Die Geschichte der beiden Häuser Appellhofplatz 21 und 23-25, in denen das NS-Dokumentationszentrum seine Dauer- und Sonderausstellung präsentiert und sich die Gedenkstätte Gestapogefängnis befindet, birgt einen eigentümlichen Gegensatz: Gold und Asche spielen dabei eine zentrale Rolle ...
Interessensgebiete: Kölner Stadtgeschichte, NS-Geschichte
Dauer: 60 Min.
Gruppengröße: max. 30 Teilnehmende
Kosten:
Dienstag bis Freitag: 75 Euro
Zuschlag für Wochenende/Fremdsprache: jeweils 10 Euro
Buchbar ist eine Führung mit dem Kurator der Ausstellung, Martin Vollberg.
Der große Besucherandrang hat auch seine Schattenseite: Er macht es notwendig, dass sich auch Gruppen anmelden, die keine Führung wünschen. Nur so ist ein gewinnbringender Besuch von Gedenkstätte und Ausstellung gewährleistet. - Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Das NS-Dokumentationszentrum befindet sich im EL-DE-Haus, dem ehemaligen Sitz der Gestapo in Köln. Dort wurde im erhalten gebliebenen Hausgefängnis der Gestapo 1981 eine Gedenkstätte eingerichtet. Die Häftlingszellen mit über 1800 Wandinschriften der Gefangenen erinnern am unmittelbarsten und eindringlichsten an den Terror der Gestapo und das Leid der Opfer. Auf zwei Etagen wird in den ehemaligen Büros die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ gezeigt, die am Beispiel Kölns die Grundzüge des NS-Systems anschaulich vermittelt. In der Führung werden die Gedenkstätte besucht und die Geschichte des EL-DE-Hauses sowie Kernthemen der nationalsozialistischen Ideologie und Herrschaft behandelt, wie zum Beispiel „Gewalt und Faszination“, „Verfolgung und Widerstand“, „Inklusion und Exklusion.“
Geeignet: ab Klasse 6, alle Schulformen. Die Führung wird dem jeweiligen Niveau der Schülerinnen und Schüler angepasst.
Dauer: 60 Minuten
Gruppengröße: max. 20 Teilnehmer
Grundpreis von Dienstag bis Freitag: 30 Euro
...in einer Fremdsprache: 40 Euro
Wegen der räumlichen Gegebenheiten in der Gedenkstätte Gestapogefängnis müssen Gruppen mit mehr als 20 Personen geteilt werden, können aber in der Regel parallel geführt werden.
Themen der Ausstellung sind u.a. unangepasste Jugendliche, die Verfolgung von Juden, Sinti und Roma u.a., Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und die Arbeit der Gestapo.
Die jeweiligen Anfangszeiten finden Sie auf der Internet-Seite des NS-Dokumentationszentrums (www.nsdok.de) oder der des Museumsdienstes (www.museenkoeln.de/Museumsdienst).
Ausgerichtet auf die jüngsten Teilnehmer wird der Besuch der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis vorbereitet. Die Geschichte des EL-DE-Hauses wird erzählt, man erfährt, wie die Gestapo gearbeitet hat und welche Personengruppen im Gefängnis eingesperrt waren. In der Gedenkstätte selbst betrachten wir die Inschriften und berichten, was wir über das Schicksal einzelner Häftlinge wissen.
Die Führung richtet sich an Familien mit Kindern ab 10 Jahren.
Dauer: 60 Min.
Kosten: pro Gruppe 75 €. Der Eintritt wird – je nach Anzahl der Erwachsenen und der Kinder – jeweils an der Kasse berechnet. Die Gruppengröße darf 20 Personen nicht überschreiten.
Über diese Angebote hinaus bemühen wir uns, auch speziellen Wünschen Rechnung zu tragen. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an Barbara Kirschbaum (Leitung Museumspädagogik im NS-Dokumentationszentrum), Tel. 0221/221-26567, E-Mail: barbara.kirschbaum@stadt-koeln.de
Dieses Angebot richtet sich speziell an Schülerinnen und Schüler ab 8 Jahren, die durch Lektüre, Schulunterricht oder andere Erfahrungen schon über Informationen über die NS-Zeit verfügen und nun vor Fragen stehen wie: Wie konnte es zu dem NS-Regime kommen? Warum wurden „die Juden“ verfolgt? Warum haben sich so wenige Menschen gewehrt? Diesen Fragen widmen wir uns mit unterschiedlichen Mitteln: mit historischen Informationen über die Zeit der Weimarer Republik, mit zeitgenössischen Büchern, Objekten und Dokumenten, mit Fotos und Ausschnitten aus Hörspielen. Alle Medien und Informationen befinden sich in einem Koffer, dem "Geschichtenkoffer".
Fächer: Sachunterricht, Geschichte
geeignet: ab Jahrgang 3
Dauer: 90 Minuten
Gruppengröße: max. 30 Teilnehmende
Kosten: Montag bis Freitag: 45 Euro
Das Angebot bietet vor allem Raum für das Gespräch und die Fragen der Kinder. Um ein möglichst ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen, bieten wir das KiMo im EL-DE-Haus montags an. Dann ist das Haus für andere Besucherinnen und Besucher geschlossen. Es besteht auch die Möglichkeit, den Koffer mit Begleitung in die Schule zu holen – falls geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Es kommen dann aber auch nur die Schulen in Betracht, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln in einer halben Stunde vom EL-DE-Haus aus erreichbar sind.
Durchgeführt wird dieses Angebot von speziell geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Um genügend Raum für Gespräche zu lassen, werden die üblicherweise 25-30 Kinder der Klasse in zwei Gruppen geteilt, die parallel von jeweils einer Freien Mitarbeiterin/einem Freien Mitarbeiter betreut werden.
Für eine Klasse der üblichen Klassengröße betragen somit die Kosten 90,00 €
Vor Ort werden die Schülerinnen und Schüler mit den Jugendgruppen vertraut gemacht, die unter den Namen „Navajos“ und später auch „Edelweißpiraten“ vom NS-Regime verfolgt wurden. Der Rundgang im Stadtviertel dauert 75 Minuten. Der anschließende Besuch der Gedenkstätte Gestapogefängnis legt dann den Schwerpunkt auf die dortigen Spuren der unangepassten Jugendlichen.
Geeignet: Vor allem an Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse, die schon über ein recht fundiertes Vorwissen über die NS-Zeit verfügen.
Dauer: 2 Stunden
Kosten: pro Gruppe 60,00 €
Wegen der räumlichen Gegebenheiten in der Gedenkstätte Gestapogefängnis und wegen der Verkehrssituation vor Ort müssen Gruppen mit mehr als 20 Personen geteilt werden, können aber in der Regel parallel geführt werden. Für eine Klasse der üblichen Klassengröße betragen somit die Kosten 120,00 €.
Im Rahmen dieses Veranstaltungsmoduls lernen die Schülerinnen und Schüler wie auch interessierte Erwachsene die Geschichte des EL-DE-Hauses und die Gedenkstätte kennen. Darüber hinaus werden in der Dauerausstellung Kernthemen der nationalsozialistischen Ideologie und Herrschaft illustriert. Im Geschichtslabor dann wird man selbst aktiv: „Mystery Questions“ müssen gelöst werden, die nach und nach zu verschiedenen Aspekten des Rechtsextremismus führen.
Die Teilnehmenden setzen sich anhand von Biographien mit dem völkischen Weltbild der extremen Rechten auseinander und sehen, wie sich Neonazis auf die Vergangenheit beziehen. Sie setzen sich aber auch mit der Frage auseinander, wie sich aktuelle Erscheinungsformen des Rechtsextremismus vom historischen Nationalsozialismus unterscheiden. Dabei geht es beispielsweise um die Diskriminierung von Muslimen oder andere Formen von Rassismus.
Je nach Alter und Vorerfahrung können die Inhalte mit Texten vertieft werden.
Wegen der räumlichen Gegebenheiten in der Gedenkstätte Gestapogefängnis müssen Gruppen mit mehr als 20 Personen geteilt werden, können aber in der Regel parallel geführt werden.
Für eine Klasse der üblichen Größe betragen somit die Kosten 120,00 Euro.
Fächer: Geschichte, Sozialkunde; fächerübergreifend
Geeignet: ab Klasse 9
Dauer: 2,5 Stunden
Kosten: pro Gruppe 60,00 €
Es kann Dienstag bis Freitag von 10 – 12:30 und von 13:00 – 15:30 und von 15:45 – 18:15 und Samstag, Sonntag und Feiertags von 11:00 bis 13:30 und von 15:00 bis 17:30 gebucht werden.
Weitere Informationen erteilt der Museumsdienst unter der Telefon-Nummer 0221/221-26331 oder die Info-und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus 0221/221-27963.
Im Rahmen dieses Veranstaltungsmoduls lernen die Schülerinnen und Schüler wie auch interessierte Erwachsene die Geschichte des EL-DE-Hauses und die Gedenkstätte kennen. Darüber hinaus werden in der Dauerausstellung Kernthemen der nationalsozialistischen Ideologie und Herrschaft illustriert: Inklusion und Exklusion, Gewalt und Faszination, Verfolgung und Widerstand. Im Geschichtslabor dann wird man selbst aktiv: „Mystery Questions“ müssen gelöst werden, die nach und nach in die Vergangenheit führen. Anhand verschiedener Biographien werden anschließend verschiedene Aspekte von „Jugend in der NS-Zeit“ aufgezeigt. Man lernt angepasste und begeisterte junge Leute kennen, aber auch solche, die Verfolgung aus rassistischen Gründen erlitten haben. Es wird gezeigt, wie das System „Schule“ zur Stabilisierung des Regimes beitrug, welche Auswirkungen der Krieg hatte - bis hin zum Phänomen der unangepassten Jugendlichen. Vor allem Schülerinnen und Schüler in der Abitur-Vorbereitung erhalten die Möglichkeit, sich einmal mit den Kontinuitäten der Geschichte vor und nach der NS-Zeit zu beschäftigen, mit Handlungsspielräumen oder auch mit der Gegenwart - „Wir nicht! - Oder?“
Wegen der räumlichen Gegebenheiten in der Gedenkstätte Gestapogefängnis müssen Gruppen mit mehr als 20 Personen geteilt werden, können aber in der Regel parallel geführt werden.
Für eine Klasse der üblichen Größe betragen somit die Kosten 120,00 Euro
Fächer: Geschichte, Sozialkunde; fächerübergreifend
Geeignet: ab Klasse 8
Dauer: 2,5 Stunden
Kosten: pro Gruppe 60,00 €
Es kann Dienstag bis Freitag von 10 – 12:30 und von 13:00 – 15:30 und von 15:45 – 18:15 und Samstag, Sonntag und Feiertags von 11:00 bis 13:30 und von 15:00 bis 17:30 gebucht werden.
Weitere Informationen erteilt der Museumsdienst unter der Telefon-Nummer 0221/221-26331 oder 0221/221-26567.
Informationen zu speziellen Angeboten im Rahmen von Sonderausstellungen erhalten Sie auf Anfrage.
Darüber hinaus bemühen wir uns, auch speziellen Wünschen Rechnung zu tragen. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an Barbara Kirschbaum (Leitung Museumspädagogik im NS-Dokumentationszentrum), Tel. 0221/221-26567, E-Mail: barbara.kirschbaum@stadt-koeln.de
Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © NS-Dokumentationszentrum Köln
