MUSEUM FÜR OSTASIATISCHE KUNST
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Sammlung

Die Sammlung

Museum für Ostasiatische Kunst Köln Raumaufnahme Ständige Sammlung (China) © Foto: Lothar Schnepf, Köln
Museum für Ostasiatische Kunst Köln Raumaufnahme Ständige Sammlung (China) © Foto: Lothar Schnepf, Köln
Museum für Ostasiatische Kunst Köln Raumaufnahme Buddhismus © Foto: Lothar Schnepf, Köln
Museum für Ostasiatische Kunst Köln Raumaufnahme Chinesisches Gelehrtenzimmer © Foto: Lothar Schnepf, Köln

1913 wurde das Museum für Ostasiatische Kunst als erstes Spezialmuseum seiner Art in Deutschland eröffnet. Heute beherbergt es neben dem Museum für Ostasiatische Kunst in Berlin die umfangreichste und bedeutendste Sammlung chinesischer, koreanischer und japanischer Kunst in Deutschland und erfüllt eine gesamtstaatliche Aufgabe.

Nachdem das Museum im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war, erhielten die Sammlungen 1977 mit einem Neubau nach den Plänen des japanischen Architekten Kunio Maekawa (1905-1986) ein großzügiges Domizil. Maekawa war ein Schüler des französischen Architekten Le Corbusier und gilt in Japan als Begründer der klassischen Moderne. Der Bau gruppiert sich um einen von dem japanischen Bildhauer Masayuki Nagare (*1923) gestalteten Landschaftsgarten, der in der Tradition japanischer Meditationsgärten steht.

Seit seinen Anfängen wurde der Charakter des Museums von Stiftern und Förderern geprägt. Professor Adolf Fischer (1857-1914), Gründer und erster Direktor des Museums, brachte seine Privatsammlung, die er während mehrerer Ostasienreisen zusammengetragen hatte, als Grundstock ein. Dank der Mittel, die der 1909 von A. v. Guilleaume ins Leben gerufene Verein zur Förderung des Museums aufbrachte, konnte Fischer zwischen 1909 und 1912 bei weiteren Ankaufsreisen zahlreiche bedeutende Kunstwerke erwerben.

In den 1970er Jahren schenkte Hans-Jürgen von Lochow (1902-1989) dem Museum seine Sammlung archaischer chinesischer Sakralbronzen. Sie enthält bedeutende, international bekannte Stücke und begründete einen neuen Sammlungsschwerpunkt. 1974 verkaufte Hans Wilhelm Siegel (1903-1997) der Stadt Köln seine Sammlung chinesischer Keramik und Sakralbronzen und brachte die Hälfte des Erlöses in die „Orientstiftung zur Förderung der ostasiatischen Kunst" ein, die seither zahlreiche Neuerwerbungen ermöglicht hat. Wesentliche Bereicherungen stellen außerdem die Leihgaben der Sammlung Peter und Irene Ludwig dar und schließlich der im Jahr 2000 mit Hilfe verschiedener Stifter verwirklichte Ankauf der Sammlung chinesischer und japanischer Schriftkunst von Heinz Götze (1912-2001).

IMPRESSUM

Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © RBA Köln Ferner liegen einige Bildrechte bei der VG Bild-Kunst Bonn.

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