Vor ca. 20 Jahren begann Ingrid Kleinebrahm, parallel zur Leitung ihrer Galerie in Gerlingen bei Stuttgart, DIE SAMMLUNG KÜNSTLERINNEN aufzubauen, um das Leben und Werk bildender Künstlerinnen in Vergangenheit und Gegenwart (mit Schwerpunkt auf dem 20. und 21. Jahrhundert) zu dokumentieren und dem eher Verborgenen zu entreißen. Ingrid Kleinebrahm hat die von ihr initiierte und aufgebaute SAMMLUNG KÜNSTLERINNEN der Kunst- und Museumsbibliothek geschenkt, womit sie der Öffentlichkeit zugänglich wird. DIE SAMMLUNG KÜNSTLERINNEN ist eine einmalige Dokumentation zum Leben und Werk bildender Künstlerinnen.
Heute umfasst die SAMMLUNG ca. 7.200 Kataloge, Bücher, Broschüren, ca. 800 Plakate, Videos, CDs und Kassetten. Hinzu kommen annähernd 100 Ordner mit Presseartikeln, Schriftstücken und sonstigen Informationen zu Künstlerinnen und 11 Karteikästen mit Einladungs- und Postkarten von Künstlerinnen.
Recherche
Die Sammlerin
Stifter
Verzeichnis der STIFTER (Nachweis aller Stifter von Publikationen für DIE SAMMLUNG KÜNSTLERINNEN)
Einzelne Künstlerinnen
Insgesamt mehr als 100 Regalmeter Materialien zu bildenden Künstlerinnen. Alle diese Bücher, Kataloge, Plakate etc. werden nach und nach in den Bestand der Kunst- und Museumsbibliothek Köln eingearbeitet und stehen für die öffentliche Nutzung in den Lesesälen der Kunst- und Museumsbibliothek bereit. Falls einige der im Bestandsverzeichnis angegebenen Materialien noch nicht im Bibliothekskatalog nachgewiesen sein sollten, wenden Sie sich bitte an die Information im Lesesaal. Dann befindet sich dieses Buch, dieser Katalog noch im Geschäftsgang und wird für Sie herausgesucht.
Neben den Beständen selbst liegt ein besonderer Wert dieser Sammlung in ihrer Auswertung durch Ingrid Kleinebrahm. Denn Ingrid Kleinebrahm hat in diesen Auswertungen nicht nur die monographischen Kataloge und Bücher zu Künstlerinnen erfasst, sondern auch die Künstlerinnen, die in Sammelpublikationen erwähnt werden.
So ist ein einmaliger Nachweis von über 56.780 bildenden Künstlerinnen (2009) entstanden. Zu allen nachgewiesenen Künstlerinnen ist die Quelle angegeben. Zwischen 1990 und 2004 hat Ingrid Kleinebrahm die Ausstellungsbeteiligung von Künstlerinnen bei drei ART-Kunstmessen untersucht.
Da sich hier eine relativ geringe Dynamik abzeichnete, wurde die Auswertung der Ausstellungskataloge bisher nicht wieder aufgenommen.
Seit 18 Jahren wertet Ingrid Kleinebrahm auch das „Belser Kunstquartal" bzw. das „kunstquartal" aus: welche Künstlerinnen bzw. welche Künstler stellen aus, wie ist somit das Verhältnis von beiden zueinander (Künstlerinnen wurden in die SAMMLUNG übernommen).
Dabei ist Ingrid Kleinebrahm zu ganz erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Zu Beginn ihrer Auswertung (1. Quartal 1992) waren durchschnittlich 16 % Künstlerinnen an allen im „kunstquartal" aufgelisteten Ausstellungen beteiligt; heute (4. Quartal 2009) ist diese Zahl immerhin schon auf 27...28 % gestiegen. Insgesamt aber immer noch ein erstaunlich geringer Anteil an allen im „kunstquartal" aufgeführten Ausstellungen.
Ein besonderes Augenmerk widmet Ingrid Kleinebrahm der Kunstförderung des Landes Baden-Württemberg (in Stuttgart ist der Ursprung der SAMMLUNG!) und untersucht diese daraufhin, in welchem Maße Künstlerinnen im Vergleich zu Künstlern durch Ankäufe sowie Zuweisungen an Stand- bzw. Ausstellungsorte berücksichtigt werden.
Alle dargestellten Informationen stammen aus den für die jeweiligen Ankaufszeiträume herausgegebenen Katalogen.
Zur SAMMLUNG zählen weiterhin zahlreiche Hintergrundmaterialien wie überhaupt solche zur Arbeit und zu den vielfältigen Aktivitäten von Ingrid Kleinebrahm.
Die SAMMLUNG wird weiter ausgebaut, wie auch die Auswertungen weiter von Ingrid Kleinebrahm aktualisiert werden.
Wir danken allen Stiftern, die zu diesem herausragenden Bestand der SAMMLUNG KÜNSTLERINNEN beigetragen haben und weiterhin beitragen möchten.
Unser Dank gilt nicht weniger denjenigen Künstlerinnen, die durch ihre verschiedenen Beiträge das Entstehen der SAMMLUNG gefördert haben.
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Tel.: 0221/221-2 67 29, -2 67 13
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Kattenbug 18-24
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