
Dagmar Täube und Miriam Verena Fleck:
Glanz und Größe des Mittelalters
Kölner Meisterwerke aus den großen Sammlungen der Welt
Verlag Hirmer, 2011
Kölner Kunst zwischen 1000 und 1550 ist so vielschichtig wie diese Zeit selbst. Sie spiegelt die Geisteshaltungen der Zeit in einer der damals wichtigsten Städte Europas und gibt einen Einblick in die Machtstrukturen wie in das Leben und Wirken der Menschen.
Die Meister wirkten im Dienste der großen christlichen Idee und bildeten über die Jahrhunderte und über die Gattungsgrenzen hinweg einen typischen Kunststil aus. Der Katalog gibt einen Überblick über die wichtigen Gattungen kölnischen Kunstschaffens anhand von Spitzenwerken. Heute sind sie neben einem großen Bestand in Köln selbst, weit verstreut und in vielen internationalen Sammlungen vertreten.
Im vorliegenden Band werden sie neu vorgestellt und wieder öffentlich bewusst gemacht. Hier werden die politischen, kirchlichen, geistesgeschichtlichen und weltlichen Aspekte im Spiegel großartiger Kunstwerke zu einer glanzvollen Reise durch das mittelalterliche Köln miteinander verwoben.
Renommierte Experten stellen die 225 Exponate der Ausstellung im Museum Schnütgen detailliert vor. Die opulenten Abbildungen bieten einen prächtigen Eindruck Kölner Kunst des Mittelalters. So wird der Katalog zum einmaligen Kompendium der mittelalterlichen Kunst in Köln.
Der Ausstellungskatalog ist im Museumsshop und im Buchhandel für 49,90 € erhältlich.
Dagmar Täube:
Rheinische Glasmalerei - Meisterwerke der Renaissance
Verlag Schnell & Steiner, Köln 2007
In Köln entstanden in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts besonders schöne und qualitätvolle Glasmalereien. Doch wurden sie während der Säkularisation in alle Welt zerstreut. Das gilt auch für die Schätze aus den Kreuzgängen der Klöster Altenberg, Mariawald und Steinfeld. Der Katalog präsentiert diese Meisterwerke erstmalig und stellt sie umfassend vor.
Die Kölner Glasmalereien dieser Zeit sind heute kaum noch bekannt. Denn um 1802 wurden zahlreiche Kirchen und Klöster in Köln und dem gesamten Umland aufgelöst und ihre Kunstschätze zerstreut. Nun wurde anlässlich der Sonderausstellung im Museum Schnütgen erstmals ein Großteil der erhaltenen Scheiben wieder zusammengeführt! Gezeigt wurden über 120 kostbare Glasmalereien, die den hohen Stellenwert der rheinischen Glasmalerei eindrucksvoll vor Augen führten. In prächtigen Darstellungen erzählten die repräsentativen Bilderzyklen von Liebe und Sünde, von Guten und Bösen, von Schuld und Sühne. Warum wurden im 16. Jh. zahlreiche Kreuzgänge verglast und welche Bedeutung hatten die Bildprogramme in theologischer, kunsthistorischer und politischer Hinsicht? Warum kennt heute kaum noch jemand diese Schätze und ihre Ursprünge? Wie gingen die Meister mit künstlerischen Vorbildern um? Wieso fanden sich so viele dieser Glasmalereien in England und wie wurden sie wieder entdeckt? Diesen Fragen spüren namhafte Autoren nach und bieten einen spannenden Zugang zur Entstehung und Geschichte der Meisterwerke. Reich illustriert, bietet der Doppelband farbige Gesamtaufnahmen und Detailaufnahmen von allen zugehörigen Scheiben. Bestandsaufnahmen des Erhaltungszustands und künstlerische Einordnung der Glasmalereien machen den Band zu einem unverzichtbaren Standardwerk.
