Die Ausstellung zeigt Tuscheabreibungen von monumentalen Texten, die fromme Buddhisten während der Nördlichen Qi-Dynastie auf Felsen in den Bergen meißelten. Das grandiose Projekt entsprang dem Wunsch, die diesseitige Welt in eine buddhistische Topographie zu verwandeln. Präsentiert werden neben den Abreibungen auch Steinskulpturen derselben Periode. Stücke aus dem Altbestand des Kölner Hauses geben zusammen mit Leihgaben des Museums Rietberg Zürich und privaten Leihgaben Einblick in eine der großen Blüteperioden buddhistischer Steinskulptur in China. Im Kontext der erst seit einigen Jahren erforschten Felseninschriften erscheinen die durch den Museumsgründer Adolf Fischer (1857-1914) erworbenen Schätze in neuem Licht. Sie sind ein Vermächtnis, das zu immer wieder neuen Fragestellungen auffordert. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstgeschichte Ostasiens in Heidelberg, der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und in Kooperation mit dem Amt für Denkmalpflege der Stadt Zoucheng, Provinz Shandong erarbeitet.
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