KÖLNISCHES STADTMUSEUM
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Normale SchriftgrößeNormale SchriftgrößeNormale Schriftgröße Normale SchriftgrößeMittlere SchriftgrößeGroße Schriftgröße Druckversion in neuem Fenster öffnenStadt Köln
Rückblick

Josef Haubrich (1889-1961) - Ein bewegtes Leben (kleine KUBUS-Ausstellung)

12. Oktober 2013 bis 9. Februar 2014

Seine Lebensspanne umfasst einer der bewegtesten Phasen deutscher Geschichte. Doch der lebensbejahende Kölner blickt als Anwalt, Sammler und einflussreicher SPD-Politiker stets nach vorn. Fünfmal ist er verheiratet (zuletzt 1960 noch mit Lucy Millowitsch). 1946 legt er mit der Stiftung seiner Expressionisten-Sammlung den Grundstein für Kölns kulturelle Blüte. Mit Bundespräsident Theodor Heuss ist er eng befreundet. 2014 wird eine neue Biographie zu seinem 125. Geburtstag erscheinen. Diese Ausstellung wirft vorab schon einmal einen Blick auf sein segensreiches Wirken in Stadt und Land.

Als die Welt nach Köln kam (kleine KUBUS-Ausstellung)

5. Juli bis 30. September 2013

Hohe Gäste in der Domstadt: Kölle Alaaf! Konrad Adenauer hatte erreicht, dass Bonn 1949 Bundeshauptstadt wurde. Fortan besuchten die Großen der Welt auch gern die Nachbarstadt Köln. 1962 sprach beispielsweise Charles de Gaulle und im Juni 1963 John F. Kennedy vor einer großen Menschenmenge vor dem Spanischen Bau. Auch der äthiopische Kaiser Haile Selassie und die Queen beehrten die Domstadt – später auch Prinz Charles und Lady Diana. Doch mit Adenauers Rückzug ging allmählich die Zeit zu Ende, in der die „hohe Politik“ mit Staatsgästen regelmäßig in Köln Station machte. Historische Fotografien illustrieren die Kölnbesuche von Theodor Heuss, Heinrich Lübke, Königin Elizabeth II, Königin Fabiola v. Belgien, Charles de Gaulle, Kaiser Haile Selassie, John F. Kennedy, Prinz Charles und Lady Diana.

125 Jahre Kölnisches Stadtmuseum. 125 mal gekauft – geschenkt – gestiftet

22. Juni bis 10. November 2013

Das Kölnische Stadtmuseum begeht 2013 seinen 125. Geburtstag. Es öffnete Anfang August 1888 seine Pforten und ist damit eines der ältesten historischen Museen Deutschlands – ein schöner Grund zum Feiern. In der Jubiläumsausstellung lässt das Museum seine Geschichte, die große Vielfalt seiner über 300.000 Exponate und die Geschichte Kölns Revue passieren. 125 Jahre – 125 Exponate: Aus jedem Jahr der Museumsgeschichte wird ein Exponat mit seiner eigenen Geschichte präsentiert, viele davon zum ersten Mal. Alle Materialien und Epochen werden dabei berücksichtigt – aber auch die Umstände der Anschaffung. Alles ist dabei: Bekanntes, bislang nie Gesehenes, sehr Kostbares und Unscheinbares, Verlorenes und in seiner Echtheit Umstrittenes. Ein erfrischender Blick hinter die Kulissen des Museums – und der Geschichte Kölns der letzten, sehr bewegten 125 Jahre.

... irdisches Brot und himmlische Speise ... (kleine KUBUS-Ausstellung)

Kabinett-Ausstellung zum Eucharistischen Kongress Köln

18. Mai bis 30. Juni 2013

Im Zeichen der Brot-Hostie verehrt die katholische Kirche die Gegenwart des auferstandenen Christus. Im Mittelalter gehörte Köln zu den ersten Städten, in denen der Leib Christi zum Fronleichnamsfest in einer Prozession durch die Stadt getragen wurde. Hierfür entstanden prächtige Monstranzen, von denen eine im Mittelpunkt der Ausstellung steht. Kölner Gemälde und Graphiken vom Mittelalter bis in die Neuzeit illustrieren die Verehrung der Eucharistie im Wandel der Zeiten. Im Zentrum der eucharistischen Frömmigkeit steht früher wie heute auch die Feier der Erstkommunion der Kinder.

KÖLN / NIL. Die abenteuerliche Orient-Expedition des Kölners Franz Christian Gau 1818-1820

9. März bis 26. Mai 2013

Heute nahezu vergessen, spielte der junge Kölner Architekt Franz Christian Gau (1790–1853) eine bedeutende Rolle im europäischen Kulturtransfer des 19. Jahrhunderts. Auf eigene Faust erkundete er Ägypten, Palästina und das bislang unbekannte Nubien, wohin die Franzosen nicht vorgedrungen waren. Er war der erste Europäer, der nicht nur in den großen Tempel von Abu Simbel vordrang, sondern den Bau auch exakt untersuchte. Nach seiner Rückkehr publizierte Gau in Paris sein Werk über Nubien auf Deutsch und Französisch – mit Humboldts „Reisewerk“ und Boisserées „Domwerk“ die letzte prächtige Kupferstich-Edition Europas. Die Ausstellung präsentiert die Geheimnisse des alten Ägypten und das Abenteuer seiner Entdeckung anhand von Gaus Zeichnungen und Aquarellen aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der Künste Wien und dem Martin von Wagner Museum Würzburg, den danach in Paris und Rom entstandenen Kupferstichen, den ältesten Fotografien der Bauwerke des Orients und selten gezeigten altägyptischen Exponaten.

BORDERLINES. Jasmina Metwaly: Video-Installation 2013

9. März bis 26. Mai 2013

Ergänzend zur Geschichte der Ägypten-Expedition Gaus blickt das Kölnische Stadtmuseum mit einer aktuellen Video-Installation der jungen ägyptischen Künstlerin Jasmina Metwaly vom Medienkollektiv Mosireen aus Kairo auf die heutige Situation und die aktuellen politischen Auseinandersetzungen in Ägypten. Jasmina Metwaly wurde 1982 in Warschau geboren. Sie ist teils in der polnischen Hauptstadt, teils in Kairo aufgewachsen, wo sie heute lebt. Metwaly studierte an der Kunstakademie in Poznan (Polen) und an der Byam Shaw School of Art in London.

Köln auf hoher See. Vom Kreuzer „Cöln“ bis zur Fregatte „Köln“

verlängert bis 17. März 2013

Der erste Kreuzer »Cöln« – 1909 vom Stapel gelaufen – war am 28. August 1914 von der englischen Flotte vor Helgoland versenkt worden. Nur der Heizer Adolf Neumann, ein Kölner, überlebte. Der nächste Kreuzer »Köln II« wurde 1919 zusammen mit der restlichen deutschen Flotte im Scapa Flow versenkt. Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrages durfte die »Köln III« 1928 nur ein Leichter Kreuzer sein. Sie wurde 1945 gesprengt. Auch die Bundesrepublik hatte schließlich wieder »Köln«-Schiffe: 1958–1982 das Geleitboot 55 (seit 1967: Fregatte) »Köln IV«, 1984–2012 die Fregatte FK 122 »Köln V«. Ihre Schiffsglocke wurde der namengebenden Stadt Köln als Dauerleihgabe übergeben und wird mit weiteren Erinnerungsstücken aus hundert Jahren „Cöln/Köln“ in einer kleinen Ausstellung präsentiert.

Elftausend Jungfrauen. Ralf König: Das Ursula-Projekt

13. Oktober 2012 bis 9. Februar 2013

Was passiert, wenn sich Deutschlands bekanntester Comic-Zeichner mit einer von Kölns bekanntesten Heiligenlegenden beschäftigt? Allzu fromm wird es dabei wohl kaum zugehen… Ralf König, geb. 1960 in Soest, studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie. Der feinsinnige Beobachter des Alltags und Chronist der Schwulenszene wurde einem großen Publikum bekannt durch seinen Comic „Der bewegte Mann“ – die 1994 in Köln verfilmte Geschichte fand ein Millionenpublikum. König wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Max und Moritz-Preis in Erlangen und mit europäischen Preisen in Lucca und Angoulême. Seine Bücher (Gesamtauflage fast 7 Millionen) sind in 15 Sprachen übersetzt. Vier seiner Comics wurden verfilmt, etliche als Puppenspiel oder Theaterstück aufgeführt. In den letzten Jahren setzt sich König kritisch mit der zunehmenden Aggressivität von Religionen und Kirchen auseinander – etwa als Zeichner für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Sein neuestes Werk erscheint zur Ausstellung: Ein Comic-Buch über die heilige Ursula – eine der Stadtpatroninnen Kölns. Ihre Legende von der Fahrt der elftausend frommen Jungfrauen den Rhein hinab und ihrem Martyrium unter den Hunnen vor den Toren Kölns hat seit dem Mittelalter Künstler zu Bildern und Bildgeschichten angeregt. Ralf König lebt seit über 20 Jahren in Köln. Seine Arbeiten wurden in Museen präsentiert: 2009 im Mittelrhein-Museum Koblenz und 2009/2010 in der Ludwig Galerie Oberhausen. Grund genug, ihm nun auch in Köln eine Ausstellung zu widmen – und dies auch noch mit einem Kölner Thema! Gleichzeitig präsentiert das Museum Ludwig eine große Ausstellung mit dem New Yorker Comic-Zeichner Art Spiegelman. Beides bietet Gelegenheit, sich in Köln kritisch, kontrovers oder auch unterhaltsam mit heutigen Tendenzen des Comics als Kunstform auseinanderzusetzen.

Ein bunter Traum: Kölns romanische Kirchen im Historismus

7. Juli bis 16. September 2012

Kölns romanische Kirchen: Nach dem Krieg wurden sie wieder aufgebaut mit nackten Wänden, „gereinigt“ vom Zierrat nachmittelalterlicher Epochen. Die Kunst des 19. Jahrhunderts galt als überholt, ja verachtenswert. Die Ausstellung zeigt die Kölner romanischen Kirchen so, wie sie heute kaum noch jemand kennt: Vor dem Zweiten Weltkrieg sah nämlich alles ganz anders aus: Was nach 1945 als Dekoration verspottet wurde, hatte einst als Revolution begonnen: In den 1820er Jahren erkannten die Kölner den Wert ihres mittelalterlichen „Schatzes“ und engagierten sich für Restaurierung und Neugestaltung. Um 1900 erstrahlten Kölns romanische Kirchen in nie geahntem Glanz, bedeckt mit Wandmalereien und Mosaiken, ausgestattet mit Skulpturen und Altären. Architekten wie Vincenz Statz, Maler wie August Essenwein, Edward von Steinle und Michael Welter und Bildhauer wie Richard Moest und Wilhelm Mengelberg machten aus den romanischen Kirchen prächtige Gesamtkunstwerke einer erneuerten katholischen Frömmigkeit. Was Bombenkrieg und Wiederaufbau davon übrig ließen, befindet sich heute meist in Abstellkammern, Pläne, Fotografien und Entwürfe in der Graphischen Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums und anderen Beständen. Dies wird hier erstmals präsentiert: Exponate einer bald aus der Mode gekommenen Pracht, aber auch der Blick über die Schultern der Künstler, mit Einblicken in Produktion, Finanzierung und Frömmigkeit im Umfeld dieser Erneuerungsbewegung, die die romanischen Kirchen zugleich rettet und in ihrem Aussehen verändert – bis der bunte Traum vom Mittelalter in der modernen Industrie- und Massengesellschaft zur Dekoration erstarret. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Förderverein Romanische Kirchen Köln e. V., der in der Reihe Colonia Romanica ein umfassendes zweibändiges Werk zu diesem bislang völlig vernachlässigtem Thema vorlegt – und ein Beitrag zum „Jahr der Architektur“ des MAKK.