49,90 €
Zum Sterben schön! Alter, Totentanz und Sterbekunst von 1500 bis heute
hrsg. von Andrea von Hülsen-Esch und Hiltrud Westermann-Angerhausen in Zusammenarbeit mit Stefanie Knöll, Regensburg 2006
Dass Schönheit und Sterbekunst sich nicht ausschließen, sondern eine faszinierende Einheit eingehen können, zeigt die große Sonderausstellung "Zum Sterben schön!" im Kölner Museum Schnütgen. Tanzende Sensenmänner aus Elfenbein, kostbare Schmuckstücke und Meisterwerke der Graphik verschaffen einen beeindruckenden Zugang zum Umgang mit dem Altern und dem Tod in der Kunst des 15. bis 20. Jahrhunderts.
Mit der druckgraphischen Sammlung "Mensch und Tod" der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Teilen der Sammlung des Museum Schnütgen bilden zwei hochkarätige Sammlungen den Kern der Ausstellung. Sie werden durch über 50 kostbare Leihgaben aus europäischen Museen ergänzt, wobei die konkrete Gegenüberstellung von Graphik und Kleinskulptur einen besonderen Reiz ausübt. Im Mittelpunkt von Ausstellung und Begleitband stehen die drei großen Themenbereiche "Sterbekunst"(Ars moriendi, Memento mori, Anatomie), "Totentanz" sowie "Alter & Vanitas" ("Der Tod und das Mädchen"). Den kunst- und kulturhistorischen, sowie den medizin- und frömmigkeitsgeschichtlichen Aspekten widmen sich zahlreiche Beiträge namhafter Autoren: Kunsthistoriker sowie Mediziner und Medizinhistoriker, Literatur-, Musik- und Tanzwissenschaftler präsentieren im Kontext der Ausstellung ihre neuesten Erkenntnisse zu Gebrauch, Rezeption, Auftraggeberschaft, Medialität und Materialität der Kunstwerke und behandeln Fragen des Alter(n)s, der Vorbereitung auf den Tod und der Behandlung des Körpers nach dem Tode. Ausstellung und Begleitbuch bieten somit auch einen profunden und faszinierenden Zugang zu den sozial- und kulturgeschichtlichen Aspekten von Alter, Totentanz und Sterbekunst.
Vergriffen
Manuela Beer:
Das kleine Andachtsbild. Graphik vom 16. bis zum 20. Jahrhundert
Köln 2004
Bislang weitgehend unbekannt waren rund 2600 graphischen Blätter, die Anfang der 1990er Jahre aus einer Kölner Privatsammlung in den Besitz des Museum Schnütgen gelangten. Es handelt sich um sogenannte Kleine Andachtsbilder aus der Zeit vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Besonders im Kontext der Volksfrömmigkeit spielten diese kleinformatigen Graphiken eine wichtige Rolle und sind teilweise heute noch in Gebrauch. Die Bildthemen der Blätter sind äußerst vielfältig und bieten einen breiten Querschnitt durch die christliche Ikonographie. So sollten sie vor jähem Tod, vor Krankheit und Zauberei bewahren, Reisende schützen, ins Neue Jahr geleiten, und besonders dienten sie bei Andacht und Gebet als Mittel der Versenkung, Erbauung und Ermahnung. Anhand von rund fünfzig Beispielen wird in dem vorliegenden Katalog erstmals ein repräsentativer Überblick dieses Sammlungsbestandes des Museums Schnütgen vorgestellt.
19,80 €
L' Oro di Siena. Das Gold von Siena
Katalog zur Ausstellung im Schnütgen-Museum vom 25. Mai bis 15. August 1999
Das Kölner Schnütgen-Museum präsentierte 1999 in einer Ausstellung den kostbaren Kirchenschatz des Spitals von Santa Maria della Scala in Siena. Diese höchst qualitätvolle exemplarische Zusammenstellung von Reliquienbehältern verkörpert ein immer noch gegenwärtiges Stück Geschichte der toskanischen Stadt, die eine wichtige Etappe auf einem der großen europäischen Pilgerwege nach Rom war. Neben kostbaren italienischen Werken des Kunsthandwerks beeindrucken besonders die byzantinischen Gold- und Emailarbeiten, welche 1359 aus dem Besitz des byzantinischen Kaisers nach Siena gelangten.
