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museenkoeln.de … NS-Dok … EL-DE-Haus GeschichteDas Gestapo-Hauptquartier
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Das Gestapo-Hauptquartier

Zwischen Dezember 1935 und März 1945 war das Gebäude Sitz der für den Regierungsbezirk Köln zuständigen Gestapostelle Köln, die der Gestapoleitstelle Düsseldorf zugeordnet war. Im Krieg wurde die Kölner Gestapostelle 1943 zugleich für den Regierungsbezirk Aachen zuständig. In dieser Zeit zeichnete sie neben den Außenstellen Bonn und Aachen für eine Anzahl von Außenkommandos und Außenposten verantwortlich, die sich unter anderem im Gefängnis Klingelpütz in Köln, in der Abtei Brauweiler oder in einem Lager auf dem Kölner Messegelände befanden. 1939 hatte die Kölner Gestapo 130 festangestellte Mitarbeiter.

Vom EL-DE-Haus aus verbreitete die Gestapo Schrecken in der Kölner Bevölkerung, kontrollierte die tatsächlichen und vermuteten Gegner des NS-Regimes, registrierte und überwachte diejenigen, die als nicht der „Volksgemeinschaft" zugehörig eingestuft waren: Juden, Sinti und Roma, Bibelforscher, Homosexuelle.

Zur Gruppe der Überwachten zählten während des Krieges vor allem die Zwangsarbeiter, die nach Köln verschleppt worden waren, um hier in den kriegswichtigen Betrieben die Produktion aufrechtzuerhalten oder in der Stadt Aufräumungsarbeiten durchzuführen und dabei Bomben zu entschärfen. Insbesondere gegen Kriegsende verschärfte sich der Terror der Gestapo zu blindwütigen Aktionen, die sich in Erschießungen und Erhängungen - zum Teil in aller Öffentlichkeit - äußerten.

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Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © NS-Dokumentationszentrum Köln

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