Revolution! Dem Maler Wilhelm Kleinenbroich zum 200. Geburtstag

23. Juni bis 16. September 2012

Geboren 1812 im französischen Köln, aufgewachsen im preußischen Köln der Restauration, aktiv in der Revolution von 1848, in der inneren Emigration während der folgenden Reaktion, versöhnte er sich zuletzt mit seinem Heimatland und starb 1896 als angesehener Bürger des wilhelminischen Kaiserreichs: Der Maler Wilhelm Kleinenbroich war ein typischer Zeitgenosse des 19. Jahrhunderts. Die Malerei erlernte er bei Simon Meister, dann in Düsseldorf. In Köln engagierte er sich für die unteren sozialen Klassen, 1848 war er Gründungsmitglied des Kölner Arbeitervereins. Seine Sympathien gehörten den Revolutionären, auch wenn er Gewalt ablehnte. Nach der gescheiterten Revolution zog er sich zurück und lebte von Dekorations- und Porträtmalerei. In seiner Heimatstadt war er ein angesehener Künstler. Nach den siegreichen preußischen Kriegen und der deutschen Einheit 1871 söhnte er sich mit der preußischen Monarchie aus und entwarf sogar Dekorationen und Entwürfe für den Karneval mit entsprechenden Motiven. In dieser Retrospektive wird erstmals in einem Museum das gesamte Spektrum seines künstlerischen Schaffens präsentiert: Karnevalsdekorationen von 1835, Porträts aus Museums- und Privatbesitz, sozialkritische Bilder und Entwürfe für den Rosenmontagszug 1872. Im Mittelpunkt steht aus den Beständen des Kölnischen Stadtmuseums eine der seltenen erhaltenen schwarz-rot-goldnen Fahnen von 1848 mit Kleinenbroichs Grafiken und Aquarellen zur Revolution in Köln.

In den Trümmern von Köln

1. Juni bis 26. August 2012

70 Jahre nach dem 1000-Bomber-Angriff. Zeichnungen von Raffael Becker aus der zerstörten Stadt Vor 70 Jahren begannen mit dem 1000-Bomber-Angriff in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 die großen Luftangriffe auf Köln. Was die deutsche Luftwaffe im von Nazi-Deutschland entfesselten Krieg in Warschau, Rotterdam oder Coventry anrichtete, schlug nun auf deutsche Städte zurück. Bis 1945 fielen 1,5 Millionen Bomben auf Köln, insgesamt waren etwa 20.000 Opfer zu beklagen. Die Stadt war eine Trümmerwüste. Nach Kriegsende kehrten ab Sommer 1945 die Kölner zurück – auch Raffael Becker, der 2012 seinen 90. Geburtstag feiert. Als junger Grafiker baute er sich in den Trümmern seines Elternhauses in Sülz eine notdürftige Unterkunft. Hier entstanden 1945-1947 seine Bilder vom Leben in den Ruinen – Zeichnungen mit Bleistift und Tusche, teils farbig aquarelliert, doppelseitig auf „organisiertem“ Papier, versehen mit kölschen Kommentaren, Titeln oder Dialogen. Ob Not und Hunger, tägliche Mühsal, wiedererwachender Alltag, Schwarzmarkt, „Fringsen“, Umgang mit Besatzungstruppen oder einfach nur das Spiel der Kinder inmitten der zerstörten „Veedel“: Becker schaute den Kölnern auf’s ‚Maul’ – und tief in die Seele. Seine künstlerischen Momentaufnahmen, mal bedrückend, mal von rheinischem Witz, werden nun erstmals präsentiert: authentische Dokumente der Kölner Geschichte und Einblicke in eine Zeit, die scheinbar weit vergangen ist.

Zur Sache Schätzchen! Raritäten aus dem Depot

17. März bis 10. Juni 2012

Das 1888 gegründete Kölnische Stadtmuseum besitzt ca. 300.000 wichtige und bemerkenswerte Objekte zur Kunst und Kulturgeschichte von Stadt, Region und Land. Aber viele dieser Zeugen unserer Kultur sind seit Jahren „weggesperrt“. Die „Schatzkiste“ Depot mit fast 3900m² ist bis heute noch nie geöffnet worden. Jetzt werden diese herausragenden Schätze – oft als Schenkung von Kölner Bürgern ans Haus gekommen - einmal jährlich in einer Sonderausstellung präsentiert. Restauriert und unrestauriert zeigen sie in dieser Ausstellung aber auch den oft langen Prozess, bis sie als „Zeitzeuge“ museumswürdig „herausgeputzt“ sind. Deshalb wird der Besucher der Ausstellung zunächst von der spezifischen Atmosphäre eines Museumsdepots empfangen. Höhepunkt wird dann die museale Inszenierung des Objektes sein. Somit versteht sich diese Sonderausstellung auch als begleitende und vorbereitende Maßnahme hin zu einer Neuinszenierung des Kölnischen Stadtmuseums. .

drunter und drüber. Der Waidmarkt. Orte Kölner Geschichte

8. Oktober 2011 bis 18. Februar 2012

Eine Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums und des Römisch-Germanischen Museums Köln besteht aus Veedeln – auch solchen jenseits der 86 Verwaltungseinheiten. Urkölsch oder modern prägten und prägen sie das Alltagsleben. Einmal jährlich wird sich das Kölnische Stadtmuseum einem dieser „Kölner Orte“ widmen und seine Geschichte präsentieren. Den Auftakt macht der Waidmarkt. Bereits vor 2000 Jahren legten hier die Römer die Fernstraße an, die entlang des Rheins das Imperium mit der niedergermanischen Provinz im Norden verband. Vor dem Südtor der Colonia produzierten römische Handwerker Glas und Keramik. In spätrömischer Zeit gaben man die ungesicherte Vorstadt auf und zog sich hinter die festen Stadtmauern zurück. In den römischen Ruinen entstanden Friedhöfe. Erst im 11. Jahrhundert entwickelte sich um die von Erzbischof Anno II. gegründeten Kirchen St. Georg und St. Jakob ein neues Stadtviertel. Seinen Namen hat der Ort vom „Waid“, der hier gehandelt und entlang des Duffesbach weiterverarbeitet wurde: einer Pflanze zum Blaufärben von Textilien („Blaubach“). Der Kölner Weinhändler und Stadtchronist Hermann Weinsberg, dessen Vater noch dem Färberhandwerk nachging, blickte im 16. Jahrhundert aus seinem Stammhaus auf Kirchen und Markt. Der Waidmarkt war durch das Karmeliterkloster auch ein Ort der Bildung und Gelehrsamkeit, was seit dem 19. Jahrhundert an gleicher Stelle durch das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium fortgesetzt wird. Aus Kriegszerstörung und Wiederaufbau gingen die Neubauten des Gymnasiums und des ehemaligen Polizeipräsidiums hervor, dessen Beamte sich wohl nicht hätten träumen lassen, dass 1966 ihr eigener Regierungspräsident in der öffentlichen Toilettenanlage am Waidmarkt in einen „Sittenskandal“ verwickelt werden sollte. 2009 wurde der Waidmarkt einer internationalen Öffentlichkeit bekannt durch die Berichterstattung vom tragischen Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln. Heute ist das Viertel geprägt von einer baulichen Umgestaltung. Die wechselvolle und spannende Geschichte des Waidmarkts präsentieren das Kölnische Stadtmuseum und das Römisch-Germanische Museum gemeinsam mit zahlreichen, auch neuen Grabungsfunden, Objekten, Gemälden, Grafiken und historischen Dokumenten

Made in Cologne - Kölner Marken für die Welt

10. Juni bis 11. September 2011

Köln: das ist nicht nur die Stadt des Doms, des Karnevals und der Medien, sondern auch der Ort, an dem international bekannte Marken entwickelt, produziert und beworben werden. Einige davon gehören längst der Vergangenheit an und sind heute in Vergessenheit geraten. Viele behaupten sich heute noch auf dem Weltmarkt - wie etwa Ford, Kölnisch Wasser oder Stollwerck-Schokolade. Manche, wie die Zigarettenmarke Overstolz, waren einst Ikonen der Reklame der 1950er Jahre, andere wie afri-cola erlangten in den 1960er Jahren Kultstatus. Präsentiert werden typische Kölner Produkte, die Geschichte ihrer Firmen und die damit verbundenen Reklamekampagnen und historische Werbefilme, die den Namen Kölns einst in die Welt trugen. Die Sonderausstellung des Kölnischen Stadtmuseums in der Alten Wache oben und unten findet in Kooperation mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsarchiv statt.

Rolly Brings – Mein Köln.

14. April bis 8. Mai 2011

coLOGneBUCH II zeigt eine etwas andere Buchvorstellung. Der Kölner Poet und Musiker Rolly Brings, Jahrgang 1943, und der Fotograf Michael Maye, geboren 1965 in Köln, wagen mit dieser Ausstellung eine etwas andere „Buchvorstellung“: Ausgewählte Texte von Rolly Brings aus den Jahren von 1974 bis 1990 treffen auf Fotografien von Michael Maye aus den Jahren 2008 bis 2010. Das „coLOGneBuch II“ zeigt damit fruchtbare Beziehungen zwischen Fotos und Texten, wie die Auswahl der 25 Texte und der dazugehörigen 25 Fotografien der Ausstellung sichtbar macht. Die Texte – so Rolly Brings – „sind Momentaufnahmen und Zwischenbilanzen meines fast lebenslangen Dialoges mit meiner Stadt, ihrer Geschichte, ihrem öffentlich präsentierten Selbstverständnis und ihren Bewohnern. Dieser Dialog schließt Disharmonien nicht aus.“ Zusammen sind Fotos und Texte ein intensiver Kölsch-Cocktail, der mal laut und mal leise und bestimmt nicht immer nur heiter daher kommt. Rolly Brings ist ein „Stadtschreiber“ der seit frühester Kindheit „Feldforschung“ betrieben hat. Familie und Freundschaften sind ihm einerseits unendlicher Nährboden, andererseits ist er ein streunender Einzelgänger mit dem Prädikat unabhängig, unangepasst und ohne Kompromisse. Rolly Brings erzählt Geschichten, die gleichzeitig eine spannende Quelle für Historiker werden. Dem Fotografen Michael Maye gelingen Aufnahmen mit teils überraschenden Perspektiven, die die Wanderung von Brings durch Köln behutsam weiter erzählen. Philosophie und Religion sind zentrale Themen im Buch und der Ausstellung; der Besucher wird überrascht von vielem Unbekannten in der Stadt. Das Buch zur Ausstellung ist an der Museumskasse zum Preis von 15 Euro erhältlich.

Köln und seine Fotobücher

26. März bis 8. Mai 2011

Forschung und Sammler haben seit einigen Jahren entdeckt, dass eine Vielzahl der von Sammlern und Museen gesammelten Photographien ursprünglich für Publikationen unterschiedlicher Art angefertigt worden sind. So ist das Fotobuch inzwischen Forschungs- und Ausstellungsthema geworden. In Köln erschien 1853 das erste deutsche mit Photographien illustrierte Buch, das sich mit den Fenstern des Kölner Domes beschäftigte. Mit unterschiedlichsten Kölner Themen haben sich seitdem oft bedeutende Photographen wie August Sander, Hugo Schmölz, Werner Mantz, Hermann Claasen oder Chargesheimer in etwa 500 Publikationen beschäftigt. Der ehemalige Direktor des Kölnischen Stadtmuseums Dr. Werner Schäfke hat sich lange mit diesem Thema beschäftigt und den Katalog erarbeitet. In der Ausstellung werden Photographien und zugehörige Bücher aus dem Bestand des Museums gezeigt.

Der kolossale Geselle. Ansichten des Kölner Doms vor 1842

10. Dezember 2010 bis 5. März 2011

Noch bevor der Dom Ende des 19. Jahrhunderts seine Türme erhielt. war er das Kölner Identitätssymbol auf Darstellungen der Stadt – der hohe gotische Chor und der Torso des Domturms mit Kran ragten weit sichtbar auf dem Domhügel über die Stadt hinaus. Das Kölnische Stadtmuseum besitzt den größten Bestand an frühen Dom-Ansichten bis zum Weiterbau 1842. Der Bestand wurde jetzt wissenschaftlich bearbeitet und wird in einem Bestandskatalog vorgestellt. Das ist Anlass, sich des Doms ohne Türme im Rahmen einer Ausstellung anzunehmen. Neben einer Auswahl an Originalen aus der Graphischen Sammlung werden Gemälde, Domsouvenirs und anderes gezeigt. Endpunkt ist die Grundsteinlegung zum Weiterbau 1842.

