
Hiltrud Westermann-Angerhausen und Manuela Beer:
100 Jahre Schenkung Schnütgen. Eine Chronik
Köln 2006
Vor hundert Jahren schenkte Alexander Schnütgen der Stadt Köln seine Sammlung, vor 50 Jahren wurde das Museum Schnütgen als erstes aller Kölner Museen nach dem Krieg in seinem neuen Domizil in der romanischen Kirche St. Cäcilien wiedereröffnet. Die Chronik schildert die wechselvolle Geschichte der bedeutenden Mittelaltersammlung und zeigt die wichtigsten Kunstwerke dieses weltweit einzigartigen Kölner Museums.
12,50 €
Alexander Schnütgen. Colligite fragmenta ne pereant. Gedenkschrift des Kölner Schnütgen-Museums zum 150. Geburtstag seines Gründers
hrsg. von Hiltrud Westermann-Angerhausen, Köln 1993
Alexander Schnütgen (1843-1918) wurde anlässlich der 150. Wiederkehr seines Geburtstages 1993 eine Ausstellung im Kölner Schnütgen-Museums gewidmet. Der Gründer des Museums, der schon zu Lebzeiten seine reiche Sammlung christlicher Kunst der Stadt Köln schenkte und zu ihrem Ehrenbürger ernannt wurde, wird in dem begleitenden Festband vorgestellt. Zeitgenössische Bilddokumente und Briefauszüge spiegeln die charismatische Persönlichkeit des Domkapitulars wider.
Zahlreiche Aufsätze von namhaften Wissenschaftlern geben Einblicke in das zeitgenössische Umfeld, in dem sich Schnütgens Sammlerleidenschaft entwickelte und die heutige europäische Museumslandschaft entstand. Sie beleuchten seine Tätigkeit auch als Stifter und engagierter Förderer junger Künstler. Ein Schriftenverzeichnis sowie eine ausführliche Datentafel zu Leben und Werk von Alexander Schnütgen runden den umfassenden Band ab.
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14,90 €
Die kölnische Annenpruppe
hrsg. von der Kulturstiftung der Länder in Verbindung mit dem Schnütgen-Museum der Stadt Köln, Köln 1999
Im Jahr 1999 ist es dem Schnütgen-Museum in Köln gelungen, mit der Holzplastik der Anna Selbdritt ein Hauptwerk der Kölner Skulptur aus dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts zu erwerben. Damit hat ein wichtiges Kunstwerk im Kontext einer außergewöhnlichen Sammlung von Skulpturen des Rheinlandes und der Niederlande seinen Platz gefunden Die Neuerwerbung ist um so erfreulicher, als sie durch ihre Existenz wichtige Forschungsergebnisse zur Kölner Skulptur des 15. Jahrhunderts bestätigt und ergänzt. In dem vorliegenden Heft wird das Werk in Bild und Text präsentiert und in den Kontext der Kölner Plastik eingeordnet.
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Arnt von Kalkar und Zwolle:
Das Dreikönigenrelief
hrsg. von der Kulturstiftung der Länder in Verbindung mit dem Schnütgen-Museum der Stadt Köln, Köln 1993
Das Schnütgen-Museum in Köln bewahrt eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Kunst, welche die Vielfalt und Verflechtungen zwischen niederländischer, niederrheinischer und kölnischer Kunst der späten Gotik qualitätvoll dokumentiert. Mit einer finanziellen Unterstützung der Kulturstiftung der Länder war es möglich geworden, dem Bestand ein Spitzenwerk der niederrheinischen Skulptur aus dem Ende des 15. Jahrhunderts hinzuzufügen: das Holzrelief der ,,Anbetung der Heiligen Drei Könige" aus der Werkstatt des Meisters Amt von Kalkar. Diesem sehr gut erhaltenen Relief, ehemals Teil eines Altares, ist das vorliegenden Heft gewidmet. Durch qualitätvolle Abbildungen und begleitende Texte wird es dem Leser vorgestellt, wobei es nicht nur als isoliertes Stück betrachtet, sondern vor allem auch seine Einbindung in die Ikonographie des Bildsujets und seine Stellung innerhalb des Museumsbestandes vorgenommen wird.
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Anton Legner:
Rheinische Kunst und das Kölner Schnütgen-Museum
Köln 1991
Anton Legner, langjähriger Direktor des Schnütgen-Museums und ausgewiesener Experte der rheinischen Kunstgeschichte, gibt im ersten Teil des Buches einen profunden Überblick zum künstlerischen Schaffen in den Rheinlanden von der Antike bis zum Barockzeitalter. Im zweiten Abschnitt werden die aus rheinischem Gebiet stammenden Exponate des Kölner Schnütgen-Museums vorgestellt. Das Hauptaugenmerk des Autors liegt auf den wertvollen mittelalterlichen Skulpturen und Arbeiten des Kunsthandwerks. Abbildungen exzellenter Qualität sowie eine umfangreiche Auswahlbibliographie zur rheinischen Kunst vermitteln dem Kunsthistoriker und auch dem Laien einen lebendigen Eindruck von dem Reichtum mittelalterlicher Kunst im Rheinland. Die Bewahrung dieser Schätze wird oftmals einzelnen, leidenschaftlichen Sammlerpersönlichkeiten verdankt, von denen der Kölner Domkapitular Alexander Schnütgen (1843-1918) einer der bedeutendsten war. Dem Begründer der umfangreichen Sammlung des Schnütgen-Museums und dessen Entstehungsgeschichte widmet Anton Legners den letzten Abschnitt seines Buches, den er mit alten Aufnahmen und Zeichnungen anschaulich illustriert.
Vergriffen
Anton von Euw und Joachim M. Plotzek:
Die Handschriften der Sammlung Ludwig. Bd. 3 und 4
hrsg. vom Schnütgen-Museum der Stadt Köln, Köln 1985
Die Handschriftensammlung des Ehepaares Ludwig bietet einen weit gefassten Einblick in die abend- und morgenländische Buchmalerei vom 9. bis zum 18. Jahrhundert. Der bedeutende Fundus wurde von Anton von Euw und Joachim M. Plotzek in vier fulminanten Bänden dem Publikum zugänglich gemacht. Bei der Erstellung der Bände verfolgten die beiden Wissenschaftler ein spezielles Prinzip, das sich am Vorbild der mittelalterlichen Bibliotheksordnung orientiert. Nachdem sich die ersten zwei Bände dem theologischen und liturgischen Themenkreis widmeten, liegt der Schwerpunkt von Band 3 und 4 im weltlichen Bereich (Jurisprudenz, Dichtung, Geschichte, Philosophie). Der Leser erhält einen Einblick in bislang noch wenig bekannte Sujets der Buchillustration. Sie werden in vorbildlicher Weise durch ausgezeichneten Farb- und Schwarzweißabbildungen dem Leser vorgestellt und ausführlich in Texten erläutert.
Band 4 zu beziehen über: http://www.schnell-und-steiner.de/
Vergriffen