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Sonderausstellungen

Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg
15. September 2010 - 16. Januar 2011

Millionen Soldaten aus Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika haben im Zweiten Weltkrieg gekämpft, um die Welt vom deutschen und italienischen Faschismus sowie vom japanischen Großmachtswahn zu befreien. Soldaten, die die Nationen wie Frankreich und Großbritannien auch in ihren afrikanischen Kolonien rekrutierten. Auch die faschistischen Achsenmächte rekrutierten in ihren Kolonien Hilfstruppen und Hilfsarbeiter - wie die Alliierten - oftmals mit Gewalt. Rekruten aus den Kolonien, ob Freiwillige oder Zwangsverpflichtete mussten sich mit weniger Sold, schlechteren Unterkünften und geringeren Kriegsrenten als ihre „weißen Kameraden" abfinden.

Weite Teile der Dritten Welt dienten als Schlachtfelder und blieben nach Kriegsende verwüstet und vermint zurück. In der Dritten Welt gab es allerdings nicht nur Opfer, sondern auch Kollaborateure - von Nordafrika und Palästina über den Irak und Indien bis nach Thailand und Indonesien.

Die Ausstellung bringt deutlich die weltweite Dimension des Zweiten Weltkrieges zum Ausdruck, der in Geschichtsbüchern vielfach auf Europa, China und Japan begrenzt wird.

Eine Ausstellung von recherche international / Rheinisches JournalistInnenbüro

 

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