Köln 13 Uhr 58. Geborgene Schätze aus dem Historischen Archiv

3. Oktober bis 21. November 2010

Eine Ausstellung des Historischen Archivs in Zusammenarbeit mit dem Kölnischen Stadtmuseum Der Titel der neuesten Ausstellung des Historische Archivs, die im Kölnischen Stadtmuseum zu sehen ist, nimmt Bezug auf die Katastrophe vom 3. März 2009: Um 13 Uhr 58 stürzten das Archivgebäude und zwei benachbarte Wohnhäuser ein. Zwei Menschen verloren ihr Leben, 36 Kölnerinnen und Kölner ihre Wohnung. In der Schau können sich die Besucherinnen und Besucher ein anschauliches Bild vom Umfang des Verlustes und von den bereits ergriffenen Vorkehrungen zur Rettung und Restaurierung der Bestände machen: eine Arbeit, die noch viele Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Die Ausstellung vermittelt auch eine Vorstellung von der Vielfalt, der Bedeutung und der Schönheit der Kulturschätze, die es zu retten gilt. „Köln 13 Uhr 58. Geborgene Schätze aus dem Historischen Archiv“ präsentiert einen chronologischen Überblick über alle Arten der Bestände, die das Historische Archiv der Stadt Köln aufbewahrt. Sie bietet mit etwa 100 Exponaten einen breiten Querschnitt sowohl zeitlich vom Mittelalter bis in die jüngste Zeit, als auch im Hinblick auf die Schadensbilder nach dem Einsturz – von beinahe unversehrt geborgenen Objekten bis hin zu den schwerstgeschädigten Stücken. Gleichzeitig macht die Schau deutlich, mit welch hohem Aufwand die Wiederherstellung der Bestände des bedeutendsten europäischen Kommunalarchivs nördlich der Alpen verbunden ist. Die Präsentation soll gleichzeitig Mut machen: Sie demonstriert eindrucksvoll, welche Rettungschancen das Archivgut in der Hand leistungsfähiger Restauratorinnen und Restauratoren hat. Sie versteht sich als Aufbruchssignal für das neu zu errichtende „Bürgerarchiv“ und dient nicht zuletzt der Ansprache weiterer Unterstützerinnen und Unterstützer, Spenderinnen und Sponsoren, die in den nächsten Jahrzehnten dringend benötigt werden. In den Monaten nach dem Einsturz bargen fast 2000 Einsatzkräfte der Kölner Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und anderer Hilfsorganisationen sowie 1.800 freiwillige Helferinnen und Helfer rund 85 Prozent der Schätze aus den Trümmern – allerdings in sehr unterschiedlichem Erhaltungszustand. Sie wurden grob gereinigt, in die Gefriertrocknung gegeben und auf 19 „Asylarchive“ in ganz Deutschland verteilt. Ein kleiner, aber sehr anschaulicher Teil dieser geborgenen Objekte war vom 5. März bis zum 11. April 2010 im Berliner Martin-Gropius-Bau unter dem Titel „Köln in Berlin: Nach dem Einsturz: Das Historische Archiv“ zu sehen. Diese Ausstellung machte einer breiten Öffentlichkeit bewusst, dass es sich bei den zerstörten und beschädigten Archivbeständen um Kulturschätze von nationaler und internationaler Bedeutung handelt. Sie löste eine große Welle der Solidarität und auch der finanziellen Hilfe für Köln aus, die mittlerweile in die Gründung der Stiftung „Stadtgedächtnis“ gemündet ist. Die Stadt Köln versteht die Ausstellung „Köln 13 Uhr 58. Geborgene Schätze aus dem Historischen Archiv“ im Kölnischen Stadtmuseum auch als Geste des Dankes an ihre Bürgerinnen und Bürger, an die unzähligen Menschen, die nach der Katastrophe selbstlos und tatkräftig bei Bergung, Erstversorgung oder auch mit Spenden geholfen haben.

Von Marlar und der Schönen Marie. 150 Jahre Kölner Zoo

29. Mai bis 29. August 2010

Am 22. Juli 1860 eröffnet, gehört der Kölner Zoo seit 150 Jahren für die Kölner Bevölkerung zum städtischen ‚Inventar’. Der drittälteste Zoo Deutschlands entstand auf Initiative von Oberlehrer Caspar Garthe als Aktiengesellschaft, die ein Grundstück in Riehl, nördlich von Köln, erwarb. Die Bauten wurden bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts in exotischen Stilen errichtet und stehen, soweit noch vorhanden, unter Denkmalschutz. Mehrfach erfuhr das Gelände des Zoologischen Gartens Erweiterungen. Heute ist es etwa 20 Hektar groß. Der erste Elefant zog 1865 ein, 1872 folgte mit der Schönen Marie das erste Nashorn. Mit dem heute noch bestehenden Seelöwenbecken entstand 1887 ein neues Prunkstück. Noch kurz vor dem Ersten Weltkrieg bot der Pavianfelsen eine neue Art der Tierpräsentation. 1971 eröffnete das Aquarium. Nach dem Elefantenpark, den mit 20.000 Quadratmetern größten und modernsten nördlich der Alpen, in dem 2006 mit Marlar das erste Elefantenkalb zur Welt kam, wird im Sommer 2010 mit dem Hippodom eine weitere Attraktion öffnen. Seit seiner Gründung wandelte sich der Zoo von einer Schausammlung exotischer Tiere zu einer Einrichtung, die versucht, Tiere artgerecht zu halten. Darüber hinaus spielt der Kölner Zoo eine wichtige Rolle in Zuchtprogrammen zur Arterhaltung. Die Ausstellung stellt die Geschichte des Zoos, seine Architektur und die Entwicklung seiner Tierhaltung bis heute mit Erinnerungsstücken, Graphiken und Fotografien dar. Mein schönstes Bild vom Kölner Zoo: Parallel zur Zoo-Ausstellung werden im Erdgeschoss der Alten Wache die 30 Preisträger eines Fotowettbewerbs in Zusammenarbeit mit der Kölnischen Rundschau vorgestellt.

Karneval instandbesetzt? Politik, Protest, Provokation und Persiflage – 25 Jahre Stunksitzung

verlängert bis 25. April 2010

Anfang der 1980er Jahre stieß der Sitzungskarneval mit seinen erstarrten Formen und prunkvollem Gehabe vor allem bei jüngeren Kölnern und Kölnerinnen auf Desinteresse und führte zur Abkehr vom traditionellen Brauchtum. Unter dem Motto „Karneval instandbesetzt" wurde 1984 als Experiment einer Studentengruppe die Stunksitzung ins Leben gerufen. Mit großem Erfolg kombinierten sie Aufklärung und Anarchie und unterfüttern seither karnevalistische Formen mit kabarettistischem Potential. Zugespitzte Kommentare zum Stadtgeschehen, selbstkritische Seitenhiebe auf Angehörige pädagogischer Berufe, die gleichberechtigte Rolle der Musik in den Sitzungen, die katholische Kirche als Hauptzielscheibe, aber auch die Persiflage karnevalistischer Elemente, vom Funkentanz bis zum Zugkommentar, vom Kneipenkarneval bis zum vielfach variierten Auftritt des Dreigestirns, sind noch im 25. Jahr seit Sitzungsgründung Garanten für ungebrochene Attraktivität. Ein Phänomen, dem es sich nachzugehen lohnt. In Zusammenarbeit mit »Arge KulturIdee«

August Sander - Köln wie es war

28. November 2009 bis 7. Februar 2010

Als die Stadt Köln 1953 von August Sander (1876–1964) dessen Mappenwerk „Köln wie es war“ erwarb, existierte das alte Köln nur noch im Gedächtnis der Überlebenden. Sander hatte nach dem Ersten Weltkrieg damit begonnen, das Bild der Stadt Köln photographisch festzuhalten. Datierungen erschienen ihm nebensächlich, seine Bilder zeigen keine Zeitbezogenheit. Wie in seinem Porträtwerk „Menschen des 20. Jahrhunderts“ strebte August Sander ein tatsächliches Porträt einer Stadt an. Der Zweite Weltkrieg setzte diesem Unternehmen ein Ende. Zwischen 1946 und 1952 stellte der Kölner Photograph, der aus dem Siegerland stammte, in 16 Mappen 408 Bilder zusammen. Die Ausstellung wird eine Auswahl daraus zeigen, ergänzt durch weitere Sander-Photographien aus dem Bestand des Museums.

Eusebius Wirdeier - Köln wie es ist

21. November 2009 bis 7. Februar 2010

Die Fotoarbeit „Köln wie es ist“ des Kölner Fotografen Eusebius Wirdeier, der im April 2010 sechzig Jahre wird, zeigt acht Jahre Kölner Kultur- und Baugeschichte in vierzig Ansichten des ehemaligen Kunsthallen-Areals. Die schwarzweißen Großformataufnahmen, die seit dem 30. Oktober 2002 bis heute vom Kunsthaus Lempertz aus aufgenommen wurden, reichen vom Abriss der Josef-Haubrich-Kunsthalle und des Kölnischen Kunstvereins, über Entstehen und Bestehen des „Kölner Lochs“, seine Begrünung und bis zur Bebauung ab 2005 zunächst mit der Tiefgarage, später dem Aufbau des Kulturzentrums nach dem Entwurf von Schneider + Sendelbach. Die Aufnahmen 39 und 40 werden im Dezember 2009 und Januar 2010 entstehen und in die Ausstellung eingebracht. Während der Ausstellung erscheinen eine Fotoedition, ein Daumenkino und ein Katalogbuch.

Heimatkunde

22. August bis 07. November 2009

Koken Nomura – Wim Cox – Inge Habermann – Katrin Föhr
Die vier Fotografen leben und arbeiten seit Jahren in der Rheinmetropole. Sie sind alle Heimatkundler mit eigenem, starken Charakter. Hier lebt Köln: sentimental – offen – nachdenklich und auch ... schön! Die Kölnische Galerie präsentiert 24 Jahre nach der ersten Galerie-Ausstellung Arbeiten der vier Künstler zum Thema „Stadtliebe".

Renate Friedländer - Zwiesprache und Metamorphosen

13. Juni bis 2. August 2009

Als Museumspädagogin hat Renate Friedländer (Jg. 1929) in ihrer langjährigen Tätigkeit beim Kölner Museumsdienst bei vielen Menschen Freude und Verständnis für die Kunst wecken können. Ihre Jugend in Berlin war zunächst künstlerisch geprägt von der Farbigkeit der Waldorf-Pädagogik. Ihre Beobachtungsgabe hat Friedländer nach der Emigration nach England ab 1947 in der akademischen Ausbildung an der Kunstakademie Birmingham ab 1947 geschult. Später entdeckte sie durch ihren Lehrer, den deutschen Expressionisten Friedrich Könekamp (1897–1977), die Landschaften in Wales. Mit den aquarellierten Stillleben von Objekten und Pflanzen hat sie zur reinen Farbigkeit und der geschlossenen Form gefunden. Einen Höhepunkt ihres Schaffens stellen die Porträtzeichnungen ihrer Eltern aus deren letzten Lebensjahren dar.

Jupp Lückeroth. Ein Kölner Maler des Informel

6. Juni bis 2. August 2009

Der Maler Jupp Lückeroth gilt als einer der führenden Vertreter des Informel im Rheinland. Bereits im Jahr 2000 zeigte die Kölnische Galerie eine Auswahl seiner Arbeiten. Diese Gemälde sind nun mit wenigen Ausnahmen dem Stadtmuseum geschenkt worden. Das Stadtmuseum präsentiert die Schenkung in einer Ausstellung, um Jupp Lückeroths Rolle in der Kölner Kunstgeschichte der Nachkriegszeit festzuhalten.

