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… irdisches Brot und himmlische Speise … Kabinett-Ausstellung zum Eucharistischen Kongress Köln (kleine KUBUS-Ausstellung)

Kölnisches Stadtmuseum: 18. Mai bis 30. Juni 2013

Monstranz
Rheinland, 1801/15, Kupfer, vergoldet, H 66 cm 
Leihgabe Museum Schnütgen

Im Zeichen der Brot-Hostie verehrt die katholische Kirche die Gegenwart des auferstandenen Christus. Im Mittelalter gehörte Köln zu den ersten Städten, in denen der Leib Christi zum Fronleichnamsfest in einer Prozession durch die Stadt getragen wurde. Hierfür entstanden prächtige Monstranzen, von denen eine im Mittelpunkt der Ausstellung steht. Kölner Gemälde und Graphiken vom Mittelalter bis in die Neuzeit illustrieren die Verehrung der Eucharistie im Wandel der Zeiten. Im Zentrum der eucharistischen Frömmigkeit steht früher wie heute auch die Feier der Erstkommunion der Kinder.

 
Veranstaltungen der nächsten vier Wochen zu dieser Ausstellung

Donnerstag, 6. Juni, 17.30 Uhr
Führung: ...irdisches Brot und himmlische Speise
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Referent: Dr. Bettina Mosler
Veranstalter: Kölnisches Stadtmuseum

KÖLN / NIL. Die abenteuerliche Orient-Expedition des Kölners Franz Christian Gau 1818-1820

Kölnisches Stadtmuseum: 9. März bis 26. Mai 2013

Ankunft vor dem kleinen Felsentempel von Abu Simbel, Aquarell Gau 1819, Wien, Kupferstichkabinett Akademie der Künste

Heute nahezu vergessen, spielte der junge Kölner Architekt Franz Christian Gau (1790–1853) eine bedeutende Rolle im europäischen Kulturtransfer des 19. Jahrhunderts. Auf eigene Faust erkundete er Ägypten, Palästina und das bislang unbekannte Nubien, wohin die Franzosen nicht vorgedrungen waren. Er war der erste Europäer, der nicht nur in den großen Tempel von Abu Simbel vordrang, sondern den Bau auch exakt untersuchte. Nach seiner Rückkehr publizierte Gau in Paris sein Werk über Nubien auf Deutsch und Französisch – mit Humboldts „Reisewerk“ und Boisserées „Domwerk“ die letzte prächtige Kupferstich-Edition Europas. Die Ausstellung präsentiert die Geheimnisse des alten Ägypten und das Abenteuer seiner Entdeckung anhand von Gaus Zeichnungen und Aquarellen aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der Künste Wien und dem Martin von Wagner Museum Würzburg, den danach in Paris und Rom entstandenen Kupferstichen, den ältesten Fotografien der Bauwerke des Orients und selten gezeigten altägyptischen Exponaten.

 

BORDERLINES. Jasmina Metwaly: Video-Installation 2013

Kölnisches Stadtmuseum: 9. März bis 26. Mai 2013

Ergänzend zur Geschichte der Ägypten-Expedition Gaus blickt das Kölnische Stadtmuseum mit einer aktuellen Video-Installation der jungen ägyptischen Künstlerin Jasmina Metwaly vom Medienkollektiv Mosireen aus Kairo auf die heutige Situation und die aktuellen politischen Auseinandersetzungen in Ägypten. Jasmina Metwaly wurde 1982 in Warschau geboren. Sie ist teils in der polnischen Hauptstadt, teils in Kairo aufgewachsen, wo sie heute lebt. Metwaly studierte an der Kunstakademie in Poznan (Polen) und an der Byam Shaw School of Art in London.

 

IMPRESSUM

Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © RBA Köln Ferner liegen einige Bildrechte bei der VG Bild-Kunst Bonn.

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