
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Adresse
Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
50667 Köln
T +49 221 221 21119
F +49 221 221 22629
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Die Klecksographie – Zwischen Fingerübung und Seelenschau
9. August – 13. Oktober 2013
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen mehrere, erst kürzlich für die Graphische Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud erworbene Klecksographien. Bereits Leonardo da Vinci hatte die jungen Künstler aufgefordert, sich durch Wolkengebilde in ihrer Formgebung anregen zu lassen. An diese Inspirationstheorie anknüpfend, entstand um 1850 der Begriff ‚Klecksographie’. Als besondere Zeichentechnik wurde sie durch den Naturwissenschaftler Justinus Kerner (1786-1862) und seinen Künstlerfreund Franz von Pocci (1807-1876) populär. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts spielte die Klecksographie eine wichtige Rolle in der Psychoanalyse (Rorschachtest). Neben Zeichnungen aus dem Kerner-Kreis werden auch Wolkenstudien von Johann Anton de Peters in der Ausstellung zu sehen sein, die in das Thema des zufälligen Formensehens und -identifizierens einführen.
Donnerstag, 22. August , 15:00 Uhr
Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist kostenlos
Sarah Westphal: Timpano
20. September 2013 – 2. Februar 2014
Parallel zur Ausstellung „Die Geheimnisse der Maler“ werden in der Mittelalterabteilung des Wallraf rund ein Dutzend ausgewählte Werke der zeitgenössischen, in Belgien und Deutschland arbeitenden Künstlerin Sarah Westphal (*1981) präsentiert. Die gezeigten Arbeiten, vor allem großformatige Fotografien, befassen sich mit den Motiven Schleier und Vorhang. Auf ästhetisch anspruchsvolle Weise loten sie den Themenbereich von Transparenz und Projektion, Verhüllen und Enthüllen aus. Der Titel der Präsentation bezieht sich auf eine historische Gattung aufgespannter Textilien, die als Verhüllung kostbarer Gemälde dienten, und verweist so auf „Die Geheimnisse der Maler“. In unserer Mittelaltergalerie thematisieren Westphals Arbeiten die vorübergehende Abwesenheit bestimmter Hauptwerke und damit gleichsam ein „Fasten des Auges“.
Geheimnisse der Maler. Köln im Mittelalter
20. September 2013 – 9. Februar 2014

Die „Muttergottes in der Rosenlaube“ im Wallraf ist weltberühmt. Jährlich bestaunen zahllose Besucher das Gemälde aus der Hand des Meisters Stefan Lochner. Doch wie genau ist dieses fein gemalte Wunderwerk entstanden – zu einer Zeit ohne elektrisches Licht und ohne Farben aus der Tube? Diesen und weiteren Rätseln der Altkölner Malerei ging ein Team von Kunsttechnologen, Naturwissenschaftlern und Kunsthistorikern der Alten Pinakothek in München, des dortigen Doerner Instituts und des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud auf die Spur. Mit modernsten technologischen Methoden – darunter auch Röntgen in 3D - untersuchten sie herausragende Werke von mittelalterlichen Kölner Meistern. Im Winter 2013 werden die Forschungsergebnisse im Rahmen einer großen Sonderausstellung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Holztafeln und Leinwände, Grundierungen und Vorzeichnungen, Vergoldungen, Malfarben und vieles mehr haben die Wissenschaftler in den letzten zehn Jahren kritisch analysiert. Viele alte Fragen wurden beantwortet, aber auch neue Forschungsprobleme aufgeworfen. Handwerkliche Raffinesse und manuelle Intelligenz der spätmittelalterlichen Kölner Maler sind das Thema, aber auch ihre Logistik und Werkstattorganisation. Zu den teils spektakulären Ergebnissen zählen neue Zuordnungen zwischen Werken und Malern, neue Datierungen von Gemälden und Rekonstruktionen von Altarbildern.
Montag, 30. Dezember , 14:00 Uhr
Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist kostenlos
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 - 21 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen
Homepage
Eintritt
Erwachsene: 10 €, ermäßigt 8 €
Eintrittspreis inkl. Sonderausstellungen, zusätzlich werden Familien- und Gruppentickets angeboten.
Freien Eintritt haben Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit Behinderungen, deren Schwerbehindertenausweis den Buchstaben „B" ausweist.
Informationen zur Barrierefreiheit
Eingang und Ausstellungsräume sind barrierefrei. Behindertentoilette vorhanden. Personenaufzug vorhanden.
Verkehrsanbindung
Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn (vom Flughafen): "Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg)
U-Bahn: "Dom/Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg),
Straßenbahn: "Heumarkt"
Bus: "Rathaus"
Parkhäuser
Am Dom / An Farina / Groß St-Martin


