Museum:
1943 in Karlsbad geboren, 1979 Villa-Romana-Preis, Florenz, 1982 Kunstpreis der Böttcherstraße, Bremen, 1989 Kunstpreis Glockengasse, Köln, 2000 Lovis-Corinth-Preis,
1994 - 2008 Professur für Malerei an der Kunstakademie Münster
Lebt und arbeitet in Köln
1992/1993 Werkschau, Museum Wiesbaden
1997 Remains, Department of Fine Art, Jerusalem
2002 Mechtild Frisch, Kunstverein Ingolstadt
2006 Was ist Plastik? Stiftung Wilhelm Lembruck Museum, Duisburg
2007 Wunder über Wunder, Kunsthalle Erfurth
Bibliographie (Auswahl):
Mechtild Frisch: Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 14, München 1991; Katalog , Mechtild Frisch. Museum Wiesbaden, Wiesbaden 1992; Angela Ziesche, Das Schwere und das Leichte, Künstlerinnen des 20. Jh., Köln 1995
43 Unikate
Die Serie „Löcher partout" entstand aus Postkarten von Kunstwerken, die zum Bestand des Museum Ludwig gehören oder während einer Ausstellung im Museum Ludwig gezeigt wurden.
Mechtild Frisch hat dieses Ausgangsmaterial bearbeitet. Durch Perforation entstehen transparente, filigrane Gebilde. Sie verhelfen den ursprünglichen Bildern zu einer veränderten Räumlichkeit, setzen Schwerpunkte neu, heben Details hervor und werden dabei zu einem eigenen Bild.
Wie viel lässt sich von einem Bild wegnehmen bis der Punkt erreicht ist, an dem der Betrachter nicht mehr automatisch die fehlenden Bildpunkte ergänzt, sondern aus dem Übriggebliebenen ein eignes Bild entsteht? Dieser spannenden Frage folgt die Künstlerin beim Durchlöchern der Postkarten.
perforierte Bildpostkarte, signiert,
14,8 x 10,4 cm,
gerahmt 24,5 x 24,5 cm,
beidseitige Hängung möglich
Preis pro Arbeit: 780,00 € zzgl. 7% MwSt
Realisiert anlässlich der Kooperation von rheingold - Institut für qualitative Markt- und Medienanalyse GmbH & Co. KG Köln mit dem Museum Ludwig.