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Ausstellungen

Franz West

Autotheater

Filmbeitrag zu Franz West, Institut für Kunstdokumentation und Szenografie,
Ralph Goertz, 2009

Der österreichische Künstler Franz West (geb. 1947 Wien) gehört zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Mit mehr als 40 Werken und Werkgruppen aus der Zeit von 1972 bis heute wird die Komplexität und Eigenständigkeit seines Werkes erlebbar. Von den ersten Passstücken und Collagen der 70er Jahre, über die Skulpturen in Papiermaché, Möbel und raumbezogenen Installationen, Bilderwände aus den 80er Jahren bis hin zu den jüngsten Skulpturen im öffentlichen Raum hebt die Retrospektive die einzigartige Schaffensenergie des Künstlers hervor.

Franz West: Autotheater

12.12.2009 bis 14.03.2010

Ausstellungsplakat

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag:
10 – 18 Uhr
jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 – 22 Uhr

Eintritt und Anreise
Ausstellungsflyer

Seit 1974 entwickelt West zeitgleich zu dem damaligen Slogan „Jeder Mensch ist ein Künstler" seine berühmten Passstücke. Als Reaktion gegen den passiven Besuch einer Kunstausstellung stellt Franz West dem Besucher die schneeweißen, meist organischen Formen aus Gips, Papiermaché oder Metall zur Verfügung, um eine neue, aktive Beziehung zwischen Betrachter und Kunstwerk zu fördern. Diese neue Interaktivität haben jüngere Generationen und Tendenzen der 90er Jahre wie „Design Art" und „Relational Aesthetics" geprägt.

<p><strong>Franz West, Spiegel in Kabine mit Passtücken</strong> (Spiegel von Michelangelo Pistoletto), 1996, Installationsansicht Kunsthaus Bregenz, 2003, © Franz West</p> <p><strong>Franz West, Passstücke,</strong> frühe 1980er Jahre, vor dem Atelier Esteplatz, 2007, © Franz West, Foto: Lukas Schaller</p>
<p><strong>Franz West, Endlich zwei gute Skulpturen</strong>, 2002, Galerie Meyer Kainer, © Franz West</p>
<p><strong>Franz West, Ordinary Language</strong>, 1993, Annick und Anton Herbert, Gent, 1995, © Franz West</p>
<p><strong>Franz West, Allzweckkasten</strong>, 1998, © Franz West</p>
<p><strong>Franz West, Auto Sex</strong> (mit Heimo Zobernig), 1999, Galerie Hauser & Wirth, Zürich, 1999, © Franz West</p>
Bildstrecke starten (7 Bilder)

Köln spielt eine wichtige Rolle in der künstlerischen Laufbahn von Franz West. Im Rahmen der Ausstellung „Westkunst" wurden 1981 zum ersten Mal seine Passstücke präsentiert und haben internationale Aufmerksamkeit erweckt. 1998 wurde der Künstler mit dem Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig ausgezeichnet und „Kantine" für das Museum erworben. 2006 konnte „Plural" angekauft werden. Somit ist die Retrospektive „Autotheater" eine logische Fortführung des langjährigen Interesses des Museum Ludwig am Schaffen von Franz West. In Köln wird Franz West selbst seine Arbeiten arrangieren, ältere mit neueren kombinieren und somit neue Zusammenhänge eröffnen.

Kuratoren: Kasper König, Katia Baudin


Donnerstags um 16 Uhr und sonntags um 15 Uhr finden regelmäßig öffentliche Führungen statt.

Programm

Zur Ausstellung gibt es begleitende Vorträge.
Außerdem können praktische Workshops und Führungen für unterschiedliche Klassenstufen gebucht werden. Individuelle Buchung beim Museumsdienst Köln unter
Fon: +49-221-221-23468; Fax -24544 (Schulklassenführungen)
Fon: +49-221-221-24077; Fax -24544 (Workshops)
Mail: service.museumsdienst@stadt-koeln.de oder online-Buchung unter: www.museenkoeln.de/museumsdienst

Am 16. Dezember 2009 findet von 15.30 - 17. 30 Uhr eine Lehrerfortbildung zur Ausstellung Franz West statt.
Anmeldung unter: museumsdienst@museum-ludwig.de

Katalog

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im DuMont Verlag, mit zahlreichen Abbildungen, Archivmaterial, einem Gespräch mit Franz West sowie diversen Texten.

Partner

Gefördert von
Kunststiftung NRW

Logos Ausstellungspartner

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Vorschau

  • La Bohéme. Die Inszenierung des Künstlers in Fotografien des 19. und 20. Jahrhunderts

© Museum Ludwig 2010 Impressum