
Museum für Angewandte Kunst Köln

Der schöne Schein - Deutsche Fayencekunst
15. Juni – 29. September 2013

Anlässlich des Jubiläums wird der bedeutende Sammlungsbestand an deutschen Fayencen wissenschaftlich bearbeitet, ausgestellt und publiziert. Zu dem herausragenden Bestand gehören ca. 200 Objekte – Geschirr und Figürliches – aus zahlreichen deutschen Fayence-Manufakturen des 18. und frühen 19. Jahrhunderts, darunter seltene Einzelstücke und Fayencen mit Hausmalereien. Die Ausstellung präsentiert erstmals den reichen Bestand an deutschen Fayencen. Darüber hinaus werden weitere Sammlungsgebiete des MAKK in die Ausstellung einbezogen, um die gehobene Lebenskultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts zu dokumentieren. Neben den zur Bemalung verwandten Vorlagen werden Objekte anderer Sammlungsbereiche beispielsweise Textilien, Kleinmöbel, Tafelgeschirr aus Metall, Gläser oder Bestecke als Ergänzung ausgestellt.
Dienstag, 2. Juli , 14:30 Uhr
Sonntag, 7. Juli , 11:00 Uhr
Die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist kostenlos
Jubiläumswochenende: 2013 wird das MAKK 125 Jahre alt
15. Juni – 16. Juni 2013

Das MAKK feiert! Das Museum für Angewandte Kunst Köln, das seit 2011 unter dem neuen Kürzel MAKK firmiert, ist das zweitälteste Museum der Stadt Köln und wurde 1888 durch bürgerliche Initiative gegründet. Die umfangreichen Sammlungsbestände basieren bis heute auf außerordentlichem Mäzenatentum. Jüngstes Beispiel ist die im steten Ausbau begriffene Design-Abteilung, die 2008 unter dem Titel „Kunst + Design im Dialog“ wiedereröffnet werden konnte – inklusive der bedeutenden Zustiftung an nordamerikanischen und europäischen Design-Objekten. Die Historischen Sammlungen umfassen 800 Jahre Kunstgeschichte mit Möbeln, Textil und Mode, Metallkunst, Porzellan, Keramik, Glas, Grafik, Plakat, Buchkunst, Gemälde und Skulpturen sowie eine 5000 Jahre zurückreichende Schmucksammlung. Im Jubiläumsjahr stehen daher auch besonders die Schätze aus den eigenen Sammlungen im Fokus des Interesses und werden mit fünf Ausstellungen zu den Themen Design, Fayence, Mäzenatentum, Schmuck und Grafik unter ganz neuen Blickwinkeln gewürdigt. Bitte vormerken: Das Jubiläumswochenende wird am 15. und 16. Juni mit umfangreichem Programm gefeiert – bei freiem Eintritt als Geschenk für alle Besucherinnen und Besucher.
Boys get skulls, girls get butterflies. Schmuck im MAKK
21. September – 15. Dezember 2013

Sich zu schmücken und durch Schmuck herauszuheben ist ein wichtiges, elementares Bedürfnis des Menschen, das über alle Epochen und in allen Kulturen zu finden ist. Schmuck spricht die Sinne an und beeinflusst stark, wie wir uns fühlen und geben. Deshalb lohnt es sich für einen Schmuckgestalter, immer wieder individuelle, eigene Lösungen zu entwickeln. „Boys get skulls, girls get butterflies“ vereint Schmuckstücke vom Altertum über die Antike, das Mittelalter, die Renaissance und das Barock bis in die Gegenwart aus der Schmuck-Sammlung des Museums für Angewandte Kunst in Köln mit seltenen und exemplarischen Stücken des Goldschmiedekünstlers Georg Hornemann. Von der Geburt bis zum Tod werden die Spuren der Schmuckstücke verfolgt und mit Hilfe von Themenfeldern wie Mystik und Macht, Liebe und Sentimentalität, Extravaganz und Prunk oder Funktion und Motiv in Zwiesprache gebracht. Für eine begrenzte Zeit verlassen somit die Schmuckstücke ihren Platz in der kunsthistorischen Chronologie und fügen sich zu einem thematischen Parcours zusammen. Die Ausstellung dokumentiert das ständige Wechselspiel von Kontinuität und Veränderung, von Tradition und Umbruch, von Beständigkeit und mitunter forcierter Evolution.
Herzkammer. Die Grafische Sammlung des MAKK
26. Oktober 2013 – 16. Februar 2014
Die Ausstellung gibt erstmals Einblick in die Geschichte und Bestände der Grafischen Sammlung des MAKK und verdeutlicht deren kunst- und kulturhistorische Bedeutung. Druckgrafiken und Handzeichnungen vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert geben dabei überraschende Einsichten in die Vielfalt und Qualität der bislang im Verborgenen liegenden Schätze. Im Zuge der Gründung des Kunstgewerbemuseums 1888 wurden der hauseigenen Bibliothek rund 10.000 Ornamentstiche aus der Wallrafschen Sammlung überwiesen. In den Folgejahren wuchs der Bestand auf 25.000 Blatt an und stand dem Fachpublikum und der Öffentlichkeit für Studienzwecke zur Verfügung. In der Ausstellung werden einzelne Sammlungsbereiche der Ornamentstichsammlung exemplarisch herausgestellt und Arbeiten berühmter Künstler wie Lukas Kilian, Jean Berain, Juste Auréle Meissonnier und Karl Friedrich Schinkel gezeigt. Darunter finden sich geschmackvolle Vorlagen für Goldschmiede- und Schreinerarbeiten, Architekturaufnahmen und barocke Entwürfe für die Wand- und Deckengestaltung. Zudem werden dem Publikum erstaunliche Darstellungen aus Tier- und Pflanzenwelt, Chinoiserien und freie nicht an einen bestimmten Entwurf gebundene Ornamentformen präsentiert.
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr
Jeden ersten Sonntag im Monat 10 - 17 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat 11 - 22 Uhr
Montag geschlossen.
Homepage
Eintritt
Eintritt in die Ständigen Sammlungen (inklusive Designabteilung):
Erwachsene: 6,00 €, Ermäßigt: 3,50 €
MAKK³-Ticket (Alles!): € 9, erm. € 7
Freier Eintritt in die Ständige Sammlung für Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler (inklusive 2 Begleitpersonen je Schulklasse), KölnPass-Inhaber und -Inhaberinnen, Geburtstagskinder mit Wohnsitz Köln am Tag ihres Geburtstages
1. Donnerstag im Monat (ausgenommen Feiertage): freier Eintritt in die Ständigen Sammlungen für alle Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Köln
Freien Eintritt haben Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit Behinderungen, deren Schwerbehindertenausweis den Buchstaben „B" ausweist
Informationen zur Barrierefreiheit
Eingangsbereich über Rampe erreichbar. Behindertentoilette vorhanden. Über einen Aufzug kann das UG mit Toiletten, 1. und 2. Stock erreicht werden.
Verkehrsanbindung
Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn (vom Flughafen): "Hauptbahnhof"
Bus, U-Bahn, Straßenbahn: "Dom/Hauptbahnhof" (ca. 10 Minuten Fußweg)
Parkhäuser
Am Dom / DuMont-Carré


