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Herausragend! Ein restaurierter Kranbalken (Kabinett-Ausstellung im KUBUS)

Kölnisches Stadtmuseum: 11. März bis 11. Mai 2014

Mit Hilfe von Spenden aus dem Verein der Freunde des Kölnischen Stadtmuseum e. V. konnte ein spätbarocker Kranbalken restauriert werden. Dieser Balken mit der Figur eines sich würgenden Schnauzbartträgers befand sich bis 1939 am Haus Hahnenstraße 43 unweit des Hahnentors. Die kleine Präsentation stellt den restaurierten, farbig gefassten Kranbalken vor und erläutert die Restaurierungsarbeiten.

 

drunter und drüber: Der Eigelstein. Schauplatz Kölner Geschichte 2

Kölnisches Stadtmuseum: 13. Dezember 2013 bis 27. April 2014

Eigelstein, um 1930. Fotografie von August Sander (aus: Köln wie es war). Kölnisches Stadtmuseum

Heute fährt die 18 bis nach Istanbul… – vor 2000 Jahren gelangte man auf der römischen Straße nach Neuss. Entlang dieser Ausfallstraße in der nördlichen Altstadt liegt eines der traditionsreichsten Kölner Viertel: Der Eigelstein. Nach der erfolgreichen Ausstellung über den „Waidmarkt“ 2011/12 setzen das Kölnische Stadtmuseum und das Römisch-Germanische Museum ihre Ausstellungsreihe „drunter und drüber“ mit dem Eigelstein 2013 fort – und widmen sich erneut gemeinsam der über 2000jährigen Historie eines „Schauplatzes Kölner Geschichte“. Präsentiert wird das Gebiet zwischen dem römischen Nordtor bis zur Eigelsteintorburg: die römische Vorstadt mit Gräberfeldern, Glasherstellung und den Zeugnissen der in der Varus-Schlacht untergegangenen die XIX. Legion, die Stadterweiterung von 1006 mit dem Viertel Niederich, geistliche Institutionen, die das Viertel prägten mit St. Andreas und St. Ursula, dem Dominikaner- und Makkabäerkloster, der Marzellenstraße als Hort der Gelehrsamkeit der Jesuiten und der Trankgasse mit Wallrafs Sammlungen. Traditionsreiche Unternehmen wie das Hotel Excelsior, die Gaffel-Brauerei, der Bachem-Verlag und die Kölnische Rundschau sind hier ebenso vertreten wie das schmalste Haus von Köln, italienische Restaurants oder türkische Händler. Am Eigelstein ist Musik: 2000 Jahre alt – aber keineswegs museal, sondern äußerst lebendig präsentiert sich das Veedel, geprägt von mächtigen Erzbischöfen und verführerischen Damen im Rotlicht-Viertel, von Migranten und Urkölnern, von gelehrten Jesuiten zu ausgelassenen Kneipengängern. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein „oral history-Projekt“ mit der Universität zu Köln, das die Stimmen von Zeitzeugen und Anwohnern zum Sprechen bringt: aus unterschiedlichsten Milieus – aber alle aus dem gleichen Veedel. Zu Ausstellung und Museums-Jubiläum erscheint ein reich illustrierter Begleitband als Band 2 der Reihe „drunter und drüber“, hg. v. Mario Kramp und Marcus Trier.

 
Veranstaltungen der nächsten vier Wochen zu dieser Ausstellung

Donnerstag, 24. April, 19 - 21 Uhr
Film: Filmvortrag von Köln im Film e.V.: „Ein filmischer Spaziergang durch den Eigelstein“
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Geschichte und Geschichten verbinden sich seit jeher mit dem ältesten und lebendigsten Veedel der Stadt. So auch in dieser filmischen Zeitreise, in der die ersten italienischen und türkischen Läden in der Weidengasse zu sehen sind, das Rotlichtmilieu im Stavenhof noch floriert und selbstbewusste Bewohner die kölsche Lebensart „levve und levve losse“ verkörpern. Insgesamt umfasst das Filmprogramm eine Auswahl an dokumentarischen Beiträgen von den 1960er Jahren bis 2000.
Nach dem großen Erfolg des ersten „filmischen Spaziergangs“ laden „Köln im Film e.V.“ und das Kölnische Stadtmuseum zu einem zweiten bunten und vergnüglichen Abend zur Geschichte eines schillernden, urkölschen Veedels.
Eintritt: 5 Euro
Referent: Irene Schoor und Marion Kranen
Treffpunkt: Kasse
Veranstalter: Köln im Film e.V.

Sonntag, 27. April, 10.30 - 11:30 Uhr
Führung: drunter und drüber: Der Eigelstein. Schauplatz Kölner Geschichte 2
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Referent: Dr. Sabine Doll
Treffpunkt: Kasse
Veranstalter: Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums

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Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © RBA Köln Ferner liegen einige Bildrechte bei der VG Bild-Kunst Bonn.

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