Der Katalog zur Ausstellung stellt dem Leser die herausragenden Werke der italienischen und byzantinischen Schatzkunst vom 8. bis ins 18. Jahrhundert durch hochwertige Abbildungen vor und informiert ihn in sachkundigen Begleittexten zu jedem Exponat.
Vergriffen
Himmelslicht - Europäische Glasmalerei im Jahrhundert des Kölner Dombaus (1248-1349)
hrsg. von Hiltrud Westermann-Angerhausen, Köln 1998
Katalog zur Ausstellung des Schnütgen-Museums in der Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln vom 20. November 1998 bis zum 7. März 1999
Die in den mittelalterlichen Kirchen, Museen und Sammlungen erhaltenen Glasgemälde stellen rein flächenmäßig den größten Bilderschatz der abendländischen Kunstgeschichte dar. Vor dem Zeitalter der eigenständigen Bilder sind in keinem Medium so viele Menschen, heilige und profane Geschichten, ideale Architekturen und reiche Ornamente ausgedacht und abgebildet worden wie in den riesigen Fensterflächen der gotischen Kirchenbauten. Der Katalog gibt mit ausgesuchten Beiträgen und zahlreichen farbigen Abbildungen einen Eindruck von der gotischen Glasmalerei aus der Mitte des 13. und 14. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Ausstattung des Kölner Domchores, der in jenem Jahrhundert errichtet wurde und bei dessen Verglasung die Maler ihre Erfahrungen von den französischen Kathedralen, vom Oberrhein und aus Böhmen einbrachten.
Zu beziehen über: http://www.schnell-und-steiner.de/
24,90 €
Kölner Schatzbaukasten. Die Große Kölner Beinschnitzwerkstatt des 12. Jahrhunderts
bearb. von Markus Miller, Mainz 1997
Katalog zur Ausstellung im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt vom 30. Oktober 1997 bis 18. Januar 1998 und im Schnütgen-Museum in Köln vom 30. Januar 1998 bis 19. April 1998
Der Katalog zur Ausstellung, die 1997/98 vom Kölner Schnütgen-Museum und dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt ausgerichtet wurde, informiert über eine erst wenig bekannte Beinschnitzerwerkstatt des 12. Jahrhunderts in Köln. Der reich bebilderte, materialreiche Katalog stellt diese wichtige Gruppe von Beinarbeiten erstmals vor und geht auf Aspekte ihrer unverwechselbaren künstlerischen Gestaltung sowie ihrer Herstellung und weiten Verbreitung ein. Als Reliquiare und Buchdeckel waren die Kölner Beinarbeiten beliebte und weit verbreitete Exportartikel.
Markus Miller, dessen umfangreiche Dissertation Grundlage und Anstoß für diese Ausstellung war, ordnet die vorgestellten Objekte in den größeren Zusammenhang zu der übrigen rheinischen Kunst des Hochmittelalters ein und gibt viele interessante Anstöße für die weitere Forschung.