750 Jahre Kölner Stapelrecht. 1259–2009. Handel und Märkte

28. Mai bis 6. September 2009

Am 7. Mai 1259 verbriefte der Kölner Erzbischof und Stadtherr Konrad von Hochstaden (1238–1261) seiner Stadt das Stapelrecht. Damit versuchte er – vergebens –, die aufstrebende Kaufmanns- und Handwerkerschaft gegen die herrschenden sechzehn Familien, die „Geschlechter“, auf seine Seite zu ziehen, um die größte Stadt nördlich der Alpen wieder ganz unter seine Kontrolle zu bringen.
Das Kölner Stapelprivileg besagte, dass kein Kaufmann aus dem Osten mit seinen Waren über Köln ziehen, kein Kaufmann aus dem Westen über Rodenkirchen hinaus und keiner vom Oberrhein weiter als Riehl ziehen durfte. Jeder fremde Kaufmann musste also in Köln Halt machen und seine Waren den Kölner Großhändlern anbieten, denn Gästeverkauf und Detailhandel waren streng verboten. Dies verschaffte den Kölner Händlern über Jahrhunderte enorme Vorteile.
Allerdings wurde mit der schriftlichen Fixierung des Stapelrechts einer ohnehin gängigen Praxis Rechnung getragen – vor Köln wird aus dem felsigen, engen Mittel- der breite, tiefe Niederrhein, was früher auch einen Wechsel der eingesetzten Schiffstypen nötig machte. Die kleinen, flachbödigen Oberländerschiffe, die flussabwärts die Fließgeschwindigkeit des Rheins nutzten und aufwärts getreidelt wurden, wurden durch größere Segelschiffe, deren am verbreitetstes die Kölner Aak war, getauscht. Hierzu mussten die Waren natürlich umgeladen werden. Zudem querten bei Köln die Handelsrouten zwischen dem Maasgebiet und dem Osten den Rhein.
Am 31. März 1831 bereitete die Mainzer Rheinschifffahrtsakte – „Die Übereinkunft unter den Uferstaaten des Rheins und auf die Schiffahrt des Flusses sich beziehende Ordnung“ – 600 Jahren mehr oder weniger erfolgreicher Kölner Wirtschaftspolitik ein Ende. Die seitdem garantierte freie Fahrt auf dem Rhein bedeutete das endgültige Aus für den Kölner Stapel, der allerdings schon seit der französischen Zeit zur Bedeutungslosigkeit herabgesunken war. Auf 12 Tafeln wird die Geschichte des Kölner Stapels vorgestellt und ergänzt informativ die Objekte in der Ständigen Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums.

Zu den Heiligen Drei Königen

4. April bis 17. Mai 2009

„Zu den Heiligen Drei Königen“ zogen seit 1164 Pilger aus ganz Europa. Seit dem 16. Jahrhundert erwarben sie als Ersatzreliquien „Angerührtzettel“, kleine Drucke mit Darstellungen der Anbetung der Heiligen Drei Könige auf Papier, manchmal sogar auf Seide, die mit den Reliquien in Berührung gebracht worden waren. Diese bewahrten den Pilger anschließend vor Reisegefahren und Beschwerden wie z.B. Kopfschmerzen. Als Schenkung konnte das Stadtmuseum eine der größten Sammlungen dieser „Angerührtzettel“ erwerben und zeigt eine Auswahl.

Gerd Baukhage und Freunde

28. März bis 17. Mai 2009

Buthe – Herkenrath – Höckelmann – Nierhoff – Polke – Salentin – Schultze
Kölns lebendige Kunstszene der siebziger und achtziger Jahre traf sich immer wieder einmal im Hause der Künstler Gerd Baukhage (1911–1998) und seiner Frau. Beide erwarben Werke der Zeitgenossen. Eine kleine Auswahl aus der Sammlung „Gerd und Maria Baukhage“ wird zusammen mit Werken von Gerd Baukhage selbst diesen Treffpunkt der Szene in Erinnerung rufen.

Die vergessenen Europäer. Kunst der Roma - Roma in der Kunst

5. Dezember 2008 bis 1. März 2009

in Zusammenarbeit mit ROM e. V.
Die Biennale in Venedig präsentierte 2007 erstmals Werke europäischer Roma-Künstler. Jetzt werden in Köln Arbeiten gezeigt, die damals auf der Biennale zu sehen waren. Ihnen werden Arbeiten von Kölner Künstlern zur Seite gestellt, die versucht haben, sich der Kultur und dem Leben der in Köln lebenden Roma künstlerisch zu nähern. Ergänzt wird die Schau durch durch eine Ausstellung von Kindern des Schul-Projektes „Amaro Kher“ und der Jugendkunstschule sowie zum Thema „Das populäre Zigeunerbild“.

Köln Postkolonial

verlängert bis 15. März 2009

in Zusammenarbeit mit dem Verein KopfWelten - gegen Rassismus und Intoleranz e.V. und Studierenden der Afrikanistik.
Die deutsche Kolonialvergangenheit ist in der Öffentlichkeit lange Zeit kaum präsent gewesen. Nach vorherrschender Einschätzung war sie kurz und unerheblich. Bislang wurde auch Kölns koloniale und neokoloniale Vergangenheit nicht aufgearbeitet. Dabei kann man von Köln – ehemals selbst eine „Colonia“ des römischen Reiches – als der „Kolonialmetropole des Westens“ sprechen, die in ihrem kolonialen Engagement Hamburg oder Berlin nicht nachstand. Köln ist heute eine internationale Stadt, in der Menschen vieler Nationen zusammenleben. Der Umgang mit dem „Fremden“ ist aber weiterhin geprägt von Bildern und Vorurteilen, die aus der Kolonialzeit stammen. „Köln Postkolonial“ widmet sich der Aufarbeitung dieser Vergangenheit und ihres Nachwirkens bis in die Gegenwart.

VostellKöln – Musealisierung und Happening

27. September bis 9. November 2008

Für das Kölnische Stadtmuseum ist die Kunst von Wolf Vostell (1932-1998) in zweifacher Hinsicht von großem Interesse. Zum einen hat man sich mit der Kölnischen Galerie seit 1985 das Ziel gesetzt, ein möglichst breites Spektrum von Kölner Künstlern präsentieren zu können. Zum anderen sind die Werke Vostells deutliche Statements zu der politischen und sozialen Situation, in der sie geschaffen wurden, und somit für ein historisches Museum von großer Relevanz. Insbesondere die sozialpolitischen, stadtplanerischen und verkehrspolitischen Zustände in Köln haben Wolf Vostell beschäftigt und zu Kunstwerken angeregt. Die Ausstellung in der Kölnischen Galerie des Kölnischen Stadtmuseums, zeigt Arbeiten und Dokumente Vostells zum Thema aus den eigenen Beständen, ergänzt durch private Leihgaben aus Kölner Besitz. Wolf Vostell lebte und arbeitete in Köln von 1959 bis 1971.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels e. V., Köln.

Robert Blum (1807-1848). Visionär, Demokrat, Revolutionär

2. August bis 14. September 2008

Die vom Bundesarchiv realisierte Ausstellung, ergänzt durch Leihgaben aus dem persönlichen Nachlass in Familienbesitz und graphische Blätter aus dem Bestand des Kölnischen Stadtmuseums, möchte die Erinnerung an den 1807 in Köln geborenen Blum wach halten und betont die historische Verpflichtung, die er hinterlassen hat. Sie zeichnet Blum als modernen, nationalen und zugleich europäischen Politiker, der seiner Zeit weit voraus war.
„Erschossen wie Robert Blum“ ist zu einem geflügelten Wort geworden, aber gemeinhin ist nur wenig mehr bekannt, wenn von Robert Blum, dem Wortführer der Linken in der Frankfurter Nationalversammlung von 1848, die Rede ist. Die Erinnerung an einen so herausragenden Repräsentanten der deutschen Demokratie- und Freiheitsgeschichte lediglich auf seinen Tod am 9. November 1848 in Wien durch standrechtliche Erschie-ßung als Märtyrer und Opfer zu reduzieren, wird seiner Person und bleibenden Leistung nicht gerecht und ist bei weitem nicht alles, was die Gegenwart und Zukunft über diesen Vorkämpfer der Freiheit und Rechtsstaatlichkeit wissen sollte.
Seine letzten Worte sind überliefert: „Ich sterbe für die Freiheit, möge das Vaterland meiner eingedenk sein.“ So starb am 9. November 1848, jenem schicksalsträchtigen Datum deutscher Geschichte, im Wiener Vorort Brigittenau der populärste Politiker seiner Zeit, Robert Blum, durch die Kugeln des Hinrichtungskommandos. Mit der Erschießung Blums starben alle Hoffnungen auf ein demokratisches, geeintes Deutschland, sie sollten erst 70 Jahre später, am 9. November 1918 wieder geboren werden. Das Vaterland hat ihm das Opfer nicht gedankt: Zwar blühte nach der entsetzlichen Mordtat für kurze Zeit ein regelrechter Kult um Blum. Er wurde als Märtyrer verehrt, ja zum Heiligen ver-klärt und war der beliebteste deutsche Politiker. Doch bald geriet Robert Blum, einer der wenigen herausragenden deutschen Demokraten, in Vergessenheit.

Sophia Simons / Anna Maysyuk. GEFLECHTE - СПЛЕТЕНИЯ. Ein Projekt von Igor Sacharow-Ross.

12. Juni bis 13. Juli 2008

Für die Kölnische Galerie im Kölnischen Stadtmuseum - Alte Wache, oben - entwickelte Igor Sacharow-Ross eine vollständig neue Werkfolge, die den Kontext und die architektonisch-technischen Gegebenheiten des Hauses einbezieht und nutzt.
Unter dem Titel „Geflechte“ entsteht eine vielschichtige Rauminszenierung, eine Versuchsanordnung, die Photographie, Film, Ton und sprachliche Bezüge zu einer geschlossenen Gesamtinstallation integriert. Der Künstler stellt einen Zyklus modularer Arbeiten vor. Jedes Werk und jede Ebene bestehen für sich, sind jedoch gleichzeitig Teil einer großen Einheit.
Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes wird das Einbeziehen von zwei jungen Fotografinnen, Anna Maysyuk aus St. Petersburg und Sophia Simons aus Köln sein. Das Projekt reflektiert die Verbindung verschiedener Orten, Welten und Kulturen, eine Verbindung, die auch Igor Sacharow-Ross als Wanderer zwischen zwei Welten schon geknüpft hat, als er ausgebürgert aus St. Petersburg (Leningrad) nach Deutschland kam. Ein Geflecht aus verschiedenen Zeiten, Menschen und Kulturen, das schon mit „Kölner Blockhaus“ im Jahre 2000 zum Ausdruck kam. Damals holte Igor Sacharow-Ross ein traditionelles udmurtisches Holzhaus aus dem Uralgebiet und baute es an die Simultanhalle in Köln. Zwei ganz unterschiedliche Welten kamen so zusammen, um eine neue Dritte zu erschaffen, die mehr ist, als die Summe ihrer Teile.
Igor Sacharow-Ross: „Die enge Verflechtung zwischen unseren Völkern, die Jahrhunderte selbstverständlich war, wurde in 20. Jahrhundert abgebrochen. Russland ist inzwischen durch die Osterweiterung der Europäischen Union ein direkter Nachbar und macht schon aufgrund seiner Komplexität die Wiederbelebung zwischen den Kulturbereichen dringlich.“
Das aktuelle Projekt „Geflechte“ ist ein synthetisches Werk von der Struktur her und erkundet in der Ausstellung die Möglichkeit, Zeit- und Informationswahrnehmung auf nicht-lineare Art zu betrachten. Es wird versucht, das Konzept der linearen Zeit aufzubrechen und dem Betrachter neue Wege zu eröffnen, wie man mit Erfahrung umgehen, wie man aufzeichnen und kommunizieren kann. Es zeigt darüber hinaus den Versuch ohne hierarchische Ordnung Disziplinen, Menschen und Orte miteinander zu verbinden und die begrenzte Perspektive des ich-zentrierten Künstlerindividuums als Mediator zu durchbrechen.
Die Ausstellung ist die Weiterführung des Projektes aus dem Jahr 2007 im A.S. Popov – Zentralmuseum für Kommunikation in St. Petersburg.
Gefördert mit Mitteln des Kulturamtes der Stadt Köln.

