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Ausstellungen

Maria Lassnig. Im Möglichkeitsspiegel

Aquarelle und Zeichnungen von 1947 bis heute

Maria Lassnig, Ehepaar bei Betrachtung ihres Kindes, 2002,  © Maria Lassnig  

Maria Lassnig, Ehepaar bei Betrachtung ihres Kindes, 2002,  © Maria Lassnig

 

Es gibt nicht viele Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, die über Jahrzehnte hinweg großes internationales Ansehen genossen haben. Die fast 90jährige Österreicherin Maria Lassnig ist eine von ihnen. Seit über 60 Jahren malt und zeichnet sie, und gerade ihr Spätwerk überrascht mit seiner Frische und Ausdruckskraft.

Maria Lassnig.
Im Möglichkeitsspiegel

14.3 bis 14.6.2009

Ausstellungsplakat
Ausstellungsplakat

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag:
10 – 18 Uhr
jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 – 22 Uhr

Eintritt und Anreise
Ausstellungsflyer

Wie nur wenigen gelingt es Lassnig, ihre Empfindungen auf Leinwand und Papier zu bannen, ohne dabei kitschig oder gefühlsduselig zu werden. Im Gegenteil: Die mal ernsthafte, mal humorvolle Innen- und Außensicht erlaubt es dem Betrachter, nah dran zu sein und dennoch Distanz zu bewahren. Ganz deutlich lässt sich dieses Spiel von Nähe und Ferne in den Zeichnungen der Künstlerin nachvollziehen. Die Ausstellung im Museum Ludwig konzentriert sich auf dieses sehr persönliche und direkte Medium. Sie soll das eher private Schaffen dieser Künstlerin einem größeren Publikum vorstellen. Die Retrospektive setzt bei den surrealistischen Zeichnungen der späten 40er Jahre ein und verfolgt das zeichnerische Werk von den „Körpergefühlszeichnungen“ über die New Yorker Trickfilme bis hin zu den eher malerischen Formen im Aquarell in den 70er und 80er Jahren.

Maria Lassnig, Selbstportrait als Playboystuhl, 1969, © Maria Lassnig Maria Lassnig, Mundgedanken,1998, © Maria Lassnig
Maria Lassnig, Selbstportrait als Kindersessel, 1971, Albertina Wien, © Maria Lassnig
Maria Lassnig, 6 aufgestützte Gesichtsgefühlsabdrücke, 1979, © Maria Lassnig
Maria Lassnig, Selbstportrait als Zitrone,1949, © Maria Lassnig
Maria Lassnig, Phallusselbstportrait, 1958, © Maria Lassnig
Maria Lassnig, Child anxious, 1996, © Maria Lassnig
Maria Lassnig, Gehirnlappen, 1998, © Maria Lassnig
Maria Lassnig, Selbstportrait im Möglichkeitsspiegel, 2001, © Maria Lassnig
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Der Schwerpunkt aber liegt auf ganz aktuellen Arbeiten, in denen Lassnig auf irritierende Weise schlichte Bleistiftzeichnungen mit grellen, oft schreiend bunten Hintergründen kombiniert. Bei den meisten dieser Zeichnungen handelt es sich um Selbstporträts. Maria Lassnig befragt in ihnen ihr Körpergefühl, die physischen Bedingungen ihrer Existenz. Papier dient dieser Künstlerin als Korrektiv, als Spiegel ihrer selbst, heute wie vor 60 Jahren.

Kuratorin: Julia Friedrich


Sonntags um 15 Uhr finden regelmäßig öffentliche Führungen statt.

Programm

Zur Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen.

Katalog

Es erscheint ein Katalog im Hatje Cantz Verlag in Deutsch und Englisch.

Partner

Kulturpartner
WDR3

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