Vergriffen
Schatz aus den Trümmern. Der Silberschrein von Nivelles und die europäische Hochgotik
Köln 1995
Katalog zur Ausstellung im Schnütgen-Museum vom 24 November 1995 bis zum 11. Februar 1996 und im Musée National du Moyen Âge-Thermes de Cluny in Paris vom 12. März bis 10. Juni 1996
Im Jahr 1995 lud das Schnütgen-Museum zu einer besonderen Ausstellung ein. Es zeigte mit Fragmenten des Gertrudenschreins aus Nivelles eines der bedeutendsten belgischen Kunstdenkmäler des Mittelalters. Erstmalig seit seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurden die erhaltenen Fragmente, die viel von der ehemaligen Pracht des Schreins erahnen lassen, in Zusammenhang der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Katalog zur Ausstellung präsentiert die juwelenbesetzten Silberschmiedearbeiten des Schreins in ausgezeichneten Abbildungen und resümiert die ältere und aktuelle Forschung zur hochmittelalterlichen Silberplastik in Nordwesteuropa in ihrem historischen und künstlerischen Kontext. Der Leser erhält darüber hinaus interessante Hintergrundinformationen über die französische Kunst der Hochgotik.
Zu beziehen über: http://www.schnell-und-steiner.de/
14,90 €
Vor dem Jahr 1000 - Abendländische Buchkunst zur Zeit der Kaiserin Theophanu
Köln 1991
Katalog zur Ausstellung des Schnütgen-Museums zum Gedenken an den 1000 Todestag der Kaiserin Theophanu am 15. Juni 1991 und ihr Begräbnis in St. Pantaleon zu Köln vom 12. April bis 16. Juni 1991 in der Cäcilienkirche
Die kurze Lebenszeit der Kaiserin Theophanu, die 972 in Rom mit Otto II. vermählt wurde und 991 in Nimwegen starb, ist zugleich die Anfangsphase einer neuen Blüte der Künste unter den ottonischen und salischen Herrschern. Deutlich zeigt sich in der Buchmalerei, wie diese Kunst auf dem Nährboden der karolingischen Kultur entsteht und unter verschiedenen, besonders byzantinischen Einflüssen vielfältige Formen entwickelt. Fünfzig Handschriften dieser Zeit, die zu den kostbarsten mittelalterlichen Kunstwerken gehören, werden in dem Katalog vorgestellt und ihre prachtvollen Illuminationen in farbigen Abbildungen wiedergegeben. Daneben wird der Leser über die Bedeutung des Buches als Kulturträger und seine handwerkliche Entstehung vertraut gemacht.
Vergriffen
Ikonen und ostkirchliches Kultgerät aus rheinischem Privatbesitz
Köln 1990
Die Besonderheit des Ausstellungskataloges besteht darin, dass er Ikonen und ostkirchliches Kultgerät aus Privatbesitz präsentiert, die der Öffentlichkeit üblicherweise nicht zugänglich sind. In dem Katalog werden die Exponate in meist farbigen Abbildungen wiedergegeben und in gut verständlichen Texten erläutert. Neben einer gründlichen Beschreibung wird die jeweils geschichtliche Grundlage, auf der die bildlichen Darstellungen der Ikonen und Kultgeräte beruhen, vorgestellt. Zusätzlich werden sie in die ikonographische Entwicklung des Bildthemas eingeordnet.
Vergriffen
Verschwundenes Inventarium. Der Skulpturenfund im Kölner Domchor
bearb. von Ulrike Bergmann, Köln 1984
Katalog zu einer Ausstellung des Schnütgen-Museums der Stadt Köln und der Dombauverwaltung des Metropolitankapitels in Köln
"Verschwundenes und Wiedergefundenes bereichert, ergänzt, verändert unser Bild vom ursprünglichen und vom historischen Aussehen des großen Gesamtkunstwerks im Kosmos des Kölner Dorns." In den 60er Jahren wurden unter dem Chor des Domes bedeutende Skulpturenfragmente aus gotischer Zeit entdeckt. Es dauerte jedoch viele Jahre, bis im Rahmen einer Ausstellung 1984 die Fundstücke dem interessierten Publikum präsentiert werden konnten. Die Objekte ergänzen unser Bild von der ohnehin reichen, mittelalterlichen Ausschmückung des Kölner Domes. Im Katalog werden sie in Text und Bild vorgestellt und in den ursprünglichen Kontext eingeordnet.
Vergriffen