MUSEUM FÜR OSTASIATISCHE KUNST
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Surimono: Die Kunst der Anspielung im japanischen Farbholzdruck

Museum für Ostasiatische Kunst: 17. Oktober 2009 bis 10. Januar 2010

Totoya Hokkei (1780 - 1850): Junge Frau serviert eine Deckelschale auf einem Tablett
Holzschnitt, 20,5 x 18,3 cm, Japan, ca. 1825, 
Sammlung Marino Lusy, Foto: Rainer Wolfsberger
Totoya Hokkei (1780 - 1850): Junge Frau serviert eine Deckelschale auf einem Tablett Holzschnitt, 20,5 x 18,3 cm, Japan, ca. 1825, Sammlung Marino Lusy, Foto: Rainer Wolfsberger

Surimono: Die Kunst der Anspielung im japanischen Farbholzdruck zeigt 120 japanische Farbholzdrucke, die als luxuriöse und besonders kostbare Privateditionen (surimono) von Dichterzirkeln in Auftrag gegeben wurden. Die Sammlung des Künstlers Marino Lusy (1880-1954) gehört dem Museum für Gestaltung in Zürich und befindet sich seit 2005 als Dauerleihgabe im Museum Rietberg, wo sie durch ein internationales Forscherteam unter Leitung von John Carpenter, Professor an der School of Oriental and African Studies (SOAS) der Universität London intensiv erforscht und aufgearbeitet wurde. Die Sammlung Lusy zählt zu den bedeutendsten Surimono-Sammlungen Europas und zeugt durch ihre hervorragende Qualität und den phantastischen Erhaltungszustand der Blätter von der beeindruckenden Kennerschaft Lusys. Ein Teil der Sammlung wird erstmals bis 13. April 2009 im Museum Rietberg in einer Sonderausstellung präsentiert. In Köln werden ausnahmslos Blätter gezeigt, die in Zürich noch nicht zu sehen waren.

 

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