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Lager der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Kriegsgefangenen und der KZ-Häftlinge in Köln

Bitte beachten Sie:

Diese Datenbank wurde in den 1990er Jahren erstellt. Einige Angaben der Datenbank sind daher überholt. Da es noch einige Zeit dauern wird, bis wir eine neue Version bereitstellen können, betrachten Sie bitte diese Datenbank als vorläufig. Hinweise zur Datenbank werden gesammelt und bei einer zukünftigen Überarbeitung berücksichtigt.

 

Im Kölner Stadtgebiet existierten während des Zweiten Weltkriegs Hunderte von Lagern, in denen Kriegsgefangene, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie KZ-Häftlinge aus nahezu 20 europäischen Ländern leben mußten. Die ersten "ausländischen Arbeitskräfte", die im Herbst 1939 nach Köln verschleppt wurden, waren polnische Kriegsgefangene, die man in der Messe internierte. Im Verlauf des Krieges entstand dort ein riesiger "Lagerkomplex".

Lager gab es aber überall in der Stadt - im Zentrum ebenso wie in den industriereichen Vororten oder den landwirtschaftlich geprägten Dörfern am Stadtrand. Die Größe dieser Lager variierte sehr stark: In Wirtshäusern, Fabrikgebäuden, ehemaligen Forts, aber vor allem in Baracken hausten zehn, hundert, zum Teil Tausende von Menschen unter primitiven, oft erbärmlichen Umständen. Nur verschwindend wenige "Fremdarbeiterinnen" und "Fremdarbeiter" hatten das Glück, als Untermieter in einer richtigen Wohnung zu leben.

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Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © NS-Dokumentationszentrum Köln

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