Kölnisches Stadtmuseum zu Gast in der Burg Linz: Rheinschifffahrt und Rheinromantik: Die Köln-Düsseldorfer

verlängert bis 31. Oktober 2009

Aus den reichen Beständen des Kölnischen Stadtmuseums, ergänzt um Leihgaben der Köln-Düsseldorfer, wird in der Burg Linz in zwei Ausstellungräumen ein Thema neu präsentiert, mit dem sich das Kölnische Stadtmuseum bereits mehrfach beschäftigt hat. In der neuen Präsentation stehen neben den historischen Aspekten der politischen Auseinandersetzungen um den Rhein seine wirtschaftliche Bedeutung in Vergangenheit und Gegenwart, seine touristische Bedeutung und damit verbunden die Geschichte der Köln-Düsseldorfer im Vordergrund.
Ziel ist, am touristisch erfolgreichen Ort, neue Besucher auch für das Kölnische Stadtmuseum selbst zu gewinnen.

Cornelia Geiecke - Köln ist ein Gefühl

5. März bis 25. Mai 2008

Eine neue Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum gibt Einblick in das vielfältige Formen- und Themenrepertoire der 1953 in Köln geborenen Fotografin Cornelia Geiecke. Im Vordergrund der Schau stehen Kölner Kultur und Mentalität in ihren vielfältigen Erscheinungsformen.
So präsentiert Geiecke Motive wie den Hauptbahnhof und den Dom zum einen in Schwarz-Weiß-Aufnahmen auf ihre Architektur und klare Formen reduziert. Zum anderen stellt sie die Kölner Wahrzeichen in der Ausstellung in expressiver Weise in ausdrucksstarken Farben auch durch malerisch anmutende Bearbeitung dar. Dieser Titel gebende Teil der Ausstellung ist Ausdruck Kölner Mentalität und Lebensfreude. Zahlreiche daraus entstandene Postkartenmotive erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit.
Die jetzt gezeigte Ausstellung mit 40 Arbeiten repräsentiert jedoch nur einen Teil des Themenspektrums der Fotografin. Bemerkenswert sind auch ihre in Zusammenhang mit dem 1997 erschienenen Buch „Lebendige Vergangenheit. Künstler, Kunstwerke, Kölner auf dem Friedhof Melaten“ entstandenen Bilder. Darüber hinaus erstreckt sich die Bandbreite ihres Schaffens von Stillleben über Landschaften bis hin zu Detailaufnahmen und verfremdeten, abstrakten Darstellungen, denen sie auf unverwechselbare Weise einen besonderen malerischen Ausdruck verleiht.

Ciro Pascale / Thomas Schriefers. Der Rhein ist die Mitte

27. Februar bis 18. Mai 2008

Die rasche Entwicklung des rechtsrheinischen Köln, bereits jetzt unübersehbar, wird das Kölner Stadtbild verändern – optisch und im Selbstbewusstsein seiner Bürger und Bürgerinnen. Diesem realen und emotionalen Vorgang spüren Ciro Pascale und Thomas Schriefers mit ihren Arbeiten nach. Ciro Pascale fotografierte Orte und Bauten in Köln, an denen sich Veränderungen abzeichnen. Thomas Schriefers überarbeitete einen weiteren Abzug der Aufnahmen, teils als Collage, teils malerisch, um den Blick für die Entwicklung zu schärfen, aber auch Möglichkeiten sichtbar zu machen – ein Beitrag zur Diskussion um die Zukunftsplanung für Köln.

Pop am Rhein - Strömungen in Musik, Film, Kunst und Clubkultur

13. Dezember 2007 bis 17. Februar 2008

Die Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum widmet sich dem Thema des popkulturellen Aufbruchs in den Bereichen Musik, bildender und angewandter Kunst, Werbung und Medien. Seit Ende der 1960er Jahre setzten Bands wie Can aus Köln oder Kraftwerk aus Düsseldorf internationale Maßstäbe, die bis heute musikhistorische Gültigkeit besitzen. In Düsseldorf entstand mit dem „Creamcheese“, das von Künstlern wie Ferdinand Kriwet, Guenther Uecker, Heinz Mack u..a. gestaltet wurde, 1967 Deutschlands erste Multimediadiskothek, ein Meilenstein der Clubkultur. Der „Ratinger Hof“ war Ende der 1970er als Zentrum deutscher Punkkultur auf’s Engste mit der neuen Malerszene der Düsseldorfer Akademie verbunden. Charles Wilp hatte wesentlichen Einfluss auf den Werbefilm und Heinz Edelmann wurde mit dem Beatles-Film „Yellow Submarine“ international bekannt. In Köln entstanden 1966 mit der Zeitung „Sounds“ und 1980 mit „Spex“ die wegweisenden Popdiskursblätter ihrer Zeit, organisierte der Journalist Rolf Ulrich Kaiser die ersten bedeutenden Festivals und gründete Labels, die sich auf die aufkeimende deutsche Popszene fokussierten. Die Erfahrungen aus dem veränderten Umgang mit gesellschaftlichem und kulturellem Zeichenmaterial flossen auch in die Kunst ein: Die Düsseldorfer Jungen Wilden und die Kölner Künstler der Mülheimer Freiheit malten unbekümmerte, bunte und witzige Bilder. Seit Mitte der 1990er entwickelte sich am Rhein eine neue, vielgestaltige Szene elektronischer Musik, u. a. mit Musikern wie der Elektro-Pop-Gruppe Mouse on Mars. Nicht zu vergessen: Wer über populäre Kultur im Rheinland spricht, darf auch deren Club-Culture nicht vergessen, denn Clubs sind u. a. Orte der Inszenierung von Pop-Stilen, der Erprobung und Ikonisierung von Pop-Musik und Pop-Leben.

Gerda Laufenberg. Kölner Blätter. Das graphische Werk

verlängert bis 25. November 2007

Gerda Laufenberg, erfolgreiche Kölner Malerin, hat mit ihren detailreichen und humorvollen graphischen Arbeiten zu einer Vielzahl Kölner Themen ein begeistertes Publikum gefunden. Anlässlich einer Buchpublikation zeigt das Kölnische Stadtmuseum, das bereits eine Vielzahl ihrer Arbeiten besitzt, eine kleine Auswahl.

Busy Girl - Barbie macht Karriere

1. September bis 28. Oktober 2007

Barbie wird bald 50 und ist erfolgreicher denn je. Wie kaum ein anderes Spielzeug ist die Barbiepuppe seit ihrem Erscheinen auf dem Markt im Jahre 1959 immer Kontroversen ausgesetzt gewesen. Für viele verkörpert sie den Inbegriff des blonden Dummchens oder doch zumindest ein überholtes Frauenbild. Barbie als Rollenspielzeug und als Identifikationshilfe für Millionen von Kindern und heranwachsender Mädchen anzusehen, fällt ihren Gegnern schwer. Warum aber ist sie mit einem Jahresumsatz von 3,6 Milliarden US-Dollar das meist verkaufte Spielzeug aller Zeiten? Die Ausstellung verfolgt den Weg Barbies seit den 1950er Jahren. Sie zeigt Barbie als Vorbild und Zeugin der rasanten beruflichen Entwicklung der Frau in den letzten 40 Jahren: Aus der Modedesignerin ist die Astronautin geworden. Zeitzeugnisse belegen, dass dieses "Spielzeug" ein perfekter Spiegel der jeweiligen Epoche ist.
Auch wenn die Barbie-Sammlerinnen und -Sammler auf ihre Kosten kommen, richtet sich die Ausstellung in besonderem Maße an Jugendliche, die am Beispiel Barbies die beliebtesten Berufsfelder und ihre Klischees kennenlernen. Verantwortlich für Konzept und Präsentation sind Karin Schrey und Bettina Dorfmann, die diese Wanderausstellung realisieren. Bettina Dorfmann ist Barbie-Kennerin und besitzt die größte Barbie-Sammlung weltweit. Karin Schrey ist freie Journalistin und Autorin diverser Sach- und kunstpädagogischer Kinderbücher.
Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiges Begleitbuch von Karin Schrey und Bettina Dorfmann im Arachne-Verlag, Gelsenkirchen (100 Seiten, 400 Abb., 19 ,80 €).

„Zugabe!“

23. Juni bis 11. August 2007

Unter dem Titel zugabe erschaffen zur Zeit 17 Kunsthandwerker und -handwerkerinnen (Susanne Keens, Christian Heyden, Enno Jäkel, Annette Kreutter und Martina Kuth, Cordula Rössler, Rupert Franzen, Petra Walk, Stephan Aißlinger, Walter Bruno Brix, Luitgard Korte, Isolde B. Glenz, Livia Wachsmuth, Bettina Koll, Brigitte Köppel und Michael Krings, Heidi Philipp) der Gruppe AKK Angewandte Kunst Köln jeweils eine "Ergänzung" eines Denkmals in der Kölner Innenstadt. Sie nehmen Bezug auf historische bzw. aktuelle Stadtgeschichte. Ergänzt werden Denkmäler, Skulpturen, Brunnen, Plätze und Gebäude innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer und begrenzt vom Lauf des Rheins.
Die Künstler sind nicht an ihr Gewerk gebunden, Experimente ausdrücklich erwünscht. Die zugabe findet unter freiem Himmel statt, ist direkt am Objekt der Wahl angebracht und geht eine physische Ergänzung mit ihm ein.
Diese Ergänzungen sind Unikate: Schmuckstücke; Keramiken, Textilien, Steinobjekte oder Objekte anderer Materialien. Sie können eine neue Auseinandersetzung des Betrachters mit der äußeren Form, der historischen und gegenwärtigen Umgebung, der Bedeutung oder Symbolkraft der Denkmäler in Gang setzen. Den teilnehmenden Künstlern und Künstlerinnen eröffnet die Auseinandersetzung mit dem Ort der zugabe kritische, schöpferische Perspektiven, die die eigene Arbeit auf hohem Niveau anspornen. Zu öffentlichem Raum zu arbeiten – und dabei nicht an sein eigenes Gewerk gebunden zu sein – heißt, seine geschichtlichen, technischen und sonstigen Kenntnisse zu erweitern, um so konsequent durchgearbeitete Ergebnisse zu erzielen. Das Projekt wird von dem Kölner Fotografen Frank Krumbach begleitet, der vor Ort Objekt und zugabe fotografiert. Das Kölnische Stadtmuseum zeigt die Ausstellung zugabe in einer eigens dafür konzipierten Architektur mit besonderer Gewichtung der großformatigen Fotoarbeiten. Zur Finissage der Ausstellung am 12. August werden die Arbeiten noch einmal an Ort und Stelle installiert und von den betreffenden Künstlern und Künstlerinnen vorgestellt. Geplant sind für diesen Tag Führungen zu den jeweiligen Denkmälern usw.

Collectionieren – Restaurieren – Gotisieren. Der Bildschnitzer Richard Moest (1841–1906). Zum 100. Todestag

26. Mai bis 19. August 2007

Erstmals wird der Sammler, Restaurator und Bildschnitzer Richard Moest als eigenständige Handwerker- und Künstlerpersönlichkeit in den Blickpunkt gerückt. Moest lebte in Köln, zuletzt in der Richmodstraße, und führte hier einen großen Werkstattbetrieb mit zeitweise bis zu 30 Mitarbeitern. Die wichtigsten Kunden der Moest’schen neugotischen Schnitzarbeiten waren Kirchen in Köln und dem Rheinland. Die Ausstellung beleuchtet exemplarisch alle Bereiche seiner Tätigkeit anhand von einzelnen Objekten: das Sammeln, der renovative und restaurative Umgang mit den alten figürlichen und ornamentalen Schnitzwerken sowie das Umsetzen der zusammengetragenen Vorbilder in gotisierende eigene Bildwerke.

HA Schult: Autodom

16. März bis 15. April 2007

Vor der Versteigerung im Herbst in New York wird HA Schults AUTODOM noch einmal im Kölnischen Stadtmuseum gezeigt.

