
Reinhard Karrenbrock (bearb. v.), Die Holzskulpturen des Mittelalter II, 1. 1400 bis 1540. Teil 1: Köln, Westfalen, Norddeutschland. Köln 2001. aus: Hiltrud Westermann-Angerhausen (Hrsg.), Sammlungen des Museum Schnütgen, Band 5., mit kunsttheoretischen Beiträgen von Patricia Langen, und Photographien von Wolfgang F. Meier.
Von den rund 1200 Holzskulpturen des Museum Schnütgen seit der Zeit um 1000 werden hier die spätgotischen Skulpturen aus Köln, Wetsfalen und Norddeutschland zum ersten Mal vollständig vorgestellt. Vor allem der große Reichtum der Kölner Skulptur aus der Hochzeit der Altkölner Tafelmalerei mit der klar erkennbaren stilistischen Vielfalt der verschiedenen Werkstätten wirft ein neues Licht auf den Kunstbetrieb des späten Mittelalters in einer der wichtigsten Großstädte Europas zwischen 1400 und 1540. Der Umgang mit heimischen und fremden Vorbildern, Wechsel in der Holzverwendung und Bearbeitung, neue Einblicke in die Entwicklung der Farbfassungen stellen der Forschung ein faszinierendes Material zur Verfügung und zeigen mit einer Fülle von neuen Fotografien Reichtum und Schönheit der spätgotischen Bildschnitzerei in der Sammlung des Museum Schnütgen.
Gudrun Sporbeck, Die liturgischen Gewänder. 11. bis 19. Jahrhundert. Köln 2001. aus: Hiltrud Westermann-Angerhausen (Hrsg.), Sammlungen des Museum Schnütgen, Band 4., mit Schnittzeichnungen von Dorit Köhler und Photographien von Wolfgang F. Meier, Ulrich Wamers und Thomas Zwillinger.
Eine der weltweit größten Sammlungen von historischen Paramenten in Museumsbesitz vom 11. bis zum 19. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt in der Zeit der Gotik und des Barock wird hier insgesamt vorgestellt. Mit der ausführlichen wissenschaftlichen Beschreibung und konservatorischen Bestandsaufnahme sowie der fotografischen und zeichnerischen Dokumentation aller Gewänder von Vorder- und Rückseite wird für die Erforschung der europäischen Textilkunst ein bisher weitgehend unpubliziertes Material zur Verfügung gestellt.
Der Bestandskatalog der liturgischen Gewänder des Museum Schnütgen bietet mit 148 Katalognummern Einblick in ein faszinierendes Forschungsgebiet. Die reiche Bildausstattung schließt für Fachleute wie für Laien nicht nur Wissenslücken, sondern bietet auch einen faszinierenden Einblick in die Schönheit und Vielfalt dieser textilen Kunstwerke.
Hiltrud Westermann-Angerhausen und Manuela Beer, 100 Jahre Schenkung Schnütgen. Eine Chronik. Köln 2006
Vor hundert Jahren schenkte Alexander Schnütgen der Stadt Köln seine Sammlung, vor 50 Jahren wurde das Museum Schnütgen als erstes aller Kölner Museen nach dem Krieg in seinem neuen Domizil in der romanischen Kirche St. Cäcilien wiedereröffnet. Die Chronik schildert die wechselvolle Geschichte der bedeutenden Mittelaltersammlung und zeigt die wichtigsten Kunstwerke dieses weltweit einzigartigen Kölner Museums.
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