
Noch bevor der Dom Ende des 19. Jahrhunderts seine Türme erhielt. war er das Kölner Identitätssymbol auf Darstellungen der Stadt – der hohe gotische Chor und der Torso des Domturms mit Kran ragten weit sichtbar auf dem Domhügel über die Stadt hinaus. Das Kölnische Stadtmuseum besitzt den größten Bestand an frühen Dom-Ansichten bis zum Weiterbau 1842. Der Bestand wurde jetzt wissenschaftlich bearbeitet und wird in einem Bestandskatalog vorgestellt. Das ist Anlass, sich des Doms ohne Türme im Rahmen einer Ausstellung anzunehmen. Neben einer Auswahl an Originalen aus der Graphischen Sammlung werden Gemälde, Domsouvenirs und anderes gezeigt. Endpunkt ist die Grundsteinlegung zum Weiterbau 1842.
Eine Ausstellung des Historischen Archivs in Zusammenarbeit mit dem Kölnischen Stadtmuseum Die Ausstellung bietet einen chronologisch geordneten Überblick über alle Arten von Beständen, die im Historischen Archiv der Stadt Köln (HAStK) verwahrt werden. Sie bietet mit ca. 100 Exponaten sowohl zeitlich – vom Mittelalter bis in die jüngste Zeit – als auch im Hinblick auf die Schadensbilder nach dem Einsturz (von gar nicht bis schwerstgeschädigt) einen breiten Querschnitt. Besucher können sich daher ein Bild von der Vielfalt der verwahrten Bestände in einem der bedeutendsten europäischen Archive machen und sie erhalten einen unmittelbaren Einblick in die größte Katastrophe im Kulturgutbereich, die in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg zu verzeichnen war. Gleichzeitig wird erkennbar, wie notwendig, aber auch, wie aufwändig die Wiederherstellung der Bestände des bedeutendsten europäischen Kommunalarchivs nördlich der Alpen ist, um einen nationalen Gedächtnisort ersten Ranges wieder zu aktivieren. Die Ausstellung richtet sich an ein nationales und internationales Publikum. Der Eintritt ist frei, ein Begleitband ist an der Kasse erhältlich.
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