Heinz Kroh - Lebensbilder

10. März bis 13. Mai 2007

Der Kölner Maler, Zeichner und Radierer Heinz Kroh (1881–1972) studierte nach autodidaktischen Anfängen an den Akademien in Düsseldorf und München. Er widmete sich in seinen Bildern vorzugsweise dem Volksleben, hauptsächlich in Köln, aber auch in Paris und andernorts. Die Ausstellung gibt einen Überblick über seine wichtigsten Schaffensperioden. Gezeigt werden 27 Ölbilder sowie Aquarelle, Pastelle, zahlreiche Kreidezeichnungen und Skizzenbücher aus Museumsbesitz und als Leihgabe der Tochter, Hella Kroh.

Magie der Zahl - Egon Carl Nicolaus

16. Dezember 2006 bis 25. Februar 2007

Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Egon Karl Nicolaus-Stiftung, Köln gibt die Kölnische Galerie des Kölnischen Stadtmuseums einen Einblick in das Werk des 1988 verstorbenen Künstlers, der in Köln und Paris gearbeitet hat. In der weitaus größten Phase seines Schaffens, fast 25 Jahre lang, war die Zahl der bestimmende Gegenstand in den Bildern von Egon Karl Nicolaus. Es war nicht die Zahl in ihrer mathematischen Funktion sondern ihre Verwendung als Form oder Zeichen, als selbständiges Bildmotiv, als kompositorisches Baugerüst.
Nicolaus war Schüler von Arnold Fiedler an der Landeskunsthochschule am Lerchenfeld, später von Willi Baumeister in Stuttgart. Mitte der 50er Jahre arbeitete er zunächst streng kronstruktivistisch und in Anlehnung an die De-Stijl-Kunst Piet Mondrians. Nach zweijährigem Aufenthalt in Worpswede übersiedelte Nicolaus 1958 nach Paris. Beeinflusst vom abstraktem Expressionismus, Informel und Tachismus entstehen nun lebhafte, gestisch gemalte Improvisationen mit starker rhythmischer Bewegtheit. 1963-65 entwickeln sich erste Zahlen in den informellen Kompositionen. 1988 stirbt Nicolaus in Köln, wo er seit 1976 ein zweites Atelier besaß. Vor genau 10 Jahren wurde in Köln die Egon Karl Nicolaus-Stiftung gegründet, die neben der Förderung junger Künstler in Köln sich für den Nachlass des Werkes engagiert.

Ulrich Schweizer. Kölner Zeichnungen 1999-2006

8. Dezember 2006 bis 25. Februar 2007

Der 1935 in Würzburg geborene Architekt Ulrich Schweizer leitete 28 Jahre das Hochbauamt der Stadt Köln. In dieser Zeit konnte er die Entwicklung der Stadt ab 1970 miterleben und mitgestalten. Unter der Regie des Hochbauamtes wurden die städtischen Bauten mit architektonischem Anspruch erstellt, wie z. B. die Museumsbauten mit Philharmonie zwischen Dom und Rhein. In der Bauunterhaltung wurden die historischen, städtischen Bauten in Abstimmung mit dem Konservator sorgfältig gepflegt, andere im Krieg zerstörte wieder aufgebaut. Die gelungene Generalinstandsetzung des Gürzenich war die letzte große Bauaufgabe in seiner Amtszeit. Als Ulrich Schweizer 1998 mit 63 Jahren in den Ruhestand ging, nahm er sich vor, in Köln und im Umkreis von 100 km Motive für Zeichnungen zu suchen – Bauten eingebunden in "Stadtlandschaften". Vom Rheinauhafen sind ihm Zeichnungen gelungen, die nunmehr auch dokumentarischen Charakter haben. Im Kölnischen Stadtmuseum wird eine Auswahl von 53 seiner zwischen 1999 und 2006 entstandenen "Kölner Zeichnungen" ausgestellt, die auch bei Sammlern sehr beliebt sind.

Vom Sockel geholt. Ratsturmskulpturen von Nahem besehen

25. August bis 22. Oktober 2006

Vor zehn Jahren hat die Sanierung des im Krieg schwer zerstörten Ratsturms ihren Abschluss gefunden. Zuletzt wurden in Anlehnung an das mittelalterliche Figurenprogramm 124 Skulpturen aufgestellt, die Persönlichkeiten der Kölner Stadtgeschichte darstellten. Fünf stammten aus dem 19. Jahrhundert, 119 hatten 57 Bildhauer neu geschaffen. Die Kosten von rund 10.000 Euro pro Figur trugen in bürgerschaftlichem Engagement Privatleute, Firmen und Vereine.
Um die aus Weiberner Tuffstein geschlagenen Skulpturen dauerhaft haltbar zu machen, unterzog man sie einer Acrylharzvolltränkung. Leider erwies sich das als großer Fehler. Nach einem schweren Unwetter im Jahr 2003 wurden erste Risse an den Figuren entdeckt. Der mit der Untersuchung beauftragte Restaurator Thomas Lehmkuhl stellte als-bald fest, dass nahezu alle neuen Skulpturen mehr oder weniger geschädigt waren und vom Sockel zu stürzen drohten. Ende vergangenen Jahres holte die Stadtverwaltung die Figuren vom Sockel. Sie wird neue Exemplare aus einem sehr widerstandsfähigen fran-zösischen Kalkstein anfertigen und auf dem Ratsturm aufstellen lassen. Zur Finanzierung sind rund 1,5 Millionen Euro eingeplant. Derzeit führt die Stadt Köln Gespräche mit den damaligen Sponsoren und Bildhauern.
Anhand von elf ausgewählten Skulpturen mit den unterschiedlichsten Schadensbildern können sich die Besucher selbst ein Bild vom Zustand der Figuren machen.

Minsche wie mir - Darf ich vorstellen: Porträts aus Bethlehem und Köln

verlängert bis 10. September 2006

Seit nunmehr zehn Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Köln und Bethlehem, die bislang erste und leider bis heute noch einzige Partnerschaft zwischen einer deutschen und einer palästinensischen Kommune. Die Kölner Fotografin Christel Plöthner – Bethlehem braucht Brücken, keine Mauern – weiß aus eigener Erfahrung, dass trotz bestehender offizieller Partnerschaft Menschen nur Freundschaften schließen und gemeinsam Probleme lösen, wenn sie sich zuvor kennengelernt haben, miteinander vertraut wurden.
Mit ihrer Ausstellung "Minsche wie mir" und dem gleichnamigen Begleitbuch hat Christel Plöthner in Kooperation mit dem Städtepartnerschaftsverein Köln - Bethlehem die Funktion einer engagierten Gastgeberin übernommen: "Darf ich vorstellen, Victor aus Bethlehem und Fritz aus Köln".
Mehr als 70 Mal erleben die Ausstellungsbesucher solche Vorstellungen: Frauen und Männer, Alte und Junge, Moslems und Christen, Prominente und Lück wie Du und ich, alle irgendwie über staatliche, kulturelle, religöse Grenzen hinweg miteinander verbunden.
"Manchmal ist die Verbindung offensichtlich, manchmal versteckt, manchmal voll Überraschung, ein anderes Mal nur stimmig, aber immer spannend und fotografisch eindrucksvoll", kommentierte Norbert Burger, Kölns Altoberbürgermeister und Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins, bei der Sichtung der Schwarz-Weiß-Porträts.
Jubiläums-Ausstellung und Fotoband sind freundliche Einladungen, sich von Köln auf den beschwerlichen Weg nach Bethlehem zu machen. Und dieser Weg fängt - wie jeder andere auch - mit einem ersten Schritt an, z.B. mit einem Besuch im Kölnischen Stadtmuseum

Circus Roncalli. Zwischen gestern und morgen

8. April bis 14. Mai 2006

Der Circus Roncalli präsentiert zu seinem 30-jährigen Bestehen auf dem Neumarkt ab dem 8. April ein Jubiläumsprogramm ganz nach dem Motto: “Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag…" Parallel dazu zeigt das Kölnische Stadtmuseum in seiner Alten Wache eine Sonderausstellung über die Zirkuslegende. Roncalli-Direktor Bernhard Paul öffnet dafür seinen reichhaltigen Fundus. Neben historischen Plakaten sind auch ausgewählte Stücke zur Geschichte des renommierten Zirkus zu sehen. In der Ausstellung werden “30 Jahre Träumen, Staunen und Lachen” für Jung und Alt lebendig.

Macht und Ritual. Photographien von Bernd Arnold

4. März bis 2. April 2006

Seit Jahren beschäftigt sich Bernd Arnold mit Macht und den Ritualen gesellschaftlicher Inszenierungen. Themen waren die katholischen Rituale in Köln, die Inszenierungen des demokratischen Wahlkampfes zur Findung des Kanzlers bzw. der Kanzlerin, die zauberhafte Welt des Eros, die Gipfel der Weltwirtschaft und das Innenleben der Fernsehwelt mit der Frage: Ist die Erde eine Mattscheibe? Gemeinsam ist den Geschichten ihre Verbundenheit zur metaphysischen Ebene der Macht: dem Glauben. Hierarchien und Zusammenhalt innerhalb bestehender gesellschaftsrelevanter Gruppierungen werden durch das existentielle Bedürfnis nach „Glauben“ immer wieder gefestigt und neu bestimmt.
Aus dem Zyklus „Macht und Ritual“, 1986-2004: „Zu sagen, die klassische, die analoge Fotografie registriere die Oberfläche einer sichtbaren Welt mit staunenswerter Präzision, ist physikalisch sicher richtig. Markiert aber wohl kaum die Grenzen einer Kamerakunst, deren Anspruch darin besteht, sozusagen „hinter die Kulissen“ zu blicken. Genau dies ist das Anliegen des Kölner Fotografen Bernd Arnold, der sich besonders jener Bereiche annimmt, wo das bewusste Schauspiel, das dezidierte Auffahren einer Maske gewissermaßen zur „Conditio sine qua non“ gehört. Galt sein anfängliches Interesse den Riten und Ritualen der katholischen Kirche, so hat Arnold seinen Radius zurück auf die Bereiche Politik und Medien erweitert und in Gestalt einer ebenso intelligenten wie atmosphärisch dichten Schwarzweißphotographie gezeigt, wie kritischer Dokumentarismus heute aussehen könnte.“ Michael Koetzle (im Rahmen seiner kuratierten Ausstellung „24x36“)

Köln von seiner schönsten Seite. Das Kölner Stadtpanorama in der Druckgraphik

16. Dezember 2005 bis 19. Februar 2006

Keine Stadt in Europa kann auf eine vergleichbare Darstellung ihres Panoramas zurückblicken wie Köln. In Holzschnitten, Kupferstichen, Stahlstichen und Lithographien zeigen sich über fünf Jahrhunderte hinweg Entwicklungen des Stadtbildes ebenso wie Veränderungen der Sehweisen.

August Reichensperger. Koblenz - Köln - Europa

10. Dezember 2005 bis 19. Februar 2006

August Reichensperger (1808–1895) zählte zu den einflussreichsten Rheinländern des 19. Jahrhunderts – als Jurist, Publizist, Kunstkenner und katholischer Politiker. Von Koblenz aus rief er zur Vollendung des Kölner Doms aus, von Köln aus warb er europaweit für die Neugotik, als Reichstagsabgeordneter und Gründer der Zentrumspartei wirkte er in Berlin. In der gemeinsam mit dem Mittelrhein-Museum Koblenz erarbeiteten Schau werden Objekte zu Reichenspergers Leben und Wirken sowie zu seinen Aktivitäten in Zusammenhang mit dem Weiterbau des Kölner Doms und des Neubaus von St. Mauritius gezeigt.

KrankGesund - 2000 Jahre Krankheit und Gesundheit in Köln

27. August bis 6. November 2005

Anlass für die erstmalige Präsentation eines medizinhistorischen Themas der Kölner Stadtgeschichte sind zwei Jubiläen: 200 Jahre städtische Kliniken und 100 Jahre Gesundheitsamt. Was brauchte der Mensch zum gesunden Leben und welche Unterstützung bot das kommunale Gesundheitswesen? Wer übernahm Verantwortung für die medizinische Versorgung? Diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Gesundheit und städtische Lebensverhältnisse widmet sich die Ausstellung.

