KÖLNISCHES STADTMUSEUM
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ACHTUNG PREUSSEN! Beziehungsstatus: kompliziert. Köln 1815-2015

Kölnisches Stadtmuseum: 29. Mai bis 25. Oktober 2015

Eine Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums im Rahmen des Kooperationsprojekts des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz „Danke* Berlin. 200 Jahre Preußen am Rhein“. Die Ausstellung „ACHTUNG PREUSSEN!“ ist eine mentalitätsgeschichtliche „Tiefenbohrung“ in drei Teilen, die nach den vielfältigen Spuren der preußischen Zeit in Köln und im Rheinland fahndet. Ausgangspunkt sind zu Beginn der Ausstellung die wechselseitigen gängigen Klischees, die sich mit „Rheinland“ und „Preußen“ verbanden – und die sich von 1815 an bis heute erhalten haben: wie etwa „preußische Disziplin“ und „rheinischer Frohsinn“. Daran schließt sich ein kreativer fotografischer Blick auf die preußischen Überreste im Kölner Stadtbild an. Im Hauptteil der Ausstellung werden anhand von bedeutsamen, originellen, kunstvollen wie alltäglichen oder skurrilen Exponaten 22 Geschichten erzählt, in denen der 200-jährige kölnisch-preußische Beziehungsstatus dargestellt wird – historisch seriös, kritisch aufbereitet, hintersinnig und mit Augenzwinkern. Präsentiert wird die Ausstellung an einem authentischen Ort der preußischen Zeit: der heute zum Kölnischen Stadtmuseum gehörenden, 1841 erbauten „Alten Wache“ in Köln.

 

Kunst am Bau der ersten Kölner Messe 1924

Kölnisches Stadtmuseum: 12. Juni bis 16. August 2015

Vor allem der Zähigkeit von Konrad Adenauer ist es zu verdanken, dass 1924 nicht nur die Messe in die Stadt kam, sondern auch mit beträchtlichen Finanzmitteln ein angemessenes Ausstellungsgebäude erstellt wurde, bei dem die Kunst nicht zu kurz kam.

 

Amor und Psyche – die Lust am Schönen an der Wand

Kölnisches Stadtmuseum: 21. August bis 8. November 2015

Herzstück der Ausstellung ist eine kürzlich restaurierte Bildtapete des frühen 19. Jahrhunderts. Sie gehört zu einem Zyklus mit Szenen aus dem Mythos von Amor und Psyche, der ursprünglich ein Kölner Wohnhaus am Maria-Ablaß-Platz schmückte – ganz im Sinne der gehobenen Wohnkultur im französischen Empire-Stil.

 

Köln ungeschönt. Wilhelm Scheiner als Fotograf

Kölnisches Stadtmuseum: 21. November 2015 bis 24. April 2016

Zwischen etwa 1880 und 1914 hat Wilhelm Scheiner Köln in vielen Fotografien dokumentiert. Nach diesen Fotografien entstanden zahlreiche der bekannten Aquarelle Wilhelm Scheiners (1853–1922) und auch seines Vaters Jakob Scheiner (1820–1911). Bis jetzt wurden diese Fotografien lediglich als Hilfsmittel für das malerische Werk betrachtet. Dabei haben sie eine bedeutende eigene Aussage – zog der Fotograf doch durch die Stadt, um nicht nur die Architektur festzuhalten, sondern auch das Leben, besonders in der Altstadt. So entstanden reizvolle ungestellte Aufnahmen, die einen Eindruck der Stadt im Umbruch vermitteln.

 

IMPRESSUM

Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © RBA Köln Ferner liegen einige Bildrechte bei der VG Bild-Kunst Bonn.