MUSEUM FÜR OSTASIATISCHE KUNST
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Entdeckung Korea! Schätze aus deutschen Museen

Museum für Ostasiatische Kunst: 26. März bis 17. Juli 2011

Wasser-Mond Guanyin (Su-wol Gwaneum-bosal), Tusche, Farben und Gold auf Seide, 98 x 55 cm, Korea, Goryeo-Dynastie, 14. Jh., © NRICP
Wasser-Mond Guanyin (Su-wol Gwaneum-bosal), Tusche, Farben und Gold auf Seide, 98 x 55 cm, Korea, Goryeo-Dynastie, 14. Jh., © NRICP

Die Ausstellung stellt zum ersten Mal die bedeutendsten Sammlungen koreanischer Kunst und Kultur in Deutschland vor. Die Leihgaben stammen von zehn deutschen Museen und beinhalten repräsentative buddhistische Hängerollen, volksreligiöse Skulpturen, profane Literatenmalerei, Lackarbeiten und Keramik. Korea erlangte als letztes der drei ostasiatischen Länder die Aufmerksamkeit Europas. Erst 1876 öffnete sich das über Jahrhunderte vom Ausland abgeschottete Land. Deutsche Sammler, Forscher, Missionare und Entdeckungsreisende erkundeten in den folgenden Jahren Korea und legten die Grundlagen für die deutschen Sammlungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. So besitzt das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln eine der wenigen bedeutenden Sammlungen buddhistischer Malerei sowie Goryeo-zeitlicher Keramik in Deutschland. Die Museumsgründer Adolf und Frieda Fischer trugen diese zwischen 1905 und 1911 in Korea zusammen und verfolgten das Ziel, die Kunst Koreas ebenbürtig neben China und Japan zu präsentieren. Die Ausstellung umfaßt über 100 Objekte. Katalog mit einführenden Essays. Täglich wird um 14 Uhr der Film „Im Land der Morgenstille" (1924/25), von Erzabt Norbert Weber, St. Ottilien, schwarz-weiß mit Untertiteln gezeigt (Ausnahme: 22.5., 26.6., 10.7.). Der Film wurde in den Jahren 1924 und 1925 gedreht und dokumentiert in einmaliger Weise die Kunst und Kultur Koreas, bevor diese durch Modernisierung und Kolonialisierung verändert und zerstört wurde. Mit ethnologischem Interesse und großer Detailfreude schildert der Benediktinermönch und Missionar Erzabt Norbert Weber von St. Ottilien koreanisches Handwerk, Feste und religiöse Zeremonien, aber auch die Architektur und Kunst Koreas. Die Filmvorführung ist kostenlos. Dauer 116 Minuten.

 

IMPRESSUM

Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © RBA Köln Ferner liegen einige Bildrechte bei der VG Bild-Kunst Bonn.