Stollwerck / Bollwerk / Dollwerk. 25 Jahre Stollwerck-Besetzung. Fotografien von Annette Frick und Eusebius Wirdeier 1980 – 1987

verlängert bis 10. Juli 2005

Am 20. Mai 1980 wurde nach einer Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses, in der sich dieser für die Niederlegung der Stollwerck-Gebäude in der Kölner Südstadt aussprach, das Stollwerck-Gelände besetzt. Ein Begriff wurde „das Stollwerck“ wegen seiner enormen kulturellen Ausstrahlung. In den sechs Wochen der Besetzung schlug hier das künstlerische Herz der Stadt mit internationaler Ausstrahlung. Fotografien von Annette Frick und Eusebius Wirdeier erinnern an einen Glanzpunkt der jüngsten Stadtgeschichte.

Heinzelmännchen

20. November 2004 bis 27. Februar 2005

"Wie war zu Cölln es doch vordem...." Wer kennt es nicht, das heiter-melancholische Gedicht von August Kopisch, das über Wohl und Wehe der Beziehung von den Kölnern und Kölnerinnen zu ihren Heinzelmännchen berichtet.
Die Ausstellung, um Leihgaben aus privatem und öffentlichem Besitz bereichert, zeigt von belgischen Schlümpfen, irischen Leprechauns, über Mainzel- und Meissen-Männchen eine Vielzahl von Wichteln und Zwergen. Etliche Buchausgaben, Graphiken und andere Objekte zum Thema der hilfreichen Hausgeister runden das facettenreiche Bild dieser urkölschen Sage ab.

Stille Welten. Spuren alter Industriekultur. Photographien von Rainer Gaertner

14. August bis 3. Oktober 2004

Rainer Gaertner gehört zu den führenden Architektur-Photographen der Gegenwart. Seine spektakulären Aufnahmen moderner und historischer Bauwerke erregen international Aufsehen. Mit höchster technischer Perfektion und einzigartigem gestalterischen Können schafft Gaertner Bilder, die unabhängig von ihrem Inhalt für sich selbst genommen vollendete Kunstwerke sind. Seine großformatigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen verfallener Industrieanlagen sind Zeugnisse einer vergangenen Zeit.

Kölsche Kneipen. Sammlung Heinrich Becker

1. Juli bis 19. September 2004

Wer einmal in Köln, der Bierstadt am Rhein war, kennt und schätzt sie – die Tempel des hellen, obergärigen Kölsch-Bieres. Es sind die urgemütlichen Brauhäuser, wo der „Köbes“, der schlagfertige Brauhauskellner und Zeremonienmeister, im „Kranz“ die „Stangen“ mit schäumendem Gerstensaft an die weißgescheuerten Brauhaustische bringt.
Die Ausstellung zeigt alte Innenansichten der größtenteils im letzten Krieg zerstörten Brauhäuser. Die stimmungsvollen Brauhaus-Postkarten aus der Vorkriegszeit sind Teil der Sammlung Heinrich Becker, welche diese Zeugnisse „Kölner Brauhauskultur“ dokumentiert. Hinzu kommen entsprechende Außenansichten und Objekte.
Hier findet man klangvolle Kölner Brauhaus-Namen wie „In der Gaffel“, „Sion“, „Cöllner Hofbräu Pet. Jos. Früh“, „Päffgen“, „Em Kölsche Boor“ oder „Zur Malzmühle“ ebenso wie verschwundene Namen wie „Hahnen-Bräu“, Heinzelmännchen-Bräu“, „Im Marienbildchen“, „Zum Prinz Eugen“, „Zur Zweipann“ oder „Im Salzrümpfchen“. Zum Glück finden sich auch heute noch in Köln Beispiele für diese Brauhauskultur. Die Ausstellung gewährt einen Blick in eine Welt, die zeitweilig unterbrochen, heute wieder in voller Blüte steht.

H.A.Schult. Die Welt zu Gast beim Flügelauto

9. Juni bis 25 Juli 2004

Zwei der exponiertesten Objekte Kölner Kunst treffen im Kölnischen Stadtmuseum aufeinander: „Der Goldene Vogel“, 1989 im Rahmen des Aktionszyklus „Fetisch Auto“ entstanden, und die „Weltkugel mit Mensch“ aus dem Aktionszyklus „Rheingeist“ 1996.
Das Flügelauto stand zunächst auf dem Turm des Stapelhauses am Rheinufer. 1991 zog es um auf den Turm des Kölnischen Stadtmuseums, wo es bis heute thront und ein Wahrzeichen der Stadt wurde. Die Weltkugel leuchtete ursprünglich auf dem Pylon der Severinsbrücke. 2000 wanderte sie 800 Meter rheinabwärts auf die Hauptverwaltung der DEVK an der Zoobrücke.
Flügelauto und Weltkugel sind aus dem Stadtbild Kölns nicht mehr wegzudenken und werben für die kulturelle Weltläufigkeit und Toleranz der Stadt. Das Kölnische Stadtmuseum präsentiert beide Objekte in einer Ausstellung mit Fotos von Thomas Hoepker, Helga Pisters, Martin Classen, Claudia und Christian Dalchow.
Die Kunst von HA Schult ist der Stadt Köln eng verbunden. So sind seine frühen Auftritte in den Galerien Ingo Kümmel und Rudolf Zwirner, in der Kunsthalle und im Museum Ludwig unvergessen. Das Kölnische Stadtmuseum und das Museum Ludwig besitzen herausragende Werke des Künstlers aus dieser Zeit.
1939 in Parchim geboren, wuchs HA Schult in den Trümmern von Berlin auf und studierte von 1958 bis 1961 an der Düsseldorfer Kunstakademie. In den 60ern führte er die Begriffe „Macher“, „Biokinetik“ und „Unwelt“ in die Kunst ein. Seitdem stellt er die soziale Fauna von Städten und Landschaften in den Mittelpunkt seines Schaffens.

Kölner Mo(nu)mente. Denkmäler aus preußischer Zeit

27. März bis 13. Juni 2004

Bevor Köln 1815 an Preußen fiel, war die Denkmal-Landschaft der Stadt dünn besiedelt. Mit den Preußen kam auch der Denkmalkult nach Köln. Besonders nach der Reichsgründung 1871 setzte ein regelrechter Denkmalboom ein. Von den frühesten Grabdenkmälern auf dem Melaten-Friedhof bis zu dem 1911 enthüllten Reiterstandbild Kaiser Wilhelms II. auf der Hohenzollernbrücke wurden zahlreiche Mitbürger und Regenten, die der sagenumwobenen Stadtgeschichte, der katholischen Religiosität oder der preußisch-kölnischen Gegenwart entstammten, auf den Sockel gehoben. Das Denkmalsetzen wurde bei den Kölnern wohl nicht zuletzt deshalb so beliebt, weil es ihnen die Möglichkeit eröffnete, die künstlerische Gestaltung ihrer Stadt selbst in die Hand zu nehmen. Außerdem war das Engagement in den Denkmalkomitees sowohl bei den Mitbürgern als auch bei der staatlichen Obrigkeit prestigeträchtig: Die Denkmalsetzer selbst gewannen an Bedeutung, wurden gar durch Orden und Titel ausgezeichnet. Zudem konnten sie durch die Betätigung in den Denkmalkomitees und durch die Errichtung eines Denkmals Politik machen – eine Chance zu bürgerlicher Meinungsäußerung, die im Kaiserreich sonst nur sehr begrenzt möglich war. Den Prozess der Denkmalsetzung und die äußere Form der Monumente nutzte man, um gesellschaftliche Ideale und politische Ziele zu verbreiten. Die Debatten in den Denkmalkomitees spielten dabei eine ebenso große Rolle wie die Feierlichkeiten anlässlich von Grundsteinlegungen und Enthüllungen sowie der spätere Umgang mit den Monumenten als Teil des Stadtbilds, von der Inszenierung über die Verehrung bis hin zur Zerstörung. Zahllose Denkmalkomitees buhlten gleichzeitig um die Gunst des Publikums und konkurrierten darin, der wohlhabenden Bevölkerung das Geld aus der Tasche zu ziehen, denn die meisten Denkmalprojekte waren auf öffentliche Spendensammlungen angewiesen. Der Einblick in die Kölner Denkmal-Landschaft der Preußenzeit eröffnet ein Panorama aus Politik, Kunst und Klüngel. Anhand von Modellen, Grafiken, Entwurfszeichnungen, historischen Fotografien und Postkarten, aber auch von Überresten der oft kriegszerstörten Monumente, wird mit den Denkmalsetzungen auch eine Epoche der Kölner Stadtgeschichte lebendig. Die Ausstellung zeigt, dass die Denkmalkunst in jener Zeit vor allem deshalb einen solchen Boom erlebte, weil die Monumente zu Propagandainstrumenten von unterschiedlichen sozialen Gruppen wurden.

Lust auf Bier (Sammlung H. Becker)

20. März bis 31. Mai 2004

In mehr als 100 farbigen Beispielen aus den Jahren 1885 bis 1970 zeigt die Ausstellung große Plakatkunst für eines der ältesten Kulturgetränke, das sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil des täglichen Bedarfs entwickelte. Das Bierbrauen war Jahrhunderte lang eine schwierige Kunst, da das Produkt leicht verderblich war. Verkauft wurde es nur, so lange der genießbare Vorrat reichte. Die große Wende brachte das 19. Jahrhundert. Mit Hilfe der Wissenschaft wurde das Bier zu einem kontrollierbaren, haltbaren und jederzeit verfügbaren Getränk. Wie alle anderen sich industriell entwickelnden Gewerbezweige mussten sich auch die Brauereien auf dem Markt behaupten. Dem Plakat fiel, begünstigt durch die Fortschritte in der Drucktechnik, die Rolle zu, Identifikation zu gewährleisten und Kunden zu gewinnen. Mit den ausgestellten historischen Plakaten der Sammlung Heinrich Becker kann sich der Betrachter auf eine Zeitreise begeben. Sie beginnt im Stil erzählerisch. malerisch oder illustrativ-beschaulich, integriert den ornamentreichen Jugendstil und wird immer großzügiger im Sinne des schnelleren Erfassens der Werbebotschaft. Die Plakate, darunter Werke bekannter Künstler, stammen aus ganz Westeuropa. Es sind begeisternde Bilder der Lebens- und Genussfreude. Die Plakate zeigen Orte, an denen gebraut wird, und das Produkt „Bier“ in all seinen geschmacklichen und regionalen Varianten. Das Gestaltungsspektrum reicht von der sachlichen Wiedergabe des Markenbildes und -namens über Bildmetaphern für Wappen, Brauer- oder Biernamen bis hin zu amüsanten Szenarien. Und immer wieder finden sich die Konsumenten und Konsumentinnen selbst auf den Plakaten – viel zitiere Akteure, die für das köstliche Getränk in Szene gesetzt werden. Seit über 15 Jahren wird eine Auswahl der Sammlung Heinrich Becker, der größten Sammlung historischer Bierplakate, auf der ganzen Welt gezeigt. Zur Ausstellung existieren eine Publikation sowie attraktive Plakatreproduktionen und Postkarten mit Plakatmotiven.

Siglinde Kallnbach 11x11 und die KG Alt-Kölln vun 1883 e.V.

23. Januar bis 18. Februar 2004

Informationen unter www.a.performancelife.com

Querblick - Kölner Galerien stellen aus

6. bis 19. Oktober 2003

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr findet auch 2003 wieder die Ausstellung „Querblick“ in der Kölnischen Galerie statt: In erneuter Kooperation mit der Interessengemeinschaft Kölner Galerien e.V wird ein vielfältiger Überblick über die aktuellen Trends in der Kölner Galerienszene geboten. Die teilnehmende Galerien zeigen jeweils zwei bis drei Künstler aus ihrem Programm und präsentieren Werke aus den letzten Jahren. Wie im Vorjahr werden rund 30 Galerien mit über 100 Arbeiten vertreten sein. Die Vielfalt des künstlerischen Angebots, das einem offenen Auswahlprinzip unterliegt, reicht von Malerei, Skulptur, Fotografie, Zeichnung, Objekte bis zu Glaskunst – die heterogenen Exponate gehen dabei spannungsreiche Korrespondenzen ein. Die Ausstellung, die Traditionsgalerien mit Newcomern und Produzentengalerien verbindet, stellt komprimiert die Vielfältigkeit der Kölner Kunstszene dar und dokumentiert damit die herausragende Stellung von Künstlern und Galerien im Kulturleben der Stadt Köln.

