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museenkoeln.de … NS-Dok … Interaktive DatenbankenDatenbankenJüdische Opfer aus Köln4. Materialgrundlagen und Probleme
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Die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus aus Köln Gedenkbuch

4. Materialgrundlagen und Probleme

Das Gedenkbuch ist nicht abgeschlossen und wird es niemals sein können. Die Mitgliederverzeichnisse der Synagogengemeinde sind ebenso verlorengegangen wie die Unterlagen der Einwohnermeldeämter. Bemerkenswerterweise haben sich im Verlauf der mehr als zehnjährigen Nachforschungen Listen zu zahlreichen Deportationen aus Köln ermitteln lassen. Darüber hinaus wurden intensive Forschungen in Yad Vashem, Beth Theresienstadt und anderen Archiven nach dem Schicksal jüdischer Kölner durchgeführt, vor allem auch im Historischen Archiv der Stadt Köln. Darüber hinaus wurden zahlreiche Publikationen wie das vom Bundesarchiv herausgegebene Gedenkbuch, Publikationen anderer Städte oder Literatur zum Kölner Judentum ausgewertet. Schließlich wurden systematisch Personen jüdischer Herkunft aus Köln befragt bzw. Personen, die mit ihnen in Verbindung gestanden haben. Auf diese Weise ist eine Datenbank entstanden, die gegenwärtig Einträge zu 18.800 Personen umfaßt.

Die zahlreichen, im einzelnen sehr unterschiedlichen Quellen können sich in Einzelheiten widersprechen. Sie ergeben in ihrer Summe auch nicht die Gesamtzahl der jüdischen Kölnerinnen und Kölner, dementsprechend auch nicht die der Opfer. Dies betrifft insbesondere Personen, die in andere Orte Deutschlands verzogen oder früh emigriert sind, insbesondere Frauen und Kinder.

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