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Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
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Aktuelle Ausstellungen

Rubens, Du & ich: Freundschaftsbilder
7. Mai – 17. August 2014

Was verstehen junge Menschen heute unter Freundschaft? In welchen Rollen sehen sie sich in der gewählten Gemeinschaft und in welchem Verhältnis stehen dabei Selbstbild und Außenwirkung? Zu diesen Fragen beziehen die Teilnehmer des partizipativen Ausstellungsprojekts „Rubens, Du & Ich“ im wahrsten Sinne des Wortes Stellung: Sie setzen sich mit einem Hauptwerk des Museums, einem Gruppenporträt von Peter Paul Rubens auseinander, auf dem sich der Maler im Kreise seiner Freunde zeigt (um 1604). Die jungen Erwachsenen reflektieren den Freundschaftsbegriff vergangener Epochen und entwerfen mit dem Medium Fotografie eigene, sehr persönliche Freundschaftsbilder, die in einer Sonderschau einen spannungsreichen Dialog mit dem historischen Vorbild eingehen werden. Die Auswahl der gezeigten Arbeiten richtet sich nach einer offenen Abstimmung auf der projekteigenen Blog-Seite und auf Facebook. Diese Internetplattformen laden dazu ein, den Freundschaftsbegriff in Zeiten sozialer Netzwerke zu diskutieren. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Videodokumentation und ein interaktives Gästebuch.

Max Klinger: Opus II. Rettungen ovidischer Opfer
23. Mai – 10. August 2014

Im Jahre 1879 schuf Max Klinger (1857 - 1920) seinen aus 13 Blättern bestehenden graphischen Zyklus „Opus II“ mit dem er die zumeist tödlich endenden Geschichten Ovids lebensbejahend und ironisch uminterpretiert, denn es geht ihm um die Rettung der Ovidischen Helden.

Sonntag, 22. Juni , 15:00 Uhr
Sonntag, 13. Juli , 15:00 Uhr
Donnerstag, 7. August , 19:00 Uhr

Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist kostenlos

Hier können Sie eine individuelle Führung buchen.

Der Abklatsch: Eine Kunst für sich
29. August – 23. November 2014

Zu den vermeintlichen Niederungen einer jeden Graphischen Sammlung gehört der Abklatsch. Diese simple Form der Vervielfältigung einer Zeichnung hat aber neben der Kopie für Künstler immer auch eine eigene Rolle gespielt. So finden sich im 18. Jahrhundert Abklatsche von vielen Rötelblättern französischer Künstler wie Boucher und Watteau. Auf die originale Zeichnung legte man ein angefeuchtetes Papier und allein durch leichtes Pressen erhielt man ohne jeden künstlerischen Eingriff einen Abklatsch. Das Wallraf widmet dieser besonderen Methode eine eigene Ausstellung und fragt nach der künstlerischen Qualität und den verschiedenen Funktionen des Abklatsches. Ist dieser nur eine belanglose Wiederholung oder doch ein um 180 Grad gespiegeltes Original?

Die Kathedrale. Romantik - Impressionismus - Moderne
26. September 2014 – 18. Januar 2015

Caspar David Friedrich hat es getan, genauso wie Alfred Sisley und Auguste Rodin; Claude Monet sogar 33 mal. Und auch Matisse, Feininger, Ernst, Picasso, Warhol und Gursky, um nur einige Künstler zu nennen. Sie alle ließen sich von der Schönheit, Anmut und Größe gotischer Kathedralen zu wunderbaren Werken inspirieren. Den spannenden Weg dieses Bildmotivs von der Romantik bis in die heutige Zeit zeichnet das Wallraf-Richartz-Museum nach. In seiner großen Sonderausstellung bringt das Kölner Haus rund 100 Exponate zusammen, die sich alle mit den monumentalsten Bauwerken des Mittelalters auseinandersetzen.

Im blauen Salon: Miniaturporträts um 1800
14. November 2014 – 1. Februar 2015

Mehr als 170 gemalte Porträts an einer Wand? Was klingt, wie ein Ding der Unmöglichkeit, wird im Wallraf wahr. Das Museum zeigt eine faszinierende Sammlung von Miniaturporträts aus dem 18. und 19 Jahrhundert: Da posiert der Musiker mit stolzer Miene am Klavier, ein Junge im Sonntagsstaat lächelt gequält und die feine Dame mit dem Silberblick schaut schüchtern am Betrachter vorbei. Das sind nur drei der en miniature gemalten Personen, aber sie lassen das breite Spektrum der Sammlung erahnen. Die kaum bierdeckelgroßen Werke kamen als Schenkung ans Wallraf und sind nun erstmals öffentlich zu sehen. Miniaturporträts erfreuten sich vor rund 200 Jahren großer Popularität. Auf Pergament, Papier und sogar Elfenbein ausgeführt, dienten sie der Erinnerung an geliebte Mitmenschen. Die hochspezialisierten Maler hoben dabei gerne die besonderen Merkmale der Dargestellten lebendig hervor und schufen damit die vielleicht persönlichsten kunsthistorischen Zeugnisse überhaupt. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Miniaturporträts von der Fotografie verdrängt.

Dürers Mysterien
12. Dezember 2014 – 22. März 2015

Zu den bahnbrechenden Neuerungen um 1500 gehört die Entwicklung der Druckgraphik zu einem selbständigen künstlerischen Medium. Albrecht Dürer erreichte in kürzester Zeit nicht nur eine bis dahin ungeahnte Virtuosität in allen graphischen Techniken, er etablierte auch eine Vielzahl von Bildgattungen, mit denen er das Feld der bildenden Künste erheblich erweiterte. Während die zahlreichen Bilderserien (etwa zum „Marienleben“) traditionelle Bildthemen neu variieren, bleiben manche Einzelblätter in hohem Maße rätselhaft. Diese Kupferstiche, Holzschnitte oder Eisenradierungen von höchster Qualität zeigen oft Darstellungen, die die Antike anklingen lassen: Die Gestalten erscheinen nackt oder in antikisierender Bekleidung und sind in Posen oder Handlungen wiedergegeben, die an die Götter und Helden der klassischen Mythologie erinnern. Jedoch lassen sich diesen Blättern nur selten konkrete Themen zuordnen. Offensichtlich fordert Dürer den Betrachter dazu auf, sich auf seine Mysterien einzulassen, um in ihrer Deutung den eigenen Intellekt zu erproben, damals wie heute.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 - 21 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen

Eintritt

Erwachsene: 8 €, ermäßigt 4,50 €
Eintrittspreis inkl. Sonderausstellungen, zusätzlich werden Familien- und Gruppentickets angeboten.
Freien Eintritt haben Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit Behinderungen, deren Schwerbehindertenausweis den Buchstaben „B" ausweist.

Informationen zur Barrierefreiheit

Eingang und Ausstellungsräume sind barrierefrei. Behindertentoilette vorhanden. Personenaufzug vorhanden.

Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn (vom Flughafen): "Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg)
U-Bahn: "Dom/Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg),
Straßenbahn: "Heumarkt"
Bus: "Rathaus"
Parkhäuser
Am Dom / An Farina / Groß St-Martin

Impressum | Kontakt | AGB
Museumsdienst Köln
Leonhard-Tietz-Straße 10
50676 Köln
Fax 0221/221-24544
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