Kölner Maße und Gewichte

8. April bis 28. September 2003

Köln ist seit altersher ein bedeutender Umschlagplatz von Waren aus aller Welt. Seit 1259 musste jeder Kaufmann, der Köln passierte, hier seine Waren stapeln und zum Verkauf anbieten. Dafür wurden die Waren neu bemessen und abgewogen, denn es gab bis zur französischen Revolution keine überall gültigen Maße oder Gewichte. Für die Abwicklung der Handelsgeschäfte waren exakt geeichte Messgeräte nötig. Die dazu benützten Urmaße und Muttergewichte wurden in der Eichkammer des Rathauses verwahrt und bilden einen Urbestand der Sammlungen des Kölnischen Stadtmuseums. Gezeigt werden auch in Köln verwendete französische und preußische Maße und Gewichte, darunter ein „Urmeter“.

Otto-Motor - gestern, heute, morgen. In Zusammenarbeit mit Ford-Werke AG

11. März bis 4. Mai 2003

Von Köln aus begann im 19. Jahrhundert die Motorisierung der Welt. Am 9. Mai 1876 gelang Nikolaus August Otto das Funktionieren des von ihm erfundenen Viertakt-Verbrennungsmotors, der heute als „Otto-Motor“ Millionen PKW antreibt. Viele davon wurden und werden von Ford hergestellt. Mit Motoren und Motorteilen, Fotos und Schautafeln werden die Geschichte des Automobilbaus in Köln – besonders der hier seit 1930 ansässigen Ford-Werke – und die Funktionsweise des Otto-Motors ebenso nahe gebracht wie Aspekte des Umweltschutzes und Zukunftsmodelle der Motorentechnik.

Josef Šnobl: Karnevals

16. November 2002 bis 2. März 2003

Schwarzweiß-Fotografien zum Karneval in Köln, Venedig und anderswo in Europa.

Der Kommunistenprozess zu Köln 1852

5. Oktober bis 10. November 2002

1848 entschlossen sich Mitglieder des „Bundes der Kommunisten“, aus dem Exil nach Deutschland und insbesondere Köln zurückzukehren, da Köln zu dieser Zeit ein Zentrum der Revolution war. Nach dem Scheitern der Revolution konnten sie nur noch im Geheimen agieren. 1850 wurden die führenden Köpfe verhaftet, weil man ihnen ein Staatskomplott unterstellte. 1852 wurde ihnen in Köln der Prozess gemacht. Beweise wurden gefälscht, Richter manipuliert, die Geschworenen eingeschüchtert. Trotzdem ließ sich die Umsturz-These nicht aufrecht erhalten, übrig blieben der Vorwurf antifeudalistischer Propaganda und Haftstrafen bis zu sechs Jahren. Der Prozess war das Ende des Bundes. Mit Graphiken, Porträts und Archivalien erinnert die Ausstellung an eine unrühmliche Episode der Preußenzeit.

Andreas Gottschalck (1815-1849) - Arzt und Revolutionär

5. bis 29. September 2002

200 Jahre Hänneschen-Theater

09. Juli bis 13. Oktober 2002

Anknüpfend an die große Präsentation vom 8. Dezember bis 3. Februar in der Josef-Haubrich-Kunst-halle – Auftaktveranstaltung zu den Feierlichkeiten des 200-jährigen Hänneschen-Jubiläums – widmet sich das Kölnische Stadtmuseum, nunmehr in kleineren Sequenzen im eigenen Hause, der Geschichte dieses ältesten deutschen Stockpuppentheaters.

Köln - der romantische Blick

22. Juni bis 1. September 2002

Das Kölner Stadtpanorama präsentiert sich im 19. Jahrhundert zwischen Traum und Dokumentation. Hatten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts nahezu alle Köln-Panoramen den Blick von Deutz aus gezeigt, so bevorzugte man anschließend die Ansicht von Süden, mit dem Bayenturm im Vor-dergrund. Typisch bleibt aber weiterhin der unvoll-endete Dom mit dem charakteristischen Domkran. Trotzdem ändert sich das Stadtbild, die Industriali-sierung und das damit einhergehende Stadt-wachstum sind nicht mehr zu übersehen.

Mobil in Köln

Bewegte Geschichte(n)

16. März - 02. Juni 2002

Die Kölner Verkehrsbetriebe sind ein Stück täglicher Realität. 230 Millionen mal im Jahr werden heute in Köln Bahnen und Busse benutzt. Angefangen hat es vor 125 Jahren mit der Pferdebahn. Anlässlich dieses Jubiläums findet im Kölnischen Stadtmuseum eine Ausstellung statt, in der die Geschichte der Verkehrsbetriebe und die Wechselwirkung zur Stadtgeschichte nachgezeichnet wird.

Wurden die Pferdebahnstrecken noch von Privatgesellschaften gebaut und betrieben, so erkannte die Stadt Köln schließlich, dass sich auch öffentliche Verkehrsmittel als Instrument der Stadtentwicklung eignen. Um die Jahrhundertwende wurde die Straßenbahn von der Stadt übernommen und auf elektrischen Betrieb umgestellt. Außerdem nahm die Stadt vorausschauend den Bau von Vorortbahnen in die Hand. Damit bereiteten sie vor allem im Rechtsrheinischen die Ausdehnung des Siedlungsgebiets vor.

Mit Originalobjekten, Modellen und Bildern wird hier ein Stück Verkehrsgeschichte, die immer auch Stadtgeschichte war, wieder zum Leben erweckt.
Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation, Führungen können über den Museumsdienst der Stadt Köln gebucht werden.

Rheinreise 2002

200 Jahre Romantik am Rhein

9. März - 1. Dezember 2002

Unter dem Motto "200 Jahre Romantik am Rhein“ präsentieren sieben Museen entlang des Rheins, von Köln bis Bingen, die Geschichte der touristischen Nutzung und Vermarktung dieser romantischen Strecke. Aus diesem Anlass erweitert das Kölnische Stadtmuseum seine Abteilung "Rhein-romantik", in der man neben einem originalen KD-Steuerrad unter anderem Schiffsmodelle, Rheinansichten und Rhein-Kitsch findet.

Heike Mutter

Paralleluniversen

Raffael Becker

11. Januar bis 24. Februar 2002

Bildung stiften: 200 Jahre Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds

18. November bis 26. August 2001

Elisabeth Marx, Zeichnungen, Objekte

27. Oktober bis 30. Dezember 2001

Eusebius Wirdeier: "Die Wunderkammer der Agnes Bosen – eine Inventur"

Photographie

29. September bis 18. November 2001

Franz Raveaux (1810-1851)

14. September bis 16. Oktober 2001

World Press Foto

5. bis 23. September 2001

Kesher – 5. Internationales Künstler Plein-air

8. Juli bis 30. August 2001

Ulla Horky – Retrospektive

Bilder, Plastiken, Installationen 1970-2000

17. März bis 17. Juni 2001

Es betrifft Dich! Demokratie schützen –

Gegen Extremismus in Deutschland

8. bis 30. Dezember 2000

Hans Salentin zum 74. Geburtstag –

Gemälde, Skulpturen, Reliefs

29. September bis 12. November 2000

Peter H. Fürst

40 Jahre Dessous-Photographie

23. September bis 19. November 2000

Internetpräsentation gefördert von NETCOLOGNE

Eva Ohlow

Arbeiten aus Gummi

20. Juni bis 10. September 2000

Jiri Valenta

3. Juni bis 3. September 2000

Clemens August und seine Epoche

Eine Ausstellung des Rheinischen Landesmuseums Bonn und des Kölnischen Stadtmuseums im Schloß Augustusburg Brühl

13. Mai bis 1. Oktober 2000

Franziska Becker – Karikaturen

Coole Zeiten – Köln und über Köln hinaus

5. Mai bis 11. Juni 2000

Jupp Lückeroth –

Ein Kölner Maler des Informel

25. März bis 21. Mai 2000

Barocke Frömmigkeit –

Kölner Flugblätter des 17. und 18. Jahrhundert aus den Beständen des Museums

14. März bis 24. April 2000

vita judaica

in der Kreissparkasse Köln

14. März bis 31. März 2000

Wie Zeit vergeht ...

111 Jahre Historisches Museum der Stadt Köln

27. November 1999 bis 27. Februar 2000

Das Rheinische Landesmuseum Bonn zu Gast:

Zum 100. Geburtstag von Hermann Claasen

24. September bis 14. November 1999

Maiteks Köln

10. August bis 12. September 1999

Aufstand des Gewissens – Widerstand in der Wehrmacht

In Zusammenarbeit mit dem militärhistorischen Institut, Potsdam

4. August bis 27. August 1999

Der Lauf des Rheins

8. Juni bis 25. Juli 1999

Menschen wie Du und Ich

Bettina Flitner, Doris Frohnapfel, Tanya Ury, Mona Yahia

14. April bis 24. Mai 1999

Vernichtungskrieg

Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944

4. April bis 24. Mai 1999

Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum / NS-Dokumentationszentrum

Post für Köln - Aus fünf Jahrhunderten Postgeschichte

6. März bis 2. Mai 1999

Theo Lambertin: "Are you colognesome tonight?"

23. Januar bis 14. März 1999

Heinz Ruland

16. Januar bis 14. März 1999

HansaART - Victoria Hall

10. Dezember 1998 bis 10. Januar 1999

Birgit Kahle

28. November 1998 bis 10. Januar 1999

Zwischen Leben und Tod - Veranstaltung zum Totensonntag

18. bis 22. November 1998

Tremezza von Brentano: MedienLeben

14. November 1998 bis 10. Januar 1999

Kölnische Galerie der Wünsche

19. September bis 8. November 1998

Blühende Gelehrsamkeit

14. September bis 15. November 1998

Brigitte Wiegmann - Aus den sieben Tagen

Aquarelle zur Musik von Markus Stockhausen

14. Juli bis 13. September 1998

Deutsche Jüdische Soldaten

3. Juli bis 9. August 1998

"Ökologie findet Stadt"

(Stadtökologie: Beispiel Köln)

12. Mai bis 5. Juli 1998

Süßes Rheinland.

Zur Kulturgeschichte des Zuckers

8. Mai bis 23. August 1998

Helmut Holger. In Köln entstandene Photographien

3. April bis 3. Mai 1998

Buja Bingemer. Gemälde

7. März bis 26. April 1998

Csaba Peter Rakoczy - 100 Jahre Schweigen

Kölner Klosterleben früher und heute

4. März - 29. März 1998

175 Jahre ... und immer wieder Karneval

9. Dezember 1997 bis 15. März 1998

Horst Tress

9. November - 30. November 1997

Balouri

1. November - 16. November 1997

Adochi. Neue Bilder

11. Oktober - 16. November 1997

"Leben und Leben lassen"

29 Portraits von 173 Nationen

27. September - 2. November 1997

11 Jahre Banane. Thomas Baumgärtel

6. September - 5. Oktober 1997

R.U.D.E.R.

30. Juli bis 20. September 1997

Caspar-Benedikt Beckenkamp. Suchaufruf

17. Mai - 20. Juli 1997

Renate Göbel

13. Mai - 6. Juni 1997

Inge Prokot - Opfer und Täter

22. März - 11. Mai 1997

Annette Frick - Tabuzonen

15. März - 4. Mai 1997

Egon Karl Nicolaus - Zahl, Farbe Zeit

1. Februar - 9. März 1997

Rainer Gross - Taktgefühl

25. Januar bis 9. März 1997

Manfred M. Ott - Mythos, Spiel und Technik Skulpturen von 1991-1996

25. Januar bis 9. März 1997

600 Jahre Verbundbrief. Köln in guter Verfassung?

bis 29. Dezember 1996

Klaus Mischka - Kölner Heimathirsche

30. November 1996 - 12. Januar 1997

IMPRESSUM

Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © RBA Köln Ferner liegen einige Bildrechte bei der VG Bild-Kunst Bonn.

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