David Hockney
"The Arrival of Spring in Woldgate, East Yorkshire in 2011 (Twenty Eleven) - 2 January 2011!"
(1 Zeichnung aus einem 52 -teiligen Werk)
IPad - Zeichnung auf Papier
144,14 x 107,95 cm
© David Hockney
Verlängerte Öffnungszeiten! Ab dem 14. Dezember ist die Ausstellung jeden Freitag und Samstag bis 21 Uhr geöffnet
Tickets für die Ausstellung sind ab sofort online hier erhältlich!
Alle Gruppen werden gebeten, sich unter Angabe von Datum und Uhrzeit an service.museumsdienst@stadt-koeln.de verbindlich anzumelden. Andernfalls kann es zu erheblichen Wartezeiten kommen. Für Fremdgruppen mit eigenem Guide wird eine Gruppengebühr von 15 Euro erhoben.
Führungen können bereits jetzt hier gebucht werden.
Eine Voranmeldung / Reservierung von Tickets für die öffentlichen Führungen zu David Hockney ist nicht möglich. Die Tickets für die öffentlichen Führungen werden ab 60 Min. vor Führungsbeginn an der Kasse ausgegeben. Die Teilnahme ist begrenzt.
Am 24., 25., 31. Dezember 2012 und 1. Januar 2013 hat das Museum geschlossen.
Seine Swimmingpool-Paintings gehören zu den populärsten Bildformeln der 1960er Jahre. Als schillernde Figur des ‚Swinging London' und Bildchronist eines coolen Californian Way of Life wurde David Hockney weltbekannt, aber auch mit seinen einfühlsamen Porträts, meisterhaften Stillleben oder Lanschaftsgemälden, Fotocollagen, Bühnenbildern und intelligenten Verarbeitungen kunstgeschichtlicher Phänomene hat er seit Jahrzehnten einen Platz unter den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart.
David Hockney
A Bigger Picture
27.10.2012 bis 03.02.2013
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag:
10 – 18 Uhr
jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 – 22 Uhr
Dabei hält sein vielseitiges Werk immer neue Überraschungen bereit. Hatte Hockney bereits in Kalifornien die komplexe Wahrnehmung des Raumes unter anderem in Bildpanoramen des Grand Canyon verarbeitet, so ist die Landschaftsmalerei in den vergangenen Jahren geradezu ins Zentrum seines Schaffens gerückt. Seit seiner Heimkehr von Los Angeles ins ländliche East Yorkshire, die sich bereits 1997 anbahnte und 2005 zu Hockneys dauerhaftem Aufenthalt in England führte, schuf er eine überwältigende Vielfalt wunderbarer Landschaftsbilder. Teils direkt in der Natur gemalt, bieten die oft monumentalen Formate dem Betrachter einen unmittelbaren Zugang. Dann wiederum übersetzt der Künstler Landschaft in fast märchenhafte, ornamental stilisierte Szenerien, die uns in eine farbenprächtige Traumwelt entführen.
Parallel zur traditionellen Malerei experimentiert Hockney intensiv mit Bildschirm-Zeichnungen. Der Touchscreen seines Smartphones, später dann das iPad ermöglichen ein äußerst schnelles Arbeiten, lassen Bilder entstehen, die durch enorme Frische und Unmittelbarkeit bestechen. Zugleich weisen sie in ihrer synthetischen Anmutung einen seltsam irrealen Unterton auf. Sowohl auf den leuchtenden Screenoberflächen als auch in großformatigen Ausdrucken bilden sie ein wesentliches Element der Ausstellung. Seit 2010 widmet sich David Hockney der Landschaftsthematik darüber hinaus in beeindruckenden Multi-Fokus-Filmen. Auch diese von ihm entwickelte Aufnahmetechnik, die in der Projektion auf neun oder gar achtzehn zu einem Bild gefügten Monitoren ein einzigartig intensives Seherlebnis bietet, nimmt in der Kölner Ausstellung breiten Raum ein. Lässt sich der Betrachter auf die außergewöhnliche Offenheit des Gesamtbildes ein, so vermag er hier weitaus bewusster und selbstbestimmter zu sehen, als es der festgelegte Fokus ei-ner einzelnen Kamera je erlauben würde.
In ihrer Komplexität zeigt die Ausstellung einen Künstler, der dem klassischen Thema Landschaft auf souveräne Weise neue Impulse verleiht, wobei in all den Arbeiten eine tiefe Liebe zur sichtbaren Welt und zur Schönheit der Dinge mitschwingt. Am Ende kommt dann plötzlich noch ein neues Thema ins Spiel. Zwölf Jongleure agieren in einem Bildfeld aus 18 Screens, ermöglichen eine ungewohnt neue Wahrnehmung von Bewegung in Raum und Zeit und damit - wie sollte es bei David Hockney anders sein - bereits einen erwartungsreichen Ausblick auf Folgendes.
Die Ausstellung wurde organisiert von der Royal Academy of Arts London, in Kooperation mit dem Museum Ludwig, Köln und dem Guggenheim Museum, Bilbao. Kuratoren der Ausstellung sind Marco Livingstone und Edith Devaney in Kooperation mit Stephan Diederich.
Dr. Stephan Diederich
Programm
Sonntags um 11 Uhr (außer am 25.11.+ 16.12.)
Film im Kino: David Hockney: A Bigger Picture
von Bruno Wollheim (San Francisco, 2009).
Dieses Angebot ist kostenlos.
Dienstag, 20. November 2012, 19 Uhr
Dr. Ulrich Luckhardt: David Hockney - Chiffre der Liebe
KunstBewusst Vortrag im Kino
Mi. 21. November 2012, 16:45 Uhr
Kulturtrio
Museumseintritt, Führung, Abendessen,
Konzertkarte der Preisgruppe II (gilt auch als Fahrausweis im VRS) und Programmheft.
Führung durch die Ausstellung "David Hockney. A Bigger Picture"
Konzert: Das Pacifica Quartet spielt neben dem 2. Streichquartett in d-Moll und 9. Streichquartett in Es-Dur
von Dmitrij Schostakowitsch weitere Werke des 20. Jahrhunderts von Ruth Crawford Seeger und Jennifer Higdon
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Langer Donnerstag, 19-22 Uhr
kunst:dialoge in der Ausstellung
Party im Kinofoyer, 22-24 Uhr
Familienführungen
Leuchtende Felder und feenhafte Wälder, ab 8 Jahren
Samstag, 10. November 2012, 11 Uhr
Samstag, 8. Dezember 2012, 11 Uhr
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Ausgabe der Tickets erfoglt ab 60 Minuten vor Beginn der Führung an der Kasse.
Atelierkurse
Die Landschaftsbilder von David Hockney inspirieren durch ihre intensive, leuchtende Farbkraft. Beim Rundgang durch die Ausstellung werden Ideen zu eigenen Arbeiten entwickelt und im Atelier umgesetzt.
8./9. Dezember 2012, 11-16 Uhr
Ein Rausch in Farbe
12./13. Januar 2013, 11-16 Uhr
Ein Fest der Farbe
Anmeldung bis 10 Tage vor Kursbeginn beim Museumsdienst Köln:
Telefon: 0221-221-24077, service.museumsdienst@stadt-koeln.de
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