
Beide Arme und Teile der Beine fehlen bei dem monumentalen Kruzifixtorso. Innerhalb der wenigen aus dem 10. und 11. Jahrhundert erhaltenen Monumentalkreuze gehört der Georgskruzifixus mit seinen expressiven Gesichtszügen dennoch zu den wichtigsten Werken.
1922 wurde er von Fritz Witte, dem ersten Direktor des Museums, erworben. Zuvor hatte das Bildwerk lange Zeit unbeachtet in der Krypta von St. Georg in Köln gelegen, wo es Verwitterung und Verfall ausgesetzt war.
Erstmals seit langer Zeit stand der Georgskruzifixus wieder im Zentrum des Gottesdienstes, als er während der EXPO 2000 in Hannover über dem Altar des Pavillons der christlichen Kirchen aufgehängt war.
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