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Rassisch ausgegrenzt und verfolgt

„Vergessene Opfer" werden jene Gruppen von NS-Verfolgten genannt, die von der deutschen Gesellschaft nach 1945 lange Jahrzehnte und teilweise noch bis heute nicht wahrgenommen oder diskriminiert wurden. Man verweigerte ihnen die moralische Anerkennung als Opfer und die Zahlung von Entschädigungen. Zu ihnen zählen die vier Gruppen, deren Schicksal in diesem Raum dargestellt wird: Zwangssterilisierte, Homosexuelle, Opfer der so genannten „Euthanasie" und so genannte „Asoziale". Sie wurden aufgrund der NS-Rassenideologie aus der „Volksgemeinschaft" ausgegrenzt und verfolgt. Exemplarisch wird ihre Geschichte jeweils am Schicksal eines Menschen dargestellt. Dies geschieht anhand der überlieferten Akten, die zeigen, wie die Verfolgungsbehörden einen Menschen zu einem „Fall" machten.

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Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © NS-Dokumentationszentrum Köln

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