Kurzinformation

Herbstferienfilmprojekt für Zehntklässler mit Zuwanderungsgeschichte

  • Leitung: Karin Rottmann
  • Anteil: Konzept, Durchführung und Dokumentation
  • Partner: ZMI und raa Köln
  • Finanzierung: ZMI Köln

„Von Babylon nach Köln“

"Von Babylon nach Köln": um den Film zu starten, klicken Sie bitte auf den Play-Button links unterhalb des Filmfensters. (Flashplayer erforderlich)

In den Herbstferien hat der Museumsdienst Köln in Kooperation mit der „Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien“ (RAA) ein außergewöhnliches Projekt für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund im Museum Ludwig realisiert.

„Von Babylon nach Köln“ heißt der etwa zehnminütiger Dokumentarfilm, in dem sich 20 Zehntklässlerinnen und Zehntklässler in einer Auseinandersetzung mit ausgewählten Kunstwerken Gedanken machen über ihr Deutschlandbild, die eigenen Wurzeln und ihre Zukunftsvorstellungen.

Neben der lebendigen Interaktion mit Kunst im Museum wurde in der Werkstatt praktisch gearbeitet und über die Ergebnisse diskutiert. Die vielen Muttersprachen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden thematisiert und zu einem spannenden Erlebnis für alle Beteiligten. Die Jugendlichen fanden sich im Verlauf der Arbeitswoche zu einem begeisterten Team zusammen und erlebten das Museum Ludwig als einen Ort, an dem sie über Kunst und eigene und fremde Weltbilder sprechen können. Im Austausch miteinander entstand Begeisterung über die Fülle von kultureller Vielfalt und Sprachen. In der Gruppe konnten sie erleben, dass in Köln viele Sprachen gesprochen werden. Das führte jedoch nicht zur berüchtigten babylonischen Sprachenverwirrung. Alle hatten das Gefühl, dass diese Vielfalt unsere Gesellschaft bereichert.

Moderiert und begeleitet wurde das Projekt von Omar El-Saeidi, den viele als Ensemblemitglied des Kölner Schauspielhauses kennen und der jetzt im Bielfelder Stadttheater arbeitet. Der junge Schauspieler hat selbst einen Migrationshintergrund und war somit ein geeigneter Diskussionspartner für die Jugendlichen. Die Dokumentarfilmerin Kathrin Frank hat das Projekt als Film aufbereitet und das Konzept der Vermittlungsarbeit in den Filmsequenzen herausgearbeitet.

Das Projekt wurde vom Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration finanziert.

Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie über den Museumsdienst Köln, Karin Rottmann, Leitung Schulprogramme und Museum Kreativ

Telefon (0221) 221 25496

E-Mail karin.rottmann@ stadt-koeln.de

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