Die Datenbank enthält alle in Köln verlegten Stolpersteine. In der überwiegenden Mehrheit sind dies Steine, die an deportierte und ermordete Jüdinnen und Juden erinnern. Außerdem wurden bislang Stolpersteine für Sinti und Roma, politisch Verfolgte, Homosexuelle, Zwangsarbeiter/innen, Zeugen Jehovas und Opfer der „Euthanasie" verlegt.
In einigen wenigen Fällen wurden Steine für Menschen verlegt, die im Versteck oder in der Emigration überlebten. Hierüber wird in der Datenbank ebenso informiert wie über besondere, den Stolperstein betreffende Ereignisse (z.B. Beschädigungen, Proteste).
Auf Wunsch von Betroffenen wurden zahlreiche Stolpersteine für Sinti und Roma anonymisiert.
Sie finden in diesen Fällen die Bezeichnung "Sinteza" oder "Rommni" für Frauen und "Sinto" oder "Romm" für Männer.
Die Künstlerin Karin Richert fotografierte die Stolpersteine sowie die Verlegeorte. Für die Datenbank bearbeitete sie die Datensätze und die Fotografien, auf denen der Stein, die Verlegesituation, das Gebäude, vor dem der Stein liegt, sowie die Straße zu sehen sind.
Die Datenbank kann darüber hinaus um Informationen zu den Biographien, der Geschichte des Hauses sowie der Geschichte der Straße ergänzt werden - dies soll zukünftig nach und nach in Form von Projekten realisiert werden.
Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © NS-Dokumentationszentrum Köln
