MUSEUM FÜR OSTASIATISCHE KUNST
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Freizeit und Vergnügungen in Japan

Museum für Ostasiatische Kunst: 17. Juli bis 24. Oktober 2010

Der Fudô-Wasserfall in Ôji, Utagawa Hiroshige (1797-1858). Serientitel: 100 Ansichten berühmter Stätten Edos, Vielfarbenholzschnitt (nishiki-e) Japan, Edo-Zeit, datiert 9. Monat 1857. Museum für Ostasiatische Kunst Köln

Das japanische Wort für „spielen“ lautet „asobi“ und hat vielfältige Bedeutungen. Es steht für Kinderspiele, bezeichnet aber auch kulturelle Beschäftigungen und Wettstreite aller Art. Zu den ältesten „Spielen“ gehören Dichterwettstreite und Duftwettspiele sowie Spiele, bei denen Blumen, Vögel oder Insekten erraten werden müssen. Viele Brettspiele wie Go, Shôgi und Sugoroku wurden aus China importiert und erfreuen sich in Japan bis heute großer Beliebtheit. Ab der Edo-Zeit (1603-1868) häuften sich die Reisen zu bedeutenden buddhistischen Tempeln und shintoistischen Schreinen. Man unternahm Ausflüge zu berühmten Orten und schönen Landschaften (meisho), die in Stellschirmen und Holzschnitten, aber auch in der Lackkunst dargestellt wurden. Die ausgestellten Werke veranschaulichen die überaus vielfältige japanische Vergnügungs- und Reisekultur in Japan.

 

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