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Aktuelle Ausstellungen

Es gibt hier keine Kinder - Auschwitz, Groß-Rosen, Buchenwald. Thomas Geve: Zeichnungen eines 15-jährigen (kleine Ausstellung im Gewölbe)
9. Mai – 3. August 2014

Mit 15 Jahren wurde Thomas Geve im KZ Buchenwald befreit. Zu diesem Zeitpunkt war der jüdische Junge, der in Berlin aufwuchs, schon lange völlig auf sich allein gestellt. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges emigrierte der Vater nach England, konnte die Familie jedoch nicht mehr nachholen. Die Mutter starb in Auschwitz, während Thomas Geve wie durch ein Wunder nicht nur Auschwitz überlebte, sondern im Januar 1945 auch den Transport im offenen Güterwaggon nach Groß-Rosen und später nach Buchenwald. Die Erinnerungen an diese Zeit hat Thomas Geve in 79 Zeichnungen festgehalten. Eine Ausstellung von Markus Thulin und Jörn Wendland in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Sonntag, 25. Mai , 14:00 Uhr
Sonntag, 15. Juni , 14:00 Uhr
Sonntag, 27. Juli , 14:00 Uhr

Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist kostenlos

Zu dieser Ausstellung bieten wir leider keine individuellen Führungen an.

KZ -- Kampf -- Kunst. Boris Lurie: NO!Art
27. August – 2. November 2014

Der amerikanische Künstler Boris Lurie, gebürtiger Russe, hat mehrere Konzentrationslager überlebt. Als einer der ersten hat er seine Erfahrungen in einem umfassenden Œuvre verarbeitet. In seinen Bildern verband er Gegenwart und seine persönliche Geschichte und stellte dabei die Schreckensbilder des Holocaust in den Kontext von Konsumgesellschaft und Sex-Industrie. Er begründete die Kunstrichtung No!Art. Eine Ausstellung der Boris Lurie Foundation New York in Zusammenarbeit mit Prof. Wolfgang Leidhold

Ein Planet namens Auschwitz – Topographie und Alltag in einem Konzentrations- und Vernichtungslager
21. November 2014 – 22. März 2015

Auschwitz ist das Synonym für den Holocaust. Während vom Stammlager Auschwitz noch die meisten Gebäude erhalten sind, ist das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau weitgehend und das Arbeitslager Auschwitz-Monowitz vollständig zerstört worden. Die visuelle Rekonstruktion der Topographie des Stammlagers, des Vernichtungslagers und des Arbeitslagers ist eine Weltneuheit. Erstmals gibt es für ein Konzentrationslager eine umfassende Rekonstruktion des Lagers sowie aller zentralen Gebäude. Die Zeichnungen vermitteln die technokratische Organisation und Durchführung der Massenvernichtung von Menschen. Der unmenschliche Alltag der Häftlinge von der Ankunft der Deportationszüge, über die Selektionen, die menschenverachtenden Lebensbedingungen bis hin zu ihrer Ermordung vermitteln eindringlich die Zeichnungen von Häftlingen. Eine Ausstellung von Prof. Dr. Gideon Greif (Tel Aviv), Peter Siebers (Köln) und des NS-Dokumentationszentrums in Kooperation mit der Gedenkstätte und Museum Auschwitz-Birkenau

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Samstag und Sonntag 11 - 18 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen

Homepage

www.ns-dok.de

Eintritt

Erwachsene 4,50 EUR
ermäßigt 2,00 EUR

An jedem 1. Donnerstag im Monat (außer feiertags) erhalten alle Kölnerinnen und Kölner mit Wohnsitz in Köln freien Eintritt in das NS-Dokumentationszentrum. Als Eintrittskarte gilt der Personalausweis.

Freien Eintritt haben Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit Behinderungen, deren Schwerbehindertenausweis den Buchstaben „B" ausweist

Informationen zur Barrierefreiheit

Das Museum ist nur eingeschränkt für Menschen mit Behinderungen nutzbar.

Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn: "Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg)
U-Bahn: "Appellhofplatz"
Parkhäuser
Oper-Ladenstadt / DuMont-Carré

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Museumsdienst Köln
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