leben. Man kann auch durch die Zimmer gehen und die Dinge darin benutzen. Bücher lesen, in Mangas blättern, an Gewürzen riechen oder Plüschtiere streicheln. Man kann sich schließlich die Vitrinen ansehen, in denen wertvolle Objekte ausgestellt sind. Damit sind die Themen der Feste verbunden.

Das JuniorMuseum ist also nicht einfach ein Kinderspielplatz. Es ist ein kleines, aber echtes Museum. Mit einer richtigen Sammlung und Ausstellungen, die sich abwechseln. Es gehört zum Rautenstrauch-Joest-Museum, und wird vom Museumsdienst Köln bespielt.

 

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