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ibs (Info- und Bildungsstelle) … ibs - Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus

ibs-Handreichungen

Hintergründe zu den Neonazi-Aufmärschen in Stolberg

Seit 2008 mobilisiert die Neonazi-Szene jedes Jahr im April zu einem „Trauermarsch" nach Stolberg bei Aachen. Die nächsten Aufmärsche sind für den 4. und den 7. April 2012 angemeldet. Anlass für die Aufmärsche ist der gewaltsame Tod eines jungen Mannes, der vor vier Jahren, am 4. April 2008, bei einer Auseinandersetzung mit einem Gleichaltrigen von diesem getötet wurde. Schnell entwickelten sich die Aufmärsche in Stolberg zu den bedeutendsten Aktionen der Szene in NRW, sie sind mittlerweile fester Bestandsteil ihres „Demonstrationskalenders". Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) im NS-DOK der Stadt Köln hat in Kooperation mit Arbeit und Leben NRW eine zehnseitige Handreichung veröffentlicht, die Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte und Entwicklung der neonazistischen Aufmärsche sowie deren Akteure bereithält. Außerdem wird kurz über die demokratischen Gegenkräfte informiert. (2012)

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Ratgeber zum Umgang mit extrem rechten Anmietungen: Was können Vermieter/innen tun?

Extrem rechte Organisationen mieten sich regelmäßig in Tagungsräumen von Sport-, Schützen- und Kleingartenvereinen, Gaststätten und Hotels ein. Betroffene VermieterInnen stehen unfreiwillig vor einer großen Herausforderung, da sie nicht wissen, wie sie mit rassistischen Veranstaltungen in ihrem Haus umgehen sollen. In der ibs-Broschüre "Was können Vermieter/innen tun? " sind hilfreiche Tipps zusammen gestellt, welche die Handlungssicherheit von VermieterInnen und deren Angestellten erhöhen. So wird anhand von Beispielen aus der Praxis beschrieben, wie extrem rechte Gruppen bei der Anmietung vorgehen und an welchen Symbolen, Codes und Marken extrem rechte Mieter erkannt werden können. Im Mittelpunkt des Ratgebers stehen Hinweise zur Gestaltung von Mietverträgen, die den VermieterInnen Möglichkeiten geben, extrem rechte Veranstaltungen in ihrem Haus zu unterbinden. (2012)

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 Merkblatt Bildungsangebote für Schulen

Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) bietet verschiedene Bildungsangebote speziell für Schulen an. Unsere pädagogischen Grundsätze sind geprägt von Lebensweltbezug, Teilnehmerorientierung und Methodenvielfalt. Die Bildungsangebote setzen daher nicht allein auf Wissensvermittlung, sondern fördern ebenso die Eigenaktivität der Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit dem Thema. Unsere Workshops können den Unterricht in der Schule ergänzen, weitere Aktivitäten begleiten oder Teil eines Projekttages bzw. einer Projektwoche sein. Wir haben in einem Merkblatt für Schulen unser Angebot zusammen gefasst und erläutern zudem, was LehrerInnen und SchülerInnen beachten sollten, wenn sie mit der ibs einen Workshop an ihrer Schule durchführen wollen. (2011)

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 ibs-Workshopangebote

Unsere Workshops können ebenfalls von Multiplikatoren/innen, Akteuren der Jugendarbeit, Bildungseinrichtungen und sonstigen Interessierten gebucht werden.
Eine Übersicht unseres aktuellen Angebots finden sie hier. (2011)

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Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus

Grundlagen unserer Bildungsarbeit finden Sie in einem Artikel mit dem Titel „Rechtsextremismus als pädagogische Herausforderung - Möglichkeiten einer Arbeit gegen Rechtsextremismus an Schulen". Darin werden Strategien pädagogischer Arbeit, Möglichkeiten der Umsetzung in die Praxis sowie ausgewählte Beispiele von angewendeten Methoden dargestellt. (2011)

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Wissenswertes zum „Marsch für die Freiheit"

Die selbst ernannte „Bürgerbewegung pro Köln" sowie deren landesweites Pendant, die „Bürgerbewegung pro NRW", rufen für den 7. Mai in Köln zu einer „internationalen Großdemonstration" auf. Die Rechtsaußentruppen wollen gemeinsam mit anderen europäischen rechtspopulistischen Parteien, allen voran der österreichischen FPÖ und dem belgischen „Vlaams Belang" einen „Marsch für die Freiheit" durchführen. Die „Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln" und der „Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus an der FH Düsseldorf" haben Hintergrundinformationen zusammen gestellt. (2011)

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Die extreme Rechte der NRW-Landtagswahl 2010

Die Auswertung der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, die von der „Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln" zusammen mit weiteren Trägern der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW erstellt wurde, will einen Beitrag zur Entwicklung von Strategien gegen Rechtsextremismus und Rassismus leisten. Auch wenn das Thema nicht auf Wahlergebnisse reduziert werden kann, ist die Beobachtung von Inhalten und Themen der Rechtsaußenparteien im Wahlkampf, ihrem öffentlichem Auftreten und ihrer strategischen Ansätzen von besonderer Bedeutung zur Einschätzung der Entwicklung des Rechtsextremismus in den verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens. (2010)

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Handreichung zum Umgang mit dem Jugendflugblatt von pro NRW

Seit dem Februar 2010 verteilt die Jugendorganisation „Pro NRW", die „Jugend pro NRW", ein so genanntes Jugendflugblatt mit dem Titel „Extremismus tötet" vor Schulen in NRW und löst damit erhebliche Verunsicherung und Verärgerung aus. Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern oder Sozialarbeiter und Sozialpädagoginnen sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie sie auf die Propaganda reagieren sollen. Die Handreichung will sowohl Informationen zu „Pro NRW", Argumentationshilfen gegen das Flugblatt als auch einige Hinweise für Reaktionen auf mögliche Verteilaktionen vor der Schule geben. (2010)

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Die extreme Rechte bei der NRW-Kommunalwahl 2009 im RB Köln

Bei den Kommunalwahlen in NRW im August 2009 hat die extreme Rechte ihre großspurig verkündeten Ziele nicht erreicht. Ein Grund zur Entwarnung ist dies kei-nesfalls: Im Rheinland hat die selbsternannte Bürgerbewegung „Pro NRW" einige Mandate errungen und sitzt nun in Fraktionsstärke in mehreren Kreistagen und Stadträten. In Köln gelang es „Pro Köln" sogar, das Ergebnis der letzten Kommunalwahl von 2004 noch zu verbessern. Die Auswertung der Kommunalwahl, die von der „Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln" erstellt wurde, zeigt neben der tabellarischen Darstellung der Ergebnisse einzelne Aspekte der Wahl in Köln und im Regierungsbezirk auf. Des Weiteren wird ein Vergleich zwischen zwei Städten gezogen, in denen pro NRW Wahlerfolge feiern konnte. Im letzten Teil werden Empfehlungen zum Umgang mit Rechtsextremismus und Rechtspopulismus ausgesprochen. (2009)

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Wissenswertes zum 2. „Anti-Islamisierungskongress" von pro Köln und pro NRW

Vor dem 2. so genannten „Anti-Islamisierungskongress" von „Pro Köln"/"Pro NRW" im Mai 2009 veröffentlichten die „Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln" und der „Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus an der FH Düsseldorf" ein Hintergrundtext, der über Themen, Strategien und Akteure der rechtspopulistischen Wählervereinigung informiert. (2009)

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Wissenswertes zum „Anti-Islamisierungskongress" von pro Köln und pro NRW

Im Jahr 2008 kündigte „Pro Köln"/"Pro NRW" an, einen „Anti-Islamisierungskongress" in Köln abhalten zu wollen, bei dem viel Prominenz der europäischen Rechtsaußenparteien sprechen sollte. Schließlich kam es anders als angekündigt: Viele Redner sagten schon im Vorfeld ab und der Kongress, der eher eine Kundgebung auf dem Heumarkt werden sollte, musste aufgrund massiver Proteste abgebrochen werden. Die „Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln" und der „Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus an der FH Düsseldorf" informierten in diesem Text umfangreich über die Akteure und Inhalte des „Anti-Islamisierungskongresses". (2008)

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Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © NS-Dokumentationszentrum Köln

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Tel.: 0221-221-26332
Fax: 0221-221-25512
mail: ibs@stadt